Molicel nutzt den weltweiten Boom bei Hybridfahrzeugen und stellt eine Zelltechnologie der nächsten Generation vor

22.07.2026

TAIPEI, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Molicel, Pionier im Bereich der Ultrahochleistungszellen, stellte auf der Advanced Automotive Battery Conference (AABC) Europe 2026 seine technologische Führungsrolle unter Beweis und präsentierte das führende Modell INR-21700-P70X aus seiner PX-Serie. Diese Zelle der nächsten Generation wurde entwickelt, um die Lücke zwischen Lithium-Ionen-Batterien und Superkondensatoren zu schließen. Mit einer außergewöhnlichen Kapazität von 7.000 mAh, einer beeindruckenden Energiedichte von 340 Wh/kg und einer herausragenden Dauerentladungsrate von 30C setzt sie einen neuen Maßstab im Automobilbereich.

Molicel Capitalizes on Global Hybrid Surge, Unveiling Next-Gen Cell Technology

Diese umfassende taktische Neuausrichtung erfasst die globale Automobilindustrie, während sich das Wachstum bei reinen Elektrofahrzeugen (BEV) abkühlt. In ihrem Ausblick für das Jahr 2026 hebt die Internationale Energieagentur (IEA) diesen Wandel hervor und stellt fest, dass die Hersteller Hybridfahrzeugen aktiv Vorrang einräumen. Als Reaktion darauf prägt ein massiver Anstieg der Nachfrage nach Hybridfahrzeugen die Entwicklung in wichtigen Regionen neu: In den Vereinigten Staaten erreichten Hybridfahrzeuge laut CNBC bis Ende 2025 einen Anteil von fast 20 % am Neuwagenabsatz, während sie in Europa nach Angaben des International Council on Clean Transportation (ICCT) einen Marktanteil von 24 % eroberten. Gleichzeitig festigte die Region Asien-Pazifik ihre Marktführerschaft und erreichte einen Anteil von 51,67 % am weltweiten Marktwert für Hybridfahrzeuge über alle Segmente hinweg, einschließlich Mild-, Voll- und Plug-in-Hybride. Die dynamische Entwicklung in mehreren Regionen treibt den weltweiten Markt für Hybridfahrzeuge von 335,21 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 570,78 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2034 an.

Diese Marktverschiebung hat die Anforderungen an Batterien grundlegend verändert. Hybridfahrzeuge der nächsten Generation erfordern eine beispiellose Synergie aus ausdauernder Energie und explosiver Leistung – ein Profil, das Molicel durch die Überwindung des traditionellen Kompromisses zwischen Leistung und Energiedichte erfüllt. Mit einer Spitzenleistung von 900 W über eine Dauer von 5 Sekunden ermöglicht der INR-21700-P70X eine sofortige Stromabgabe bei plötzlichen Überholmanövern sowie eine augenblickliche Leistungsaufnahme bei starkem regenerativem Bremsen. Darüber hinaus erreicht die Zelle beim Hochfahren auf hohe Ausgangsleistung eine beispiellose Leistungsschaltzeit von unter 200 Mikrosekunden. Diese Ansprechgeschwindigkeit entspricht im Wesentlichen der eines Superkondensators, wodurch das Fahrzeug hochfrequente Leistungsimpulse nahtlos verarbeiten kann, ohne dass es zu einem Leistungsabfall kommt.

„Die globale Automobilbranche durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Wandel, bei dem der Bedarf an sofort verfügbarer, hochfrequenter Spitzenleistung eine entscheidende Rolle spielt", sagte Casey Shiue, President von Molicel. „Unsere PX-Serie der nächsten Generation ist nicht nur eine schrittweise Weiterentwicklung; durch die Kombination der reaktionsschnellen Eigenschaften von Superkondensatoren mit der hohen Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien definieren wir neu, was Hybridantriebe in Bezug auf Leistung, Sicherheit und Lebensdauer leisten können."

Durch das Bestehen der äußerst strengen UL9540A-Prüfung zur thermischen Ausuferung – dem maßgeblichen internationalen Sicherheitsstandard für Energiespeichersysteme und kritische Strominfrastruktur – setzt Molicel einen neuen Sicherheitsmaßstab. Dank fortschrittlicher Einkristalltechnologie reduziert die Zelle die exotherme Wärmeabgabe im Vergleich zu herkömmlichen polykristallinen Materialien um fast 50 %. Entscheidend ist, dass die Zellen von Molicel bei extremen Belastungstests keinen gleichzeitigen, katastrophalen Ausbruch auslösen, sondern lediglich Rauch entwickeln, wodurch die Ausbreitung der Hitze erheblich verzögert und eingedämmt wird. Diese taktische Schutzmaßnahme bietet ein Höchstmaß an Sicherheit, das nicht nur von BBUs in missionskritischen Rechenzentren geschätzt wird, sondern nun auch als beispiellose Sicherheitsgarantie für Automobilhersteller dient, die Hybridfahrzeuge (HEVs) der nächsten Generation entwickeln.

Darüber hinaus sind die Batterien von Hybridfahrzeugen – im Gegensatz zu BEVs, die täglich tiefen Ladezyklen unterzogen werden – Hunderttausenden von schnellen, flachen Schwankungen ausgesetzt. Bei Tests, die diese Umgebung unter einem Superkondensator-Profil nachbildeten, behielt die PX-Serie von Molicel nach 1.000.000 Zyklen erstaunliche 96 % ihrer Kapazität bei (+10 °C für 10 s / -2 °C für 110 s, Abschalttemperatur 83 °C). Diese extreme Langlebigkeit gewährleistet, dass der Batterieantriebsstrang das Fahrzeug selbst überdauert, wodurch Bedenken hinsichtlich der Herstellergarantie ausgeräumt werden.

Durch die Kombination der herkömmlichen Energiedichte von Lithium-Ionen-Batterien mit der Reaktionsgeschwindigkeit im Mikrosekundenbereich, der geringen Wärmeentwicklung und der Lebensdauer von einer Million Zyklen eines Superkondensators unter Hochleistungs-Impulsbedingungen ist Molicel der führende Technologie-Enabler für den weltweiten Übergang zu Hybridfahrzeugen.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.