– Yoshimasa Shibata, einer von nur 16 zertifizierten Meistern des Odate-Magewappa-Handwerks in Japan, wird in Paris Live-Vorführungen zum präzisen Biegen mit heißem Wasser sowie zum Vernähen mit Wildkirschrinde geben –
TOKIO, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Gurunavi, Inc. gab bekannt, dass es auf der MAISON & OBJET PARIS 2026, die von Donnerstag, 10. September, bis Montag, 14. September 2026, in Paris, Frankreich, stattfindet, seinen Sonderpavillon „JAPAN WOOD x CRAFTSMANSHIP*" eröffnen wird.
*Betrieben von Gurunavi, Inc. im Rahmen eines Projekts zur Förderung japanischer Holzprodukte, das von der japanischen Forstbehörde bezuschusst wird.
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Die über 1000 Jahre alte Tradition „Odate Magewappa": Live-Vorführungen eines von nur 16 staatlich zertifizierten Meistern des Odate-Magewappa-Handwerks in Japan
Den Höhepunkt des Pavillons bilden Live-Vorführungen von „Odate Magewappa", einer staatlich anerkannten traditionellen Handwerkskunst aus der Stadt Odate in der Präfektur Akita. Die Wurzeln dieser Handwerkskunst reichen über 1000 Jahre zurück, wie archäologische Funde früher Gefäße aus gebogenem Holz aus dem 10. Jahrhundert belegen, die in Vulkanasche erhalten geblieben sind. Seit sich dieses Handwerk vor etwa 400 Jahren als eigener Wirtschaftszweig etablierte, wird das anspruchsvolle handwerkliche Können von Generation zu Generation weitergegeben. Yoshimasa Shibata, einer von nur 16 staatlich zertifizierten Meistern des Odate-Magewappa-Handwerks in Japan, wird nach Paris reisen, um dort seine meisterliche Handwerkskunst aus nächster Nähe vorzuführen.
Im Pavillon wird Shibata „Mage-kakou" (Biegeverfahren) vorführen, bei dem Zedernholz in über 80 °C heißem Wasser aufgeweicht und anschließend augenblicklich allein nach dem Fingerspitzengefühl des Handwerkers gebogen wird, sowie „Kaba-toji" (Rindenvernähung), bei dem die Verbindungsstellen mit Wildkirschrinde so verbunden werden, als würden sie vernäht. Diese interaktive Präsentation bietet die besondere Gelegenheit, aus nächster Nähe zu erleben, wie meisterliche Handwerkskunst die natürliche Schönheit und Funktionalität der Materialien zur Geltung bringt und langlebige Produkte entstehen lässt, die über lange Zeit geschätzt und gepflegt werden.
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Im Einklang mit modernen europäischen Lebensstilen: Über 40 anspruchsvoll gestaltete japanische Holzprodukte in Paris vereint
Im Pavillon werden über 40 sorgfältig ausgewählte Produkte präsentiert – darunter Odate Magewappa, Möbel, Dekorationsgegenstände und Geschirr –, die anspruchsvolle japanische Holzverarbeitungstechniken mit modernem Design verbinden. Die Ausstellung macht sich die natürlichen Vorzüge von Holz wie seinen intensiven Duft, seine temperaturregulierende Wirkung, seine Fähigkeit zur Feuchtigkeitsaufnahme sowie seine antibakteriellen Eigenschaften zunutze und präsentiert neue Ideen für zeitgemäße, nachhaltige europäische Wohnräume.
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Bekämpfung des Klimawandels: Japans kreislauforientierte Nutzung von Waldressourcen
Etwa 70 % der Landfläche Japans sind von Wäldern bedeckt, wobei etwa 40 % dieser Flächen als Plantagenwälder eingestuft werden. Zwar machen Plantagenwälder nur etwa 8 % der gesamten Waldfläche weltweit aus, doch weist Japan einen der weltweit höchsten Anteile an Plantagenwäldern auf. Diese Errungenschaft ist das direkte Ergebnis der langjährigen Bemühungen Japans um eine kreislauforientierte Nutzung der Waldressourcen durch einen nachhaltigen Kreislauf, bei dem nach der Holzernte neue Setzlinge gepflanzt werden.
Holzprodukte sind äußerst umweltfreundliche Materialien; das Holz nimmt während seines Wachstums Kohlendioxid auf, bei der Herstellung entstehen nur geringe Kohlendioxidemissionen, und der Kohlenstoff bleibt während der gesamten Lebensdauer der fertigen Produkte gespeichert. Somit tragen diese nachhaltigen Holzprodukte maßgeblich dazu bei, Netto-Null-Emissionen zu erreichen und die Umsetzung der ESG-Ziele von Unternehmen zu unterstützen.
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Ausstellungsübersicht
Name der Veranstaltung: MAISON & OBJET PARIS 2026
Termine: Donnerstag, 10. September – Montag, 14. September 2026
Veranstaltungsort: Paris Nord Villepinte
Stand: Halle 6 – Stand N120 – P119
Name des Pavillons: JAPAN WOOD x CRAFTSMANSHIP
Offizielle Seite des Ausstellers:
https://www.maison-objet.com/en/paris/exhibitors/japan-wood-x-craftsmanship-decor-design
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.