SAN FRANCISCO, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- MediaGo, die intelligente Werbeplattform, hat bei den Global Tech Awards 2026 den Excellence Award in der Kategorie AdTech gewonnen Diese Auszeichnung, die MediaGo bereits im dritten Jahr in Folge erhält, unterstreicht die kontinuierliche Innovationskraft des Unternehmens im Bereich der auf Deep Learning basierenden digitalen Marketinglösungen sowie den greifbaren geschäftlichen Mehrwert, den es Werbekunden weltweit bietet.
Die Global Tech Awards sind ein weithin anerkanntes Branchenprogramm, das herausragende Leistungen im globalen Technologiesektor würdigt. Mit dem Schwerpunkt auf Innovation, Kreativität und Exzellenz zeichnen die Auszeichnungen Technologielösungen aus, die bahnbrechende Innovationen mit praktischer Wirkung verbinden.
Da Werbetreibende für ihr Wachstum zunehmend über „Walled Gardens" hinausblicken, hat sich das offene Internet als entscheidende Quelle für zusätzliche Chancen herauskristallisiert. Werbetreibende, die im offenen Internet agieren, stehen jedoch häufig vor Herausforderungen wie langsamen Anlaufphasen, schwankender Kampagnenleistung und Genehmigungsproblemen, die schwer nachverfolgbar und schwer zu lösen sind.
Um diese Probleme anzugehen, hat MediaGo eine umfassende, auf Deep Learning basierende Produktmatrix entwickelt. Die Suite, deren Kernstück SmartBid 3.0 bildet und die durch zwei neu eingeführte Funktionen – AD Learning und Approval Copilot – unterstützt wird, bietet Werbetreibenden robuste digitale Marketinglösungen, die speziell auf das offene Internet zugeschnitten sind.
Dank fortschrittlicher Algorithmen hat SmartBid 3.0 drei wesentliche Leistungsdurchbrüche erzielt. Es verkürzt die Anlaufzeit für neue Werbekampagnen um über 50 %. Im Max-CV-Modus passt es die Gebote dynamisch auf Basis historischer Daten an und verbessert so die Ausgaberate um durchschnittlich 58 %. Im tCPA-Modus verbessert es zudem das Gebots-Pacing in Echtzeit und hält den CPA-Überschuss effektiv innerhalb des 1,15-fachen des Zielwerts.
Um Werbetreibende im offenen Internet besser zu unterstützen, hat MediaGo Anfang dieses Jahres „AD Learning" und „Approval Copilot" eingeführt.
AD Learning ermöglicht es neuen Kampagnen, Modellmerkmale von bestehenden, leistungsstarken Kampagnen zu übernehmen, was die Herausforderungen beim Kaltstart mindert. Approval Copilot bietet eine mehrstufige Diagnose für abgelehnte Werbemittel und sendet Echtzeit-Warnmeldungen, wenn ein hohes Verlustrisiko erkannt wird, wodurch Werbetreibende Verluste aufgrund von Problemen mit den Werbemitteln reduzieren können.
„Die Auszeichnung durch die Global Tech Awards drei Jahre in Folge ist eine starke Bestätigung für die Technologie und Produktinnovation von MediaGo", sagte Jianjing Du, stellvertretender Geschäftsführer von MediaGo. „Unsere Kernaufgabe bleibt unverändert: Wir wollen Werbetreibenden dabei helfen, die Kampagneneffizienz und den ROI zu maximieren, damit sie mit größerer Zuversicht in Open-Internet-Werbung investieren können."
MediaGo wird seine auf Deep Learning basierende Werbetechnologie weiter vorantreiben, seine Lösungen im Einklang mit den Bedürfnissen der Werbetreibenden weiterentwickeln und globale Werbetreibende mit hochwertigem Inventar im gesamten Open Internet verbinden, um skalierbares, nachhaltiges und bedeutungsvolles Wachstum zu fördern.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.