Rund 300.000 ESLs in 28 Märkten innerhalb von acht Wochen ausgerollt – mehr Effizienz bei Preis- und Aktionswechseln sowie mehr Zeit für Beratung und Service
SEOUL, Südkorea, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Kölle Zoo, einer der führenden Heimtierfachhändler im deutschsprachigen Raum, setzt bei der Digitalisierung seiner Filialprozesse auf elektronische Regaletiketten (ESL) von SOLUM. Mit der Einführung der SOLUM Newton ESL schafft Kölle Zoo die Grundlage für eine effizientere Preis- und Informationskommunikation am Regal und gewinnt zugleich wertvolle Zeit für Beratung, Service und Kundennähe.
Bislang waren Preisänderungen, Aktionsauszeichnungen und saisonale Kampagnen mit erheblichem organisatorischem und finanziellem Aufwand verbunden. Gerade rund um monatliche Prospektangebote und Aktionen mussten in den Märkten zahlreiche Papieretiketten vorbereitet, verteilt, eingesteckt, entfernt und bei Bedarf korrigiert werden. Mit der digitalen Regaletikettenlösung können Preis- und Produktinformationen heute zentral gesteuert und in sehr kurzer Zeit aktualisiert werden. Das reduziert manuelle Arbeitsschritte, verringert Fehlerquellen und verbessert die Aktualität der Informationen direkt am Regal.
Der Rollout umfasste insgesamt rund 300.000 elektronische Regaletiketten in 28 Kölle Zoo Märkten. Die Einführung wurde innerhalb von nur acht Wochen umgesetzt. Entscheidend für den Projekterfolg waren neben der Technologie vor allem die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie die professionelle Umsetzung durch die Projekt- und Softwareteams von Kölle Zoo und SOLUM.
Mit der Einführung der digitalen Regaletiketten konnte Kölle Zoo den Aufwand für Preisänderungen und Aktionsumstellungen deutlich stärker reduzieren als ursprünglich erwartet. Je nach Saison, Kampagne und Sortiment müssen in den Filialen bis zu mehrere hundert Preisänderungen umgesetzt werden. Was zuvor einen hohen manuellen Koordinationsaufwand verursachte, lässt sich nun zentral und effizient steuern.
Die dadurch gewonnene Zeit steht den Teams verstärkt für kundennahe Tätigkeiten zur Verfügung. Gerade im beratungsintensiven Heimtierfachhandel schafft dies zusätzlichen Mehrwert für Kundinnen und Kunden und unterstützt die hohe Servicequalität, für die Kölle Zoo bekannt ist.
Michael Dipper, Head of IT, Kölle Zoo, betont: „Insbesondere die außergewöhnliche Batterielaufzeit von über 10 Jahren1, die sehr niedrige Ausfallrate im Feldbetrieb, das preisgekrönte Design der SOLUM Newton ESLs sowie die professionelle und partnerschaftliche Zusammenarbeit aller beteiligten Teams haben uns überzeugt. Dadurch konnten wir das Projekt schnell, effizient und mit hoher Qualität umsetzen."
Die technische Basis bildet die elektronische Regaletikettenplattform SOLUM Newton ESL in Verbindung mit der zentralen Managementplattform Aims sowie der dazugehörigen Infrastruktur. Damit entsteht eine zukunftsfähige digitale Grundlage, die den Filialbetrieb effizient unterstützt und weitere Digitalisierungsschritte ermöglicht.
Jochen Goppold, Senior Sales Manager, SOLUM Europe, ergänzt: „Kölle Zoo steht für höchste Beratungsqualität und Kundennähe im Heimtierfachhandel. Umso mehr freut es uns, dass wir mit unserer ESL-Plattform einen messbaren Beitrag zur Digitalisierung der Filialprozesse leisten konnten. Die deutliche Entlastung der Mitarbeitenden bei Preis- und Aktionswechseln sowie die daraus gewonnenen Kapazitäten für Kundenservice und Beratung zeigen eindrucksvoll, welchen Mehrwert digitale Technologien heute im Handel schaffen können."
Die Zusammenarbeit zwischen Kölle Zoo und SOLUM verdeutlicht, dass elektronische Regaletiketten heute weit mehr sind als digitale Preisschilder. Sie entwickeln sich zunehmend zu einer strategischen Plattform für die Digitalisierung des Filialbetriebs. Handelsunternehmen profitieren von höherer Prozesseffizienz, reduziertem manuellem Aufwand und einer schnelleren Umsetzung von Preis- und Aktionsmaßnahmen – während Mitarbeitende mehr Zeit für Beratung, Service und Kundenerlebnis gewinnen.
1 Basierend auf internen Tests von SOLUM. Die tatsächliche Batterielaufzeit kann je nach Einsatzbedingungen variieren.
Über Kölle Zoo
Kölle Zoo wurde 1969 in Stuttgart gegründet und gehört heute zu den führenden Heimtierfachhändlern im deutschsprachigen Raum. Getreu dem Claim „Herz & Verstand für Tiere" steht das Unternehmen für fundierte Beratung, tiergerechte Haltung und gelebte Tierliebe. In insgesamt 28 Erlebnis-Fachmärkten in Deutschland, Österreich und Belgien bietet Kölle Zoo ein hochwertiges Heimtiersortiment für Tierhalterinnen und Tierhalter.
Über SOLUM
SOLUM wurde 2015 als Spin-off von Samsung Electro-Mechanics gegründet und ist an der KOSPI notiert. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern für Power-Lösungen, Display-Technologien und Electronic Shelf Labels (ESL) und treibt Innovation im globalen Retail-Sektor voran. Mit klarem Fokus auf kundenorientierte Innovation und nachhaltige Handelsprozesse entwickelt SOLUM Lösungen, mit denen Händler in einer zunehmend digitalen Welt effizienter arbeiten. Mehr unter www.solum-group.com.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.