Ivanti kündigt Vertriebspartnerschaft mit QBS Software für die DACH-Region an

06.07.2026

QBS Software unterstützt Ivanti-Partner mit dedizierten Ressourcen für Angebotskalkulation, Deal-Support und Onboarding in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

FRANKFURT, Deutschland, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Ivanti, ein weltweit führender Anbieter von Enterprise-IT- und Sicherheitssoftware, gibt eine Vertriebspartnerschaft mit QBS Software bekannt. Die Zusammenarbeit ist Teilder Anpassung des Vertriebsmodells von Ivanti in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ivanti Logo

Mit Wirkung zum 8. August 2026 übernimmt QBS Software die Vertriebsverantwortung in der Region und fungiert künftig als Distributor für Neukundengeschäft und Vertragsverlängerungen (Renewals) in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

QBS Software stellt ein dediziertes Ivanti-Supportteam bereit, das Partner bei Angebotserstellung, Proof of Concepts und in Vertriebsprozessen unterstützt. Dadurch profitieren Partner von schnelleren Reaktionszeiten und einer verbesserten Betreuung während des gesamten Vertriebsprozesses. Ziel  ist es, die Zusammenarbeit mit Ivanti zu vereinfachen, operative Abläufe zu optimieren und ein konsistenteres Partnererlebnis in der gesamten Region zu schaffen.

"Wir freuen uns, Ivanti bei QBS willkommen zu heißen. Diese Partnerschaft stärkt unsere Position als führender Software-Value-Distributor, erweitert unser Portfolio für Security- und IT-Management-Lösungen und schafft neue Wachstumschancen für unsere Partner. Gemeinsam werden wir unsere Partner dabei unterstützen, den Erfolg ihrer Kunden durch tiefgehende Expertise, außergewöhnlichen Support und die Skalierbarkeit der QBS-Plattform zu beschleunigen", sagte Oliver Roth, Chief Commercial Officer bei QBS Software.

"Partner stehen im Mittelpunkt der Art und Weise, wie Ivanti Mehrwert für seine Kunden schafft", sagte Claus Nussbaum, Area Vice President, Enterprise Channel Sales, EMEA Central bei Ivanti. „Bei dieser Änderung geht es darum, das tägliche Geschäft unserer Partner zu verbessern – durch einen einfacheren Zugang zu Ressourcen, schnelleren Support und einen konsistenteren Weg, Geschäfte mit Ivanti abzuwickeln. QBS bringt umfassende Expertise und ein engagiertes Support-Modell mit, um diesen Wandel zu unterstützen und Partnern mehr Sicherheit bei der Weiterentwicklung ihrer Vertriebschancen zu geben."

Was dies für Partner bedeutet:

  • QBS Software unterstützt künftig sämtliches Neukundengeschäft und alle Vertragsverlängerungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.



  • Bestehende oder bereits in Bearbeitung befindliche Renewal-Angebote können gegebenenfalls über QBS Software neu ausgestellt werden.



  • Partner werden gebeten, ihre aktiven Vertriebschancen zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese mit dem aktualisierten Distributionsmodell abgestimmt sind.

Ivanti arbeitet eng mit Partnern und Distributoren zusammen, um einen reibungslosen Übergang sowie die kontinuierliche Betreuung und Servicequalität während des gesamten Umstellungsprozesses sicherzustellen.

Weitere Informationen finden Sie auf der QBS-Website: https://www.qbssoftware.com/dach/ivanti/ 

Über Ivanti

Ivanti ist ein weltweit führendes Unternehmen für Enterprise-IT- und Sicherheitssoftware und unterstützt Organisationen dabei, das volle Potenzial ihrer Mitarbeitenden zu entfalten. Dies geschieht durch die Verwaltung, Automatisierung und Absicherung von Daten und Systemen, um kontinuierliche Innovation zu ermöglichen. Mit anpassungsfähigen Softwarelösungen, die auf die individuellen Anforderungen der Kunden zugeschnitten sind, unterstützt Ivanti IT- und Sicherheitsteams dabei, die betriebliche Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und Sicherheitsrisiken proaktiv zu minimieren. Herzstück des Portfolios ist die KI-gestützte Plattform Ivanti Neurons, die die Arbeitsweise von IT- und Sicherheitsteams grundlegend verändert. Durch die Bereitstellung einheitlicher, wiederverwendbarer Services und Werkzeuge sorgt die Plattform für konsistente Transparenz, Skalierbarkeit und eine sichere Implementierung von Lösungen und ermöglicht Teams, intelligenter und effizienter zu arbeiten. Ivanti verfolgt konsequent den Ansatz „Secure by Design" und entwickelt Softwarelösungen, die mit den Anforderungen seiner Kunden wachsen. So werden IT- und Sicherheitsteams dabei unterstützt, ihre operative Effizienz zu steigern, Kosten zu reduzieren und Risiken proaktiv zu minimieren. Darüber hinaus fördert Ivanti ein inklusives Arbeitsumfeld, in dem unterschiedliche Perspektiven geschätzt und respektiert werden. Dieses Engagement spiegelt den Anspruch wider, eine nachhaltige Zukunft für Kunden, Partner, Mitarbeitende und die Gesellschaft zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie unter Ivanti. Folgen Sie uns auf Social Media unter @GoIvanti.

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Über QBS

Die QBS Technology Group betreibt die weltweit größte Plattform für die Bereitstellung von Enterprise-Software und verbindet mehr als 12.500 SaaS- und Softwareanbieter mit Resellern weltweit. QBS ist auf den Vertrieb von Long-Tail- und Value-Added-Software spezialisiert, vereinfacht Beschaffungsprozesse und ermöglicht es Partnern, sich auf ihr Geschäftswachstum zu konzentrieren.

Das Unternehmen zeichnet sich durch seine konsequente Ausrichtung auf den Channel aus und unterstützt seine Partner mit Vertriebsunterstützung, technischem Pre-Sales-Support und professionellen Dienstleistungen. Mit einem Team von mehr als 400 Mitarbeitenden und wiederkehrenden Umsätzen von über 700 Millionen US-Dollar gestaltet QBS die Softwaredistribution in der EMEA-Region neu.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.