Lernen Sie CAS Newton kennen: Agentenbasierte KI für die Wissenschaft

08.04.2026

Dialogbasierter Zugang zu 150 Jahren miteinander verknüpftem wissenschaftlichem Wissen setzt einen neuen Maßstab für vertrauenswürdige Forschung

COLUMBUS, Ohio, 8. April 2026 /PRNewswire/ -- CAS, ein Geschäftsbereich der American Chemical Society, gab heute die Einführung von CAS Newton℠ bekannt, einer wissenschaftlich versierten agentenbasierten KI, die speziell für die wissenschaftliche Forschung entwickelt wurde. CAS Newton basiert auf veröffentlichtem wissenschaftlichem Wissen, das von CAS-Wissenschaftlern kuratiert wird, und greift auf mehr als 150 Jahre Fachliteratur innerhalb der CAS Content Collection™ zurück, um Genauigkeit und wissenschaftliche Stringenz sicherzustellen.

CAS connects the world's scientific knowledge to accelerate breakthroughs that improve lives. We empower global innovators to efficiently navigate today's complex data landscape and make confident decisions in each phase of the innovation journey. As a specialist in scientific knowledge management, our team builds the largest authoritative collection of human-curated scientific data in the world and provides essential information solutions, services, and expertise.

Indem CAS Newton KI‑generierte Erkenntnisse in umfassendem, sorgfältig zusammengestellten wissenschaftlichem Wissen verankert, liefert es verlässliche Antworten, die Forschungsteams helfen, Unsicherheiten, widersprüchliche Ergebnisse und unvollständige Belege sicher einzuordnen und Fortschritte zu beschleunigen. Erste Rückmeldungen von Nutzern bestätigen den Wert dieses Ansatzes: Drei von vier Befragten bewerteten die Antworten von CAS Newton als vertrauenswürdiger als die anderer KI‑Tools.

„CAS bietet die maßgeblichsten, umfassendsten und mit größter Sorgfalt kuratierten Chemiedaten, die verfügbar sind", sagte John Yates, Professor am Scripps Research Institute, der hier in persönlicher Funktion spricht. „Die Entwicklung intelligenter KI‑Agenten auf dieser Grundlage wird den Zugang erheblich erweitern und die Effizienz verbessern. CAS Newton wird Nutzer befähigen und gelegentliche Anwender in äußerst effektive Superuser verwandeln."

Auf Grundlage von Nutzerfeedbacks gilt CAS Newton als die beste agentenbasierte KI für die Wissenschaft, weil sie komplexe wissenschaftliche Fragen dialogbasiert bearbeitet und den Kontext mitführt, wenn sich die Fragestellung weiterentwickelt, und dabei auf veröffentlichtes wissenschaftliches Wissen zurückgreift, das innerhalb der CAS-Daten zusammengestellt wurde. Durch Folgeinteraktionen präzisiert CAS Newton Fragen und synthetisiert Ergebnisse über mehrere Schritte hinweg. Dadurch sinkt die Hürde beim Zugang zu vertrauenswürdigem wissenschaftlichem Wissen, und Forschungsteams gelangen effizienter von der Frage zur Erkenntnis, ohne dass die wissenschaftliche Stringenz disziplinübergreifend verloren geht.

  • Neue und weiterführende Erkenntnisse aus veröffentlichten wissenschaftlichen Daten gewinnen: CAS Newton greift auf die CAS Content Collection zurück, um Konzepte aus Chemie, Biologie, Materialwissenschaft und geistigem Eigentum miteinander zu verknüpfen.
  • Zeit sparen und verlässliche Antworten erhalten, um Entscheidungen zu beschleunigen: Wissenschaftlich versierte agentenbasierte Arbeitsabläufe verdichten große Referenzmengen zu prägnanten Erkenntnissen und passen ihren Ansatz an, wenn Fragestellungen tiefer gehen.
  • Globales wissenschaftliches Wissen leicht zugänglich machen: CAS Newton ermöglicht dialogbasierten Zugang zum veröffentlichten wissenschaftlichen Wissen der Welt, ohne dass spezialisierte Suchkenntnisse erforderlich sind.

„Die Einführung von CAS Newton markiert einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie wissenschaftliches Wissen durch den Forschungsprozess fließt", sagte Tim Wahlberg, Produktvorstand und kommissarischer Präsident von CAS. „CAS Newton verbindet wissenschaftlich versierte agentenbasierte KI mit der Verlässlichkeit und Governance der CAS Content Collection, damit Forschungsteams von der Frage zu fundierten, überprüfbaren Antworten gelangen. Es geht über eine einzelne Benutzeroberfläche hinaus und erreicht Teams dort, wo sie arbeiten, auch in sicheren Umgebungen, in denen Organisationen CAS Newton neben firmeneigenen Daten einsetzen können. Dies bietet F&E-Verantwortlichen sowie Forschern einen praktischen Weg, Innovationen schneller voranzutreiben, ohne Kompromisse beim Vertrauen einzugehen."

F&E-Organisationen können CAS Newton in sicheren Umgebungen einsetzen und es über MCPs, APIs und KI-Plattformen von Drittanbietern neben firmeneigenen Daten integrieren. Mit diesem Ansatz können Teams mit ihren eigenen Daten innovieren und zugleich die Verlässlichkeit, Governance und vertrauenswürdige wissenschaftliche Grundlage der CAS-Daten über alle Forschungsabläufe hinweg wahren. Im Einklang mit dem CAS-Ansatz für ethische künstliche Intelligenz arbeitet CAS Newton innerhalb eines sicheren Anwendungsrahmens. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Benutzereingaben außerhalb der Lösung weitergegeben werden und dass Abfragen und Ergebnisse niemals für ein nutzerübergreifendes Modelltraining verwendet werden.

Nutzer können CAS Newton ab sofort in CAS SciFinder®, CAS BioFinder® sowie über eine eigenständige CAS Newton-Oberfläche nutzen. Weitere Informationen finden Sie auf der Einführungsseite zu CAS Newton auf cas.org.

Informationen zu CAS

CAS vernetzt das wissenschaftliche Wissen der Welt, um Durchbrüche zu beschleunigen, die das Leben verbessern. Wir unterstützen Innovatoren weltweit dabei, sich effizient in der komplexen heutigen Datenlandschaft zurechtzufinden und in jeder Phase des Innovationsprozesses fundierte Entscheidungen zu treffen. Als Spezialist für wissenschaftliches Wissensmanagement erstellt unser Team die weltweit größte maßgebliche Sammlung kuratierter wissenschaftlicher Daten und bietet unverzichtbare Informationslösungen, Dienste sowie Fachwissen. Wissenschaftler, Patentfachleute sowie Führungskräfte aus Unternehmen verschiedenster Branchen verlassen sich auf CAS, um Chancen zu erkennen, Risiken zu mindern und gemeinsames Wissen zu erschließen, damit sie schneller von der Inspiration zur Innovation gelangen. CAS ist ein Geschäftsbereich der American Chemical Society. Kontaktieren Sie uns über cas.org.

Medienkontakt:

Joe Singh

Leitender Kommunikationsmanager

CAS-PR@cas.org

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Digitalisierungsinitiative: Bildungsministerium ergänzt Schülerlaptops um Sicherheitskonfiguration

14.04.2026

Schülerinnen und Schüler in Österreich, die im Rahmen der staatlichen Digitalisierungsinitiative vergünstigte Laptops oder Tablets erhalten haben, sollen künftig besser vor nicht altersgerechten Online-Inhalten geschützt werden – und zwar nicht nur im Schulnetz. Eine vom Bildungsministerium bereitgestellte neue Sicherheitskonfiguration sorgt dafür, dass Apps und Websites mit radikalen, verstörenden, sexistischen oder pornografischen Inhalten auch dann gesperrt bleiben, wenn die Geräte über öffentliche oder private WLANs etwa im Zug oder im Schnellrestaurant mit dem Internet verbunden sind. Eltern können die Voreinstellungen erweitern und zusätzliche Sperren einrichten.

Seit Ende März steht den Schulen ein zentrales Konfigurationsservice des Ressorts zur Verfügung, mit dem die Jugendschutzeinstellungen automatisiert auf die Endgeräte aufgespielt werden können. Zielvorgabe des Bildungsministeriums ist eine "schnellstmögliche Umsetzung im April". Betroffen sind alle mehr als 600.000 Laptops und Tablets, die seit 2020 im Zuge der Digitalisierungsinitiative an Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. Die Eltern sollen von den einzelnen Schulen über den Ablauf und den Zeitpunkt der Umstellung informiert werden.

Mit Stichtag 1. April hatten sich nach Angaben des Ministeriums bereits 14 Prozent der Mittel- und Sonderschulen sowie der AHS-Unterstufen an den zentralen Konfigurationsdienst angebunden. Zusätzlich gibt es eine nicht bezifferte Zahl von Schulen, die die Einstellungen eigenständig nach Anleitung umgesetzt haben. Bei der technischen Umsetzung meldet das Ressort bislang einen reibungslosen Verlauf, auch die Lehrergewerkschaft berichtet nach eigenen Angaben derzeit von keinen Beschwerden im Zusammenhang mit der neuen Konfiguration.

Kern des neuen Konzepts ist ein einheitlicher "Basisschutz", der bei Bedarf durch die Erziehungsberechtigten angepasst werden kann. Über das Bildungsportal oder gemäß den Vorgaben der jeweiligen Schule lassen sich einzelne Schutzfunktionen wie Webfilter oder die Installation von Apps individuell aktivieren und deaktivieren. Wer strengere Regeln wünscht, kann mithilfe lokaler Administratorenrechte zusätzliche Schutzsoftware aufspielen, etwa um auch die Bildschirmzeit der Kinder zu begrenzen. Für Eltern, denen der vom Ministerium vorgeschlagene Webfilter beispielsweise aus Datenschutzgründen zu weit geht, ist eine Opt-out-Lösung vorgesehen, mit der sich von Teilen der Voreinstellungen Abstand nehmen lässt.