MIAMI, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Unternehmen agieren heute in einer Welt, in der Kunden, Lieferanten, Auftragnehmer und Partner zunehmend über mehrere Länder und Währungen hinweg tätig sind. Dennoch verläuft der grenzüberschreitende Geldtransfer oft langsam und fragmentiert; zudem ist er von veralteter Finanzinfrastruktur abhängig, die nicht für eine global vernetzte Wirtschaft ausgelegt war, die rund um die Uhr in Betrieb ist.

Nuvion, die KI-gestützte globale Plattform für Bankgeschäfte und grenzüberschreitende Zahlungen auf Basis von Fiat-Währungen und Stablecoins für Unternehmen und Fintechs, gab heute die Integration von Ripple USD (RLUSD) in ihre Infrastrukturplattform bekannt und erweitert damit die auf Stablecoins basierenden Zahlungs- und Abwicklungsmöglichkeiten für grenzüberschreitend tätige Unternehmen.
Durch die Integration wird RLUSD in die einheitliche globale Finanzplattform von Nuvion eingebunden, sodass Unternehmen über eine einzige Infrastrukturebene nahtlos zwischen traditionellen Bankensystemen und Blockchain-basierten Zahlungsnetzwerken wechseln können.
Angesichts der steigenden Nachfrage nach schnelleren und effizienteren globalen Zahlungen benötigen Unternehmen zunehmend Lösungen, die die Geschwindigkeit und Programmierbarkeit der Blockchain-Technologie mit dem Vertrauen, der Compliance und der Zuverlässigkeit regulierter Finanzsysteme verbinden. Gemeinsam bauen Nuvion und Ripple eine Infrastruktur auf, die für diese Zukunft ausgelegt ist.
Durch die Integration von RLUSD erweitert Nuvion weiterhin die Zahlungs- und Abwicklungsoptionen für Unternehmen, die globale Geschäftsabläufe, Treasury-Workflows und grenzüberschreitende Transaktionen verwalten.
Durch die Integration ermöglicht Nuvion:
Die Integration stärkt Nuvions Fähigkeit, Unternehmen dabei zu unterstützen, global zu agieren, ohne sich ausschließlich auf traditionelle Korrespondenzbankensysteme verlassen zu müssen, und bietet gleichzeitig größere Flexibilität beim Transfer von Geldern über Märkte hinweg.
„Wir glauben, dass die Zukunft des Geldtransfers zunehmend in Echtzeit, programmierbar und global sein wird", sagte Keisha Clark, Geschäftsführerin von Nuvion. „Die Integration von RLUSD erweitert die Infrastruktur für international tätige Unternehmen und ermöglicht ihnen über eine einzige Plattform Zugang zu schnellerer Abwicklung, größerer Flexibilität und modernen Finanzfunktionen."
„Stablecoins spielen eine immer zentralere Rolle dabei, wie die Nachfrage nach schnelleren und transparenteren grenzüberschreitenden Zahlungen bedient wird", sagte Lauren Berta, Product Lead bei Ripple. „RLUSD wurde entwickelt, um die Effizienz der Blockchain in den globalen Zahlungsverkehr zu bringen und Unternehmen sowie Fintechs eine praktische, konforme Möglichkeit zu bieten, Werte weltweit zu transferieren. Diese Integration zeigt, wie dieser Nutzen in die Praxis umgesetzt wird, und liefert eine Infrastruktur, auf die sich Unternehmen vertrauensvoll stützen können."
Die Integration markiert einen weiteren Meilenstein in Nuvions Mission, ein einheitliches Betriebssystem für den globalen Geldverkehr aufzubauen, das globale Konten, Zahlungen, Auszahlungen, Treasury, Karten, Devisenhandel und die Stablecoin-Infrastruktur zusammenführt, um Unternehmen dabei zu helfen, nahtlos über Grenzen hinweg zu skalieren.
Informationen zu Nuvion
Nuvion ist die KI-gestützte globale Plattform für Bankdienstleistungen und grenzüberschreitende Zahlungen für Unternehmen sowie Fintechs, die auf Fiatwährungen und Stablecoins basiert. Mit Mehrwährungskonten, globalen Zahlungswegen, Instrumenten für Finanz- und Liquiditätsmanagement sowie Infrastruktur zur Einhaltung regulatorischer Vorgaben, alles über eine einzige API zugänglich, vereinfacht Nuvion, wie Unternehmen Geld grenzüberschreitend transferieren, verwalten und vermehren. Entwickelt für eine Welt, in der Ambitionen Grenzen unmittelbar überwinden.
Informationen zu Ripple
Ripple wurde 2012 gegründet und ist der führende Anbieter von Blockchain-basierten Unternehmenslösungen für den traditionellen und digitalen Finanzsektor. Die Lösungen des Unternehmens umfassen globale Zahlungsverkehrs-, Verwahrungs-, Liquiditäts- und Treasury-Management-Dienstleistungen und bieten alles aus einer Hand für den Transfer, die Verwahrung, den Umtausch und die Verwaltung von Vermögenswerten. Ripples Stablecoin RLUSD und die diesen Lösungen zugrunde liegende Kryptowährung XRP ermöglichen es Ripple und seinen Kunden, das moderne Finanzsystem mitzugestalten.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.