OLX Group ernennt Andrew Garrihy zum neuen Chief Marketing Officer

07.07.2026

AMSTERDAM, 6. Juli 2026 /PRNewswire/ --  OLX Group (OLX), ein weltweit führender Anbieter digitaler Marktplätze mit täglich fast 60 Millionen Kleina     nzeigen in sieben Märkten, ernennt Andrew Garrihy zum Chief Marketing Officer Andrew tritt dem Führungsteam bei und berichtet      ab dem 1. Juli 2026 direkt an CEO Christian Gisy.

Andrew Garrihy New OLX Group CMO

In seiner neuen Rolle verantwortet Andrew die nächste Phase der Marketingstrategie von OLX: Nachfrage steigern, sicherstellen, dass Nutzer und gewerbliche Kunden den vollen Wert der globalen Marktplätze von OLX erkennen - und künstliche Intelligenz tief in die Arbeitsweise der Marketingabteilung verankern. 

Andrew verfügt über umfassende internationale Marketingerfahrung in verschiedenen Branchen und in mehr als 170 Ländern. Er war bereits von 2022 bis 2023 als Leiter der Marketingabteilung von OLX Autos tätig, zuletzt als Senior-Berater des Unternehmens. Vor seiner Tätigkeit bei OLX leitete er globale Teams bei Huawei, Qualcomm, Samsung und Vodafone, mit Schwerpunkt auf die Stärkung und Neugestaltung von Marken in den Regionen EMEA, Asien und Lateinamerika.

Andrew gilt als einer der wenigen Full-Stack-Marketingexperten mit fundiertem Fachwissen in strategischen wie technischen Bereichen. Neben seiner Führungserfahrung verfügt er über praktische Erfahrung in der Entwicklung von KI-Agenten und digitalen Produkten und wird eine zentrale Rolle dabei spielen, KI tief in die täglichen Arbeitsabläufe der Marketingteams von OLX zu integrieren.

Die Ernennung erfolgt auf eine Phase starker Geschäftsentwicklung: Im Geschäftsjahr, das am 31. März 2026 endete, stieg der weltweite Umsatz um 28 % auf 992 Millionen US-Dollar. OLX baut diese Dynamik mit branchenführenden KI-Innovationen weiter aus und hat seit 2018 mehr als 200 Millionen US-Dollar in KI-Technologien auf allen seinen Plattformen investiert.

Christian Gisy, Geschäftsführer von OLX, erklärte: Die nächste Wachstumsphase von OLX steht im Zeichen von KI – mit dem Ziel, unseren Kunden und Nutzern einen noch größeren Mehrwert zu bieten. Andrews Vision, KI zum Kern effektiven Marketings zu machen, kombiniert mit seiner umfangreichen internationalen Erfahrung, macht ihn zur idealen Wahl für diese Aufgabe."

Andrew Garrihy, Leiter der Marketingabteilung bei OLX, fügte hinzu: „OLX gewinnt an Dynamik, und es ist ein hervorragender Zeitpunkt, um wieder in das Geschäft einzusteigen. Das Unternehmen verfügt über eine klare Vision, eine starke Führung, herausragende Fachkräfte und – was besonders wichtig ist – unübertroffene Investitionen in KI innerhalb der Kleinanzeigenbranche. Das ist ein wahrhaft innovatives Unternehmen in einer spannenden Phase, und ich freue mich darauf, diese Chance zu nutzen und die Ambitionen zu verwirklichen."

Er fügte hinzu : „KI wird das Marketing grundlegend verändern, nicht nur am Rande. Die Gewinner werden fundiertes Marketing-Fachwissen mit der Fähigkeit verbinden, KI zu steuern, und das Marketing neu auf das ausrichten, was nun möglich ist, anstatt die KI einfach an unsere heutige Arbeitsweise anzupassen."

Informationen zur OLX Group:

OLX ist ein weltweit führender Anbieter digitaler Marktplätze, dessen KI-gestützte Plattformen von Millionen von Menschen, Fachkräften und Unternehmen in Europa und Südafrika jeden Monat genutzt und geschätzt werden. Mit KI-Innovationen über alle seine vertrauenswürdigen Marken hinweg ermöglicht OLX den Kauf und Verkauf von Autos, die Suche nach Wohnraum und Stellen sowie den Handel mit Haushaltswaren. Die OLX Group ist der Kleinanzeigenbereich von Prosus, einem globalen Technologieunternehmen mit führenden Lifestyle-E-Commerce-Marken in Lateinamerika, Europa und Indien. Weitere Informationen zu OLX finden Sie unter https://url.uk.m.mimecastprotect.com/s/6CVVCp7y7unJJkVHGsxfGiEAB?domain=olxgroup.com und.

Foto: https://mma.prnewswire.com/media/3003774/Andrew_Garrihy_OLX_Group_CMO.jpg

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.