L'OCCITANE Group erreicht B Corp™-Rezertifizierung nach den neuen B Lab™-Standards

29.09.2026

Fortschritt misst sich nicht nur an dem, was erreicht wurde, sondern auch am Engagement, sich kontinuierlich zu verbessern

GENF, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Die L'OCCITANE Gruppe gibt heute einen weiteren wichtigen Meilenstein ihrer B Corp™-Zertifizierung bekannt: Die Mehrheit der Unternehmenseinheiten innerhalb des Zertifizierungsumfangs der Gruppe hat die Rezertifizierung nach den neuen B Lab™-Standards erfolgreich abgeschlossen. Dies ist ein bedeutender Meilenstein in den kontinuierlichen Bemühungen des Unternehmens, seine Praktiken in den Bereichen Unternehmensführung, Mitarbeitende und Umwelt weiter zu stärken.

L'OCCITANE Group achieves a new milestone in its B Corp™ certification journey

Diese Entwicklung baut auf der erstmaligen B Corp™-Zertifizierung der Gruppe im Jahr 2023 auf und unterstreicht die in den letzten drei Jahren erzielten Fortschritte. Vor allem aber steht sie für die konsequente Fortsetzung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses unter deutlich anspruchsvolleren Zertifizierungsstandards.

Im gesamten Markenportfolio setzt das Unternehmen diesen Prozess konsequent fort. Eine Reihe von Marken hat die Rezertifizierung nach den neuen Standards bereits erreicht, während weitere Marken auf ihre jeweiligen Zertifizierungsmeilensteine zusteuern. Damit unterstreicht die L'OCCITANE Gruppe ihr langfristiges Engagement, ihre soziale und ökologische Wirkung über alle Geschäftsbereiche und das gesamte Markenportfolio hinweg kontinuierlich zu verbessern.

Für die L'OCCITANE Gruppe ging es bei B Corp™ nie nur darum, ein Gütesiegel zu erhalten. Die Zertifizierung bietet vielmehr einen unabhängigen Rahmen, um langjährig gelebte Werte in konkrete, messbare Maßnahmen zu übersetzen und die Geschäftspraktiken der Gruppe kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Raphaëlle Archambeaud-Sicot, Group Chief Sustainability Officer, sagte: „Verantwortungsbewusstes Unternehmertum ist niemals statisch. D Der neue Rahmen ermutigt uns, unsere Unternehmensführung weiter zu stärken, unsere ökologische und soziale Wirkung zu vertiefen und Jahr für Jahr dazuzulernen. Dieser Geist der kontinuierlichen Verbesserung steht nach wie vor im Mittelpunkt unseres Ansatzes."

Die neuen B Lab-Standards stellen eine bedeutende Weiterentwicklung des B Corp™-Zertifizierungsrahmens dar. Gemäß den neuen Standards müssen Unternehmen festgelegte Anforderungen in sieben Impact-Themen erfüllen, die einem entsprechenden Bewertungs- und Verifizierungsprozess unterliegen. Prüfungen durch unabhängige Dritte, regelmäßige Folgeprüfungen sowie zunehmend anspruchsvolle Anforderungen verdeutlichen, dass die B Corp™-Zertifizierung kein einmal erreichter Status, sondern eine kontinuierliche Verpflichtung zur Verbesserung ist.

Die Gruppe ist stolz darauf, zu den ersten Unternehmen zu zählen, die den Rezertifizierungsprozess nach den neuen B Lab-Standards erfolgreich abgeschlossen haben. Dabei bringt sie ihre Erfahrungen in die Weiterentwicklung des Rahmens ein und trägt dazu bei, verantwortungsvolles Wirtschaften in größerem Maßstab voranzutreiben.

Die Daten stammen aus dem ESG-Bericht 2026 der L'OCCITANE Gruppe.

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.