ATHEN und LONDON, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- METLEN hat über M Technologies eine exklusive Partnerschaftsvereinbarung mit dem in Zypern ansässigen Unternehmen HOUTRIS unterzeichnet, um neue industrielle Kapazitäten im Bereich Verteidigungssysteme in der Republik Zypern aufzubauen.

Die Vereinbarung sieht die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in Zypern vor und stärkt die strategische industrielle Zusammenarbeit zwischen Griechenland und Zypern im Verteidigungsbereich weiter. Ziel ist es, zusätzliche Produktionskapazitäten in der Republik Zypern aufzubauen und die Fähigkeiten der zyprischen Industrie zur Herstellung, Integration und Wartung von Verteidigungsgütern auszubauen.
Die Partnerschaft wird die internationale Erfahrung, das Know-how und die fortschrittlichen industriellen Kapazitäten von M Technologies mit der langjährigen industriellen Expertise und den Fertigungskapazitäten von HOUTRIS in Zypern vereinen. Darüber hinaus sieht das Programm den Transfer von Know-how, den Aufbau von Fachkompetenzen und die weitere Stärkung der zyprischen Verteidigungsindustrie vor und unterstützt damit den schnelleren Aufbau von Kapazitäten zur Großserienfertigung integrierter Verteidigungssysteme.
Im Rahmen des europäischen SAFE-Programms wird das neue Unternehmen die Produktion von Militärfahrzeugen vorantreiben. Die beiden Unternehmen werden zudem weitere Möglichkeiten zur Herstellung, Integration, Unterstützung und Wartung von Verteidigungssystemen in Zypern und der gesamten Region ausloten, mit dem Ziel, eine langfristige Präsenz im Land, eine spürbare industrielle Präsenz und einen bedeutenden Mehrwert für die zyprische Wirtschaft zu etablieren.
M Technologies ist der Verteidigungszweig von METLEN und verfügt über umfangreiche Erfahrung bei der Umsetzung komplexer Programme in der Verteidigungsindustrie. Das Unternehmen leistet einen Beitrag zur Herstellung und Wartung fortschrittlicher Verteidigungssysteme, darunter Patriot-Systeme, Leopard-Panzer und Teile der FDI-HN-Fregatten (Belharra), und baut gleichzeitig strategische Partnerschaften mit führenden internationalen Verteidigungsunternehmen auf.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.