INMO GO3 bei den IFA Innovation Awards für die Weiterentwicklung alltagstauglicher KI-Brillen ausgezeichnet

07.09.2026

BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- INMO gab heute bekannt, dass INMO GO3, seine neueste KI-Brille mit binokularem Display, auf der IFA 2026 in der Kategorie „Best in IFA Next & Emerging Technologies" bei den IFA Innovation Awards ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung spiegelt die kontinuierliche Arbeit von INMO wider, praktische KI-Funktionen in leichte Brillen für den täglichen Gebrauch zu integrieren.

INMO GO3 Named IFA Innovation Award Honoree

Mit den IFA Innovation Awards werden herausragende Produkte und Technologien aus der globalen Consumer-Technology-Branche ausgezeichnet.

Praktische KI in den Alltag integrieren

Mit einem Gewicht von nur 58 Gramm vereint INMO GO3 binokulare grüne Micro-LED-Displays mit diffraktiven optischen Wellenleitern in einem leichten Rahmen. Das Dual-Eye-Display bietet eine Auflösung von 640 × 480, eine Helligkeit von bis zu 1500 Nits sowie ein Sichtfeld von 30 Grad, sodass Übersetzungen, Navigationshinweise und Teleprompter-Texte auch im Freien bei hellem Licht gut lesbar bleiben.

Kommunikation ist einer der zentralen Anwendungsfälle von GO3. Die Brille unterstützt die Echtzeitübersetzung aus 77 Ausgangssprachen in 98 Zielsprachen, wobei die Live-Untertitel direkt im Sichtfeld des Trägers angezeigt werden. GO3 unterstützt zudem die Übersetzung von Fotos und die Offline-Übersetzung in neun Sprachen, während der INMO Speaker in beide Richtungen übersetzte Gespräche ermöglicht.

Für den beruflichen Einsatz bietet GO3 einen KI-gestützten Teleprompter, die Transkription von Besprechungen, KI-generierte Zusammenfassungen, Aufgaben sowie Sprachnotizen mit Unterstützung für ChatGPT und Gemini.

GO3 integriert zudem HERE Maps für die freihändige Navigation zu Fuß und mit dem Fahrrad, sodass die Schritt-für-Schritt-Anweisungen im Blickfeld angezeigt werden, ohne dass man ständig auf das Smartphone schauen muss.

Treffen Sie INMO auf der IFA 2026

INMO präsentiert GO3 vom 4. bis 8. September auf der IFA 2026 in Berlin, wo Besucher und Medienvertreter die Übersetzungs-, Teleprompter-, Produktivitäts- und Navigationsfunktionen des Geräts hautnah ausprobieren können.

Neben GO3 können Besucher das INMO Future Lab erkunden, einen eigenen Bereich, in dem die neuesten Konzepte des Unternehmens im Bereich der KI-Brillen vorgestellt werden. Das Future Lab präsentiert zwei neue Konzeptprodukte, INMO Moment sowie MAGIC AI Glasses, die einen ersten Einblick darin bieten, wie INMO neue Wege in den Bereichen KI, Wearable-Technologie und Brillendesign beschreitet.

Besucher können das INMO-Team kennenlernen und die neuesten Innovationen im Bereich der KI-Brillen am folgenden Stand entdecken:

Stand: H25-159

Ort: IFA Next Innovation Hub, Messedamm 22, 14055 Berlin, Deutschland 

Informationen zu INMO

INMO ist ein Technologieunternehmen, das sich auf die Forschung und Entwicklung von KI- sowie AR-Smartbrillen konzentriert und dabei KI, AR-Displaytechnologien sowie ein leichtes, kabelloses Design kombiniert, um intelligente Brillen für den Alltag praktischer zu machen.

Weitere Informationen finden Sie auf inmoxr.com.

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.