Getreu seinem seit Generationen weitergegebenen Geist der Neugier präsentiert das Haus Delamain „Folio Natura", eine neue Kreation aus einer seltenen Cuvée aus drei Rebsorten. Modern und doch authentisch – Folio Natura bietet eine neue Interpretation des Delamain-Stils, eröffnet neue Gelegenheiten zum Genuss und ist ein Tor zum Universum von Delamain und dessen außergewöhnlichem Savoir-faire.
PARIS, 30. Juni 2026 /PRNewswire/ -- EINE SELTENE CUVÉE AUS DREI REBSORTEN AUS DER GRANDE CHAMPAGNE
Folio Natura stammt ausschließlich aus der Grande Champagne, dem Premier Cru des Cognacs, und vereint drei sich ergänzende Rebsorten: Ugni Blanc, das Rückgrat der Cuvée, macht 98 % der Rebflächen der Appellation aus; Colombard sorgt für fruchtige Fülle, während Folle Blanche Frische und Finesse beisteuert.
Diese Eaux-de-vie reifen mindestens sechs Jahre lang in gut eingespielten 350-Liter-Eichenfässern langsam und stetig in einem Keller in der Nähe der Charente und spiegeln damit Delamains sorgfältige und geduldige Herangehensweise an den Reifungsprozess wider.
EIN ÄUSSERST VOLLMÜLLIGER, FRUCHTIGER COGNAC
Aufbauend auf der aromatischen Präzision und Ausgewogenheit der Eaux-de-vie aus der Grande Champagne entfaltet Folio Natura ein ausdrucksstarkes und harmonisches Profil.
Der Duft beginnt mit Noten von weißen Blüten und Weinrebenblüten und entfaltet sich zu frischen Obstnoten, die durch Bergamotte und Zitronenschale unterstrichen werden. Am Gaumen verschmelzen Frische und Eleganz miteinander, untermalt von Noten von Eisenkraut und Lindenblüten, und münden in einen langen, präzisen und raffinierten Abgang.
EINE HOMMAGE AN DELAMAINS NATÜRLICHES ERBE
Seit neun Generationen lässt sich die Familie Delamain von ihrer Faszination für die Welt der Lebewesen leiten. Folio Natura ist von den „Livres de Nature" inspiriert, einer naturkundlichen Sammlung, die 1930 von Jacques Delamain ins Leben gerufen wurde.
Heute führt Kellermeister und Vertreter in neunter Generation, Charles Braastad, dieses Erbe fort. Gepragt von Zeit, Beobachtung und Entdeckung spiegelt Folio Natura eine fortwährende, von Intellekt und kulturellem Erbe geprägte Tradition wider, die tief in der Identität des Hauses verwurzelt ist.
ÜBER DAS HAUS DELAMAIN
Seit über 200 Jahren und über neun Generationen hinweg begeistert Cognac Delamain Kenner aus aller Welt mit seinen außergewöhnlichen und faszinierenden Kreationen. In der Stadt Jarnac führt Kellermeister Charles Braastad eine Familientradition fort: Er verbindet die Faszination von Zeit und Natur mit seinem eigenen Forschergeist, um einen Cognac zu kreieren, der ebenso faszinierend ist wie das umliegende Terroir der Grande Champagne, Premier Cru de Cognac.
Cognac Delamain – Seit 1824 mit Neugierde hergestellt.
Erhältlich im Online-Shop von Delamain und bei Weinhändlern für 65 €.
PRESSEKONTAKT:
Virginia Coufourier – v.coufourier@delamain-cognac.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.