NEW DELHI, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Vom 2. bis 5. November werden in Neu-Delhi Vetreterinnen und Vertreter aus über 130 Ländern zum Bharat Renewable Energy Summit & Expo 2026 erwartet. Dort treffen sich politische Entscheidungsträger, Investoren und Innovatoren aus aller Welt, um Investitionen in saubere Energie, Technologiepartnerschaften und die internationale Zusammenarbeit voranzutreiben. Der vom indischen Ministry of New and Renewable Energy (MNRE) ausgerichtete Gipfel findet parallel zur 9. Sitzung der International Solar Alliance (ISA) Assembly und der 4. International Conference on Green Hydrogen (ICGH) statt und schafft so eine wichtige internationale Plattform, welche die Märkte für erneuerbare Energien, multilaterale Zusammenarbeit und neue Technologien miteinander verbindet.
Indiens rasch expandierender Sektor für saubere Energie bietet einen überzeugenden Hintergrund. Nachdem die Kapazität an nicht-fossilen Energieträgern im August 2026 die Zahl von 304 GW überschritten hat, darunter 168 GW Solarenergie, strebt Indien bis 2030 eine Kapazität von 500 GW an. Um dieses Ziel zu erreichen, sind erhebliche Investitionen in die Bereiche erneuerbare Energieerzeugung, Übertragung, Speicherung, Herstellung und grüner Wasserstoff erforderlich, wodurch sich bedeutende Chancen für internationales Kapital, Technologieanbieter und Industriepartnerschaften ergeben.
Indiens Premierminister Shri Narendra Modi hat außerdem hervorgehoben, dass Indien das erste Land unter den G20-Staaten ist, das das im Pariser Abkommen festgelegte Ziel erreicht hat.
Der Gipfel wird sich auf Möglichkeiten zur Beschleunigung der globalen Energiewende konzentrieren. In den Gesprächen werden die Finanzierung sauberer Energien, resiliente Lieferketten, grüner Wasserstoff und skalierbare Einsatzmodelle erörtert. Für Entwicklungsländer bietet die Konvergenz Möglichkeiten zur Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen bezahlbarer Energiezugang, Technologieaustausch und innovative Finanzierung. Die ISA Assembly wird diesen Diskussionen eine multilaterale Perspektive verleihen und die Länder im Hinblick auf praktische Lösungen zur Ausweitung des Solarenergieeinsatzes, zur Mobilisierung von Investitionen und zum Aufbau lokaler Kapazitäten vernetzen.
Shri Pralhad Joshi, Union Minister of New and Renewable Energy der indischen Regierung und President der ISA Assembly, sagte: „Indiens Weg zu sauberer Energie zeigt, was möglich ist, wenn Ambitionen mit Investitionen, Innovationen und nachhaltigem Handeln einhergehen. Die Energiewende ist jedoch eine gemeinsame globale Verantwortung. Auf der Bharat RE 2026 laden wir Regierungen, Investoren und Innovatoren ein, Partnerschaften aufzubauen, Lieferketten zu stärken und Lösungen voranzutreiben, die saubere Energie für alle erschwinglich und zugänglich machen. Zusammen können wir unsere gemeinsamen Ziele in nachhaltigen Fortschritt umsetzen."
Mit über 75.000 erwarteten Teilnehmenden, mehr als 400 Ausstellern, 500 Rednerinnen und Rednern und 90 kuratierten Sessions will der Bharat RE Summit & Expo 2026 Investitionsmöglichkeiten mit Ideen, Technologien und Partnerschaften verbinden, die den globalen Energiewandel beschleunigen können.
Anmeldung auf www.bresummit.in
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Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.
Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.
Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.
Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.