Nakheel vergibt Aufträge im Wert von über 3,5 Mrd. AED für den Bau von 544 Villen auf Palm Jebel Ali

27.04.2026

DUBAI, Vereinigte Arabische Emirate, 27. April 2026 /PRNewswire/ -- Nakheel, ein Mitglied der Dubai Holding Real Estate, hat Aufträge im Wert von über 3,5 Mrd. AED an Ginco General Contracting L.L.C und United Engineering Construction (UNEC) für den Bau von 544 Villen auf Palm Jebel Ali vergeben und damit einen wichtigen Meilenstein bei der Realisierung eines der bedeutendsten Bauprojekte am Wasser in Dubai gesetzt.

Palm Jebel Ali Luftbilddarstellung

Im Rahmen der erteilten Aufträge wird Ginco 354 Villen in den Palmwedeln A bis D errichten, während UNEC 190 Villen in den Palmwedeln E und F liefern wird. Der Baubeginn ist für dieses Quartal geplant, die Fertigstellung für das 4. Quartal 2028.

Khalid Al Malik, Chief Executive Officer der Dubai Holding Real Estate, sagte: „Die Vergabe dieser Aufträge signalisiert greifbare Fortschritte bei der Fertigstellung von Palm Jebel Ali, da die Bauarbeiten nun in mehreren Bereichen voranschreiten. Palm Jebel Ali stellt eine der bedeutendsten Erweiterungen der städtischen Küstenlinie Dubais seit einer Generation dar und wird eine Schlüsselrolle bei der Unterstützung des langfristigen Wachstums des Emirats spielen und seine weltweite Attraktivität als großartiger Ort zum Wohnen, Investieren und Besuchen weiter stärken."

Palm Jebel Ali erstreckt sich über sieben Inseln mit einer Länge von 13,4 Kilometern, 16 Strandabschnitten und mehr als 90 Kilometern Strandlinie und wird zu einem erstklassigen Reiseziel am Wasser entwickelt, das einen wichtigen Beitrag zur künftigen Stadterweiterung Dubais leistet.

Die jüngsten Auftragsvergaben stellen einen weiteren Fortschritt bei der Umsetzung des Masterplans für Palm Jebel Ali dar und unterstützen die Ziele des städtischen Masterplans Dubai 2040 und der Dubai Economic Agenda D33, die die langfristige Vision des Emirats für nachhaltige, qualitativ hochwertige Gemeinden untermauern.

Die Auszeichnungen folgen auf die Enthüllung der Villen der Beach und Coral Collection von Palm Jebel Ali, die in Zusammenarbeit mit führenden internationalen Architekten entwickelt wurden. Das Reiseziel wird auch die Palm Central Private Residences umfassen, die einen zusammenhängenden Ausdruck des Insellebens bieten, der Architektur, Gemeinschaft und Komfort im Resort-Stil vereint.

Zur weiteren Verbesserung der Infrastruktur der Insel wird Palm Jebel Ali ein 9.000 m² großes Einkaufszentrum und eine von Skidmore, Owings & Merrill entworfene Freitagsmoschee umfassen. Die Moschee bietet Platz für bis zu 1.000 Gläubige und wird den Einwohnern und Besuchern des Ortes dienen.

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Palme Jebel Ali Bluejay Villa

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Steigende Mieten belasten Schweizer Haushalte – Parteien ringen um Rezepte

13.04.2026

Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.

Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.

SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.