CARACAS, Venezuela, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Elf neue 550-PS-Workover-Rigs werden von North American Blue Energy Partners (NABEP) eingesetzt. Dies ist das erste Mal seit mehr als 15 Jahren, dass neue mobile Reparatur- und Wartungssysteme auf venezolanischen Ölfeldern zum Einsatz kommen.

Zusätzlich zu den Workover-Rigs trafen am 7. Oktober zwei neue 1.500-PS-Bohranlagen für die NABEP-Operationen ein; weitere Ausrüstung wird in Kürze erwartet.
Die neue Ausrüstung ergänzt den stetigen Ausbau von Betrieb und Produktion bei NABEP. Darüber hinaus hat das Unternehmen 60 Bohranlagen, 30 Dampfkessel und 70 schwere Maschinen angeschafft und verfügt damit über den größten Fuhrpark an schweren Geräten im Land.
„NABEP erzielt ernsthafte und stetige Fortschritte bei der Steigerung der Ölproduktion. Jede Bohranlage, die in Venezuela eintrifft, bringt uns unseren Produktionszielen und der Wiederbelebung der Wirtschaft unseres Landes näher", sagte NABEP-CEO Alejandro Betancourt. „Die vor uns liegende Herausforderung ist groß, aber es gibt keinen besseren Partner als die US-Regierung. Wir freuen uns darauf, Sie in den kommenden Monaten weiterhin über unsere Fortschritte zu informieren."
Die neuen Ausrüstungskäufe folgen der im August 2026 zwischen NABEP und dem US-Außenministerium und dem US-Kriegsministerium getroffenen Vereinbarung zur deutlichen Ausweitung der Ölproduktion in Venezuela. NABEP kontrolliert die Rechte zur Vermarktung von mehr als 65 Milliarden Barrel P1-Ölreserven in Venezuela und plant, fast 100 Milliarden Dollar zu investieren, um die Produktionskapazität zu erhöhen und die Öl- und Gasinfrastruktur zu verbessern. NABEP baut seine Aktivitäten im Maracaibo-See und im Orinoco-Gürtel rasch aus. Das kurzfristige Ziel ist die Steigerung der Produktion auf mehr als 1 Million Barrel Öl pro Tag.
NABEP hat seine Produktion innerhalb von zwei Jahren durch firmeneigene Investitionen in Höhe von rund einer Milliarde Dollar von etwa 18.000 Barrel pro Tag auf mehr als 200.000 Barrel pro Tag gesteigert. Das Unternehmen beschäftigt 5.000 Mitarbeiter und unterstützt 10.000 Vertragsarbeiter in Venezuela.
Über North American Blue Energy Partners
North American Blue Energy Partners (NABEP) ist ein unabhängiges Erdölexplorations- und -produktionsunternehmen, das in Nord- und Lateinamerika tätig ist und Niederlassungen in Caracas, Maracaibo und Lechería unterhält. NABEP engagiert sich für die verantwortungsvolle Entwicklung von Energieressourcen, die Sicherheit seiner Mitarbeiter und den Wohlstand der Gemeinden, in denen es tätig ist. www.nabep.net
Pressekontakt: press@nabep.com

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Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.
Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.
Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.
Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.