Mathias Bellino schlägt mit Unterstützung von Segway Powersports ein neues Kapitel im Offroad-Sport auf

07.09.2026

PARIS, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- Der französische Enduro-Meister Mathias Bellino schlägt mit Unterstützung von Segway Powersports, das ihm einen Super Villain SX20T zur Verfügung gestellt hat, ein neues Kapitel in seiner Offroad-Karriere auf. Durch diese Zusammenarbeit erhält Bellino eine neue Möglichkeit, dem Gelände, den Herausforderungen und dem Entdeckergeist nahe zu bleiben, die sein Leben im Motorsport geprägt haben.

Bellino gewann 2012 die Enduro-Junioren-Weltmeisterschaft und 2015 die Enduro-E3-Weltmeisterschaft. Er gehörte außerdem zu den französischen Teams, die von 2011 bis 2013 drei Jahre in Folge den ISDE-Junioren-Weltpokal gewannen. Er wuchs in einer Familie auf, die eine große Leidenschaft für Motorräder hegte, und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Motorradfahren, bevor er über Motocross den Sprung in den Elite-Enduro-Wettkampf schaffte.

Im August 2018, während seiner ersten Cross-Country-Rallye, dem „Desafío Ruta 40" in Argentinien, erlitt Bellino einen Sturz, der zu schweren Wirbelsäulenverletzungen führte, als er auf sein Ziel hinarbeitete, an der Rallye Dakar teilzunehmen. Der Unfall beendete zwar seine Karriere als Profi-Rennfahrer, nicht jedoch seine Verbindung zum Motorsport. Später kehrte er als Teammanager von Honda ORC ins EnduroGP-Fahrerlager zurück und hat seitdem immer wieder neue Wege gefunden, um weiterhin in der Offroad-Szene aktiv zu bleiben.

Mit dem Super Villain SX20T erschließt Bellino nun eine weitere Möglichkeit, das Gelände abseits der Straße zu erleben. Der Side-by-Side rückt das in den Mittelpunkt, was ihn schon immer an diesem Sport fasziniert hat: in der Natur zu sein, die Landschaft zu erkunden und diese Erfahrung mit anderen zu teilen.

Für Bellino geht es in diesem Kapitel nicht darum, die Vergangenheit wiederaufleben zu lassen, sondern darum, nach seinen eigenen Vorstellungen weiter voranzukommen. Segway Powersports unterstützt diese Reise durch die gemeinsame Überzeugung, dass Entdeckungen wichtig sind, und durch seinen „Fear No Place"-Geist.

Informationen zu Segway Powersports

Segway ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Mikromobilität, Powersports und Consumer Robotics und steht für innovative, nutzerorientierte Produkte. Segway Powersports konzentriert sich speziell auf die Entwicklung und Herstellung von Powersport-Fahrzeugen der nächsten Generation, einschließlich All-Terrain-Fahrzeugen (ATVs) und Side-by-Side-Fahrzeugen (SxS) für Nutz- und Sportanwendungen. Als Hightech-Unternehmen integriert Segway Powersports eine starke Lieferkette mit eigenen Fertigungskapazitäten und verwaltet den gesamten Lebenszyklus seiner Produkte – von der Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zum Vertrieb und Kundendienst.

Weitere Informationen finden Sie unter https://powersports.segway.com.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.