Overstory stellt die ersten KI-Modelle vor, die Stromausfälle und Waldbrände mit einer Genauigkeit auf Baumebene vorhersagen

22.04.2026

Die Versorgungsunternehmen verlagern ihren Fokus von einer „Erkennen-und-Reagieren"-Mentalität hin zu einem Ansatz, der auf Prävention ausgerichtet ist. Neue KI-Modelle verschaffen den Betreibern die nötige Weitsicht, um zu handeln, bevor es zu Ausfällen und Brandausbrüchen kommt.

  • Das neue Ausfallmodell und das Brandausbruchmodell von Overstory ermittelt die spezifischen Bäume, Sträucher und Versorgungsanlagen, die am ehesten einen Waldbrand auslösen oder zu einem Stromausfall führen könnten, und liefern den Betreibern eine nach Prioritäten geordnete Liste der Maßnahmen, die genau vor dem Eintreten eines Vorfalls zu ergreifen sind.
  • Mit Overstory Scenarios können Versorgungsunternehmen die Kosten und das Potenzial zur Risikominderung jedes Resilienzprogramms in Echtzeit vergleichen und so sicherstellen, dass die Betriebsbudgets für die Maßnahmen mit der größten Wirkung eingesetzt werden.

AMSTERDAM, 22. April 2026 /PRNewswire/ -- Overstory, die führende Plattform für Netzstabilität, auf die sechs der zehn größten Energieversorger Nordamerikas vertrauen, hat heute die branchenweit ersten KI-Modelle vorgestellt, die vorhersagen, wo Stromausfälle und durch Energieversorger verursachte Waldbrände am wahrscheinlichsten entstehen. Die neuen Modelle für Brandausbruch und Stromausfall markieren einen Wandel weg von Papierkarten und subjektiven Daten hin zu einer vorausschauenden Szenarienoplanung und bieten den Betreibern einen nach Prioritäten geordneten Überblick über genau die Maßnahmen, mit denen sich pro investiertem Euro der größte Schaden verhindern lässt.

Overstory

Die Versorgungsunternehmen befinden sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Steigende Kosten, heftigere Stürme und ein zunehmendes Waldbrandrisiko belasten eine Branche, die ohnehin schon am Limit ist – und zwingen die Betreiber dazu, jeden ausgegebenen Dollar und jeden Kilometer des von ihnen geschützten Netzes noch effizienter einzusetzen. Seit sieben Jahren vertrauen Versorgungsunternehmen auf Overstory, um Programme zu entwickeln, die das Vegetations- und Waldbrandrisiko in ihrem gesamten Netz verringern. Die heutige Veröffentlichung baut auf dieser Arbeit auf und gibt Betreibern die Möglichkeit, eine Reihe von Szenarien zu modellieren, um vorherzusagen, wo die Risiken am größten sind, welche Kosten deren Beseitigung verursachen würde und welche Maßnahmen diese am effizientesten reduzieren können.

Aufbauend auf jahrelanger Gefahrenerkennung sagen neue Modelle Ausfälle und Brandausbrüche voraus

Seit seiner Gründung 2018 hat Overstory eine Reihe innovativer Modelle veröffentlicht, die Satellitendaten und Luftbilder analysieren, um Baumhöhe, Baumgesundheit und Bodenbrennstoffe in Versorgungsnetzen zu bestimmen. Diese Modelle, die auf Millionen von Kilometern trainiert und von zertifizierten Baumpfleger*innen umfassend validiert wurden, bieten Versorgungsunternehmen einen datengestützten Überblick über das Vegetations- und Brennstoffrisiko in jedem Abschnitt, bis hin zum einzelnen Baum oder Strauch.

Die heutige Veröffentlichung fügt eine neue Ebene hinzu: Durch die Einbeziehung historischer Stromausfälle und Brandausbrüche eines Versorgungsunternehmens sowie von Faktoren wie dem Alter der Anlagen und Wetterdaten können die Modelle die spezifischen Maßnahmen identifizieren, die am ehesten den nächsten Vorfall verhindern – sei es das Entfernen eines absterbenden Baumes, das Mähen von trockenem Gras um einen Mast herum oder der Austausch einer alternden Anlage in einem Korridor mit hohem Brandrisiko.

Von Papierkarten zur dynamischen Szenarienmodellierung

Overstory Scenarios versetzt Versorgungsunternehmen in die Lage, Resilienzprogramme dynamisch zu modellieren, um Risiken durch Waldbrände, Anlagen und Vegetation in ihren Netzen zu bewältigen. Seit Jahrzehnten begegnen Versorgungsunternehmen wachsenden Risiken durch den Einsatz weiterer Ressourcen – eine logische Reaktion angesichts der damals verfügbaren Werkzeuge. Doch da die Kosten weiter steigen, ist dieser Weg nicht mehr haltbar. Vorausschauende Versorgungsunternehmen und Regulierungsbehörden fordern einen stärker vorausschauenden, datengesteuerten Ansatz: einen, der mehr Risiken im Rahmen der vorhandenen Budgets abdeckt.

Overstory Scenarios schließt diese Lücke. Teams können risikobasierte Programme entwerfen, alternative Szenarien untersuchen und Abwägungen zwischen Kosten und Risikominderung vornehmen. Analysen, die früher Wochen dauerten, können nun in Echtzeit erfolgen und helfen Versorgungsunternehmen zu erkennen, wo Risiken liegen, was deren Bewältigung kostet und wie sich mit jedem ausgegebenen Dollar das größte Risiko reduzieren lässt.

„Seit Jahren wird von Versorgungsunternehmen verlangt, mit weniger mehr zu leisten, während Stürme und Waldbrände an Häufigkeit und Schwere zunehmen. Was Versorgungsunternehmen jetzt brauchen, ist Weitsicht: die Fähigkeit, zu handeln, bevor es zu einem Stromausfall oder einem Brandausbruch kommt. Genau das machen diese Modelle zum ersten Mal möglich",



so Fiona Spruill, CEO von Overstory

Mit diesen Informationen können Versorgungsunternehmen ihr langjähriges Versprechen weiterhin einhalten: sichere, zuverlässige und erschwingliche Energie.

Weitere Informationen finden Sie unter overstory.com.

Informationen zu Overstory:

Overstory ist die Plattform für Netzresilienz in Unternehmen, die Energieversorgern dabei hilft, Stromausfälle und Waldbrände zu verhindern. Mithilfe von Satellitenbildern und proprietären KI-Modellen analysiert Overstory Vegetationsrisiken und Brennstoffbedingungen im gesamten Netz eines Energieversorgers und zeigt die Maßnahmen mit der größten Wirkung sowie die damit verbundenen Abwägungen auf. Overstory wurde speziell für die individuellen betrieblichen Gegebenheiten jedes Energieversorgers entwickelt und hilft den Teams dabei, jeden Euro gezielt in die Bereiche mit dem höchsten Risiko zu investieren, um die Sicherheit der Gemeinden zu gewährleisten. Overstory genießt das Vertrauen von 6 der 10 größten Energieversorger in Nordamerika und wird von Blume Equity, Energy Impact Partners, B Capital und Semapa Next unterstützt. Der Hauptsitz befindet sich in Boston und Amsterdam.

Pressekontakt:

Cait Harding

VP of Marketing

cait.harding@overstory.com

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2831246/5929586/Overstory_Logo.jpg

Cision View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/overstory-stellt-die-ersten-ki-modelle-vor-die-stromausfalle-und-waldbrande-mit-einer-genauigkeit-auf-baumebene-vorhersagen-302750729.html

Luzerner Kantonalbank hält an Jahreszielen fest – Gewinn legt um 4,5% zu

13.04.2026

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) ist mit einem Ergebnis über den eigenen Erwartungen in das Jahr 2026 gestartet. Der Konzerngewinn legte im ersten Quartal um 4,5 Prozent auf 80,1 Millionen Franken zu, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistung stieg um 3,5 Prozent auf 90,0 Millionen Franken. Damit bestätigt die Bank ihren Ausblick für das Gesamtjahr, obwohl sie ein eingetrübtes Umfeld und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran konstatiert.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich insgesamt um 5,0 Prozent auf 182,6 Millionen Franken. Treiber war vor allem das Zinsengeschäft, das um 4,1 Prozent auf 118,4 Millionen Franken zulegte. Nach Angaben der Bank trug ein aktives Zinsmanagement zu diesem Ergebnis bei, obwohl das Quartal von sinkenden Zinsen geprägt war. Das zinsunabhängige Geschäft wuchs insgesamt um 6,7 Prozent; insbesondere das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft profitierte von höheren Erträgen im Wertschriften- und Anlagebereich und legte um 10,7 Prozent auf 38,6 Millionen Franken zu.

Im Handelsgeschäft verzeichnete die LUKB dagegen einen leichten Rückgang: Der Erfolg sank um 4,9 Prozent auf 23,5 Millionen Franken, blieb nach Unternehmensangaben aber weiterhin über dem geplanten Wert. Auf der Kostenseite stieg der Aufwand um 5,8 Prozent auf 83,9 Millionen Franken, getrieben vor allem von höheren Personal- und Sachkosten. Dennoch verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) leicht auf 45,3 Prozent nach 46,1 Prozent im Geschäftsjahr 2025 und liegt damit klar unter der eigenen Zielmarke von maximal 50 Prozent.

Beim Kreditvolumen verfolgt die Bank weiterhin einen gezügelten Wachstumskurs. Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 0,9 Prozent auf 46,8 Milliarden Franken zu, was laut Mitteilung „weiterhin Spielraum für Wachstum“ lässt. Auf Jahressicht strebt die LUKB ein Plus von 3,5 bis 5,5 Prozent bei den Ausleihungen an. In der Vermögensverwaltung kommt die Bank mit dem Ausbau ihrer Mandate zügig voran und visiert für das Gesamtjahr ein Wachstum von mindestens 1,2 Milliarden Franken an; in diesem Bereich sieht sich das Institut nach eigenen Angaben der strategischen Planung sogar etwas voraus.

Insgesamt liegt das Ergebnis des ersten Quartals 2026 nach Darstellung der LUKB über der eigenen Prognose. Dank Ertragsdiversifikation, Kostendisziplin und professionellem Bilanzmanagement fühlt sich die Bank in der Lage, trotz der Unsicherheiten rund um den Krieg im Iran am Mindestziel für den Konzerngewinn 2026 von 295 Millionen Franken festzuhalten. Diese Zielsetzung steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Auswirkungen des Konflikts zeitlich und räumlich begrenzt bleiben.