ATHEN, Griechenland, und LONDON, 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- METLEN (LSE: MTLN) (RIC: MTLN.L) (Bloomberg: MTLN.LN) (Athen: MTLN) (RIC: MTLNr.AT) (Bloomberg: MTLN.GA) (ADR: MYTHY US) hat heute die neue Produktionsanlage von M Technologies in Volos eingeweiht und damit eine bedeutende Aufwertung der griechischen Verteidigungsindustrie markiert, die von nationaler und europäischer strategischer Bedeutung ist.
In Anwesenheit von Mitgliedern der griechischen Regierung und hochrangigen Vertretern der internationalen Verteidigungsindustrie bekräftigt METLEN, dass Griechenland dank seiner industriellen Stärke, seines Fachwissens sowie seiner internationalen Glaubwürdigkeit die Rolle eines Produktionspartners in den neuen europäischen Verteidigungswertschöpfungsketten übernehmen kann.
In Volos baut METLEN ein modernes, vertikal integriertes Ökosystem für die Verteidigungsindustrie auf und stützt sich dabei auf 25 Jahre Fachwissen, Zuverlässigkeit und betriebliche Effizienz. Das M-Technologies-Zentrum entwickelt sich derzeit zu einem vollständig integrierten Produktionskomplex, der in Griechenland einzigartig ist, und umfasst sechs Einheiten auf einer Gesamtfläche von 100 000 m² mit Kapazitäten in den Bereichen Rohstoffverarbeitung, Fertigung, Montage und Unterstützung für komplexe Verteidigungsanwendungen.
In seiner Rede unterstrich Evangelos Mytilineos, Vorstandsvorsitzender von METLEN, die strategische Bedeutung einer starken griechischen Verteidigungsindustrie für die Wahrung der nationalen Souveränität sowie deren Beitrag zur europäischen Sicherheit und Autonomie: „Für uns ist der heutige Tag nicht einfach nur die Einweihung einer weiteren Industrieanlage, einer weiteren Fabrik. Sie ist Teil eines verteidigungsindustriellen Ökosystems, das sich nicht nur durch seine Leistungsfähigkeit auf globalen Märkten auszeichnen wird, sondern auch zum wachsenden Beitrag des Unternehmens zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit unseres Landes gehört. Wir leben in einer Zeit, in der Sicherheit wieder in den Mittelpunkt von Wirtschaft und Politik rückt, da sich die globalen Kräfteverhältnisse mit einer Geschwindigkeit verschieben, die noch vor wenigen Jahren kaum vorhersehbar gewesen wäre. Geopolitische Entwicklungen, neue Herausforderungen und die Neuordnung internationaler Bündnisse haben einen neuen Rahmen geschaffen, in dem Länder, Volkswirtschaften und Gesellschaften ihre Prioritäten neu definieren müssen. Griechenland, Europa und die ganze Welt stehen vor einer historischen Herausforderung. Wir müssen besser vorbereitet, unabhängiger und besser in der Lage sein, unsere Interessen in einem Umfeld zu wahren, in dem traditionelle Gewissheiten an Bedeutung verloren haben."
Die Aufnahme des vollen Produktionsbetriebs in der vierten Einheit des Verteidigungsbereichs von METLEN bestätigt das Umsetzungstempo des Plans, der im April 2025 auf dem Capital Markets Day des Unternehmens in London vorgestellt wurde. Gleichzeitig wird die Präsenz von METLEN im Verteidigungsbereich weiter ausgebaut und die heimische verteidigungsindustrielle Basis gestärkt.
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Informationen zu METLEN
METLEN Energy & Metals Plc (METLEN) ist ein internationales Industrie- und Energieunternehmen, das eine führende Position in der Metall- und Energiebranche einnimmt und dessen Schwerpunkt auf nachhaltigem Wachstum sowie auf der Kreislaufwirtschaft liegt. METLEN hat sich sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene als Maßstab für wettbewerbsfähige „grüne" Metallurgie etabliert und betreibt die einzige vollständig integrierte Produktionsanlage für Bauxit, Aluminiumoxid sowie Primäraluminium in der Europäischen Union mit eigenen Hafenanlagen. Im Energiesektor bietet METLEN integrierte Energielösungen an, darunter die Umsetzung von Projekten zur thermischen und erneuerbaren Stromerzeugung, Stromverteilung und Stromhandel sowie Investitionen in Netzinfrastruktur, Batteriespeicher und weitere grüne Technologien. METLEN ist auf fünf Kontinenten und in mehr als 40 Ländern tätig, hat weltweit mehr als 8500 Beschäftigte und setzt in allen seinen Geschäftsbereichen ein vollständig synergetisches Modell um.
Finanzkennzahlen von METLEN
METLEN ist primär an der London Stock Exchange und sekundär an der Athens Stock Exchange notiert; das Unternehmen ist im FTSE-100-Index vertreten. Im Jahr 2025 erzielte METLEN einen Konzernumsatz von 7,11 Milliarden Euro, ein EBITDA von 753 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 314 Millionen Euro. Die bereinigte Nettoverschuldung belief sich auf 2,10 Milliarden Euro, bei einem Nettoverschuldung/EBITDA-Verhältnis von 3,1x, was die starke finanzielle Widerstandsfähigkeit widerspiegelt. METLEN wird von führenden internationalen Nachhaltigkeits- und ESG-Ratingagenturen bewertet, ist als einziges griechisches Unternehmen im Dow Jones Best-in-Class Emerging Market Index vertreten und erzielt besondere Anerkennung bei MSCI, Sustainalytics, ISS Quality Score, ISS Corporate Score, S&P Global ESG, LSEG, CDP, FTSE Russell, ESG Book, EcoVadis, Bloomberg und IdealRatings.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.