OpenWay arbeitet mit Visa zusammen, um Banken dabei zu unterstützen, neue Zahlungsprodukte schnell und in großem Umfang auf den Markt zu bringen

09.06.2026

SINGAPUR, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- OpenWay, ein globaler Anbieter von Software für digitale Zahlungen, gibt heute seine Zusammenarbeit mit Visa, einem weltweit führenden Unternehmen im Bereich digitaler Zahlungen, bekannt. Diese Kollaboration wird Finanzinstituten im asiatisch-pazifischen Raum dabei helfen, neue Zahlungsmethoden effizienter und schneller auf den Markt zu bringen.

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Banken im asiatisch-pazifischen Raum stehen unter zunehmendem Druck, neue Zahlungsmethoden schneller auf den Markt zu bringen und gleichzeitig die Komplexität der Integration, die operative Zuverlässigkeit und die sich verändernden Kundenerwartungen zu bewältigen. OpenWay verzeichnet eine wachsende Nachfrage von Banken und Fintech-Unternehmen nach flexiblen Plattformen, die schnellere Innovationen ermöglichen, ohne dass eine groß angelegte Erneuerung der Infrastruktur erforderlich ist.

Die Zusammenarbeit ermöglicht es Banken, Zahlungsabwicklern und Fintech-Unternehmen, ausgewählte Visa-Zahlungsfunktionen schneller auf der digitalen Zahlungssoftwareplattform Way4 von OpenWay einzuführen. Eine frühzeitige Abstimmung zwischen Visa und OpenWay hinsichtlich ausgewählter Produktanforderungen und Implementierungsrahmen trägt dazu bei, die Implementierung zu vereinfachen und die Bereitstellungszeiten zu verkürzen.

Durch die Zusammenarbeit und Koordination mit Visa kann OpenWay seine Software  auf Visa-Produktanforderungen und Implementierungsrahmen optimieren, was dazu beiträgt, die Einführung zukünftiger Innovationen im asiatisch-pazifischen Raum und darüber hinaus zu beschleunigen.



Die Way4-Plattform unterstützt Kartenemission, digitale Wallets, Händler Acquiring, Echtzeit-Zahlungen und weitere Zahlungsdienste auf einer einzigen Echtzeit-Plattform, die weltweit von Banken, Zahlungsabwicklern und Fintech-Unternehmen genutzt wird. Die Plattform wurde entwickelt, um Finanzinstituten dabei zu helfen, neue Zahlungsangebote schnell, mit hoher Konfigurierbarkeit und Zuverlässigkeit auf den Markt zu bringen und zu skalieren. Way4 kann vor Ort, in der Cloud, als dediziertes SaaS oder in hybriden Modellen betrieben werden.

Dies baut auf mehreren aktuellen Produktinitiativen auf, die auf Way4 unterstützt werden. Dazu gehören „Visa Flexible Credential", das Karteninhabern den Zugriff auf mehrere Zahlungsquellen über eine einzige Zugangsberechtigung ermöglicht, sowie „Visa Fleet 2.0", das flottenbezogene Zahlungsanwendungsfälle unterstützt. Weitere Visa-Produkte und -Dienstleistungen werden voraussichtlich im Rahmen derselben Zusammenarbeit folgen.

„Der asiatisch-pazifische Raum ist weiterhin führend bei globalen Zahlungsinnovationen, und Banken suchen nach Wegen, neue Kundenangebote schneller und effizienter bereitzustellen", sagte Rudy Gunawan, Geschäftsführer von OpenWay Asia. „Unsere Zusammenarbeit mit Visa stärkt unsere Fähigkeit, Finanzinstitute bei der schnelleren Implementierung neuer Zahlungsfunktionen auf Way4 zu unterstützen."

Über OpenWay

OpenWay ist der führende Anbieter von Softwarelösungen für den digitalen Zahlungsverkehr in den Bereichen Kartenausgabe, digitale Geldbörsen, Händlerakquise, ByNowPayLater (BNPL), Transaktionsvermittlung, Tokenisierung und Flottenzahlungen sowie der beste Anbieter von Cloud-Zahlungssystemen – bestätigt durch Bewertungen von Gartner, Datos Insights, Ovum, Juniper Research und PayTech. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine moderne Echtzeit-Zahlungssoftwareplattform aus, die flexibel und auch bei hohem Durchvolumen zuverlässig ist. 

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.