PANASONIC ERWEITERT BROADCAST-WORKFLOWS VON DER KAMERA BIS IN DEN CONTROL ROOM

03.09.2026

Verbesserte Color-Matching Funktionen, neue KAIROS Bedieneinheiten und wegweisende PTZ-Kameras unterstreichen Panasonics kontinuierliche Innovationskraft im Broadcast- und ProAV-Bereich.

WIESBADEN, Germany, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Die neuesten Broadcast- und ProAV-Innovationen von Panasonic Connect Europe ermöglichen es Content Creatorn und Produktionsteams, Live-Produktionen noch effizienter, intelligenter und visuell überzeugender umzusetzen. Grundlage dafür sind aktuelle Weiterentwicklungen in den Bereichen Bildtechnologie, Automatisierung und Workflow-Management.

Panasonic Connect Europe Image Adjust Pro

Neue KAIROS Bedieneinheiten

Panasonic hat zwei neue Control Panels für seine IT/IP-basierte Live-Produktionsplattform KAIROS vorgestellt. Die Modelle sind mit 12 Bussen und entweder im 40-XPT oder 30-XPT Layout erhältlich. Dadurch eignen sie sich ideal für die Steuerung komplexer Live-Produktionen[1]. Die großen Bedieneinheiten ermöglichen schnellen und komfortablen Zugriff auf Snapshots, Makros und weitere häufig genutzte Funktionen in jeder Bus-Reihe. Das entlastet die Operatoren und sorgt für reibungslose Regieabläufe. Die Bedieneinheit AT-KP340 wird im zweiten Quartal 2027 verfügbar sein, die Bedieneinheit AT-KP330 folgt im dritten Quartal 2027[2].

Neue Auto Colour-Matching-Funktion für die Image Adjust Pro Software

 Panasonic hat das Image Adjust Pro Plug-in der Media Production Suite um verbesserte, virtuelle Bedienpanels sowie eine neue automatische Color-Matching Funktion erweitert. Damit lassen sich die Farben mehrerer Kameras automatisch an eine Referenzkamera anpassen, ohne dass spezielles Fachwissen[3] erforderlich ist. Der manuelle Aufwand für die Anpassung von Gamma-, Matrix- und Farbkorrektureinstellungen wird deutlich reduziert, wodurch das Color-Matching vor Ort erleichtert wird.

Dadurch werden die Vorbereitungen in der Pre-Production vereinfacht und die Arbeitsbelastung der Operatoren reduziert. Gleichzeitig ermöglicht die intuitive Benutzeroberfläche ein konsistentes Color-Matching zwischen Panasonic- und Drittanbieter-Kameras[4]. Das Ergebnis ist ein intelligenter, effizienter Arbeitsablauf für Live-Produktionsumgebungen. Die Veröffentlichung des Updates ist für das vierte Quartal 2026[5][6] geplant. Zukünftig sollen die neuen PTZ-Kameras AW-UE200 und AW-UER200 unterstützt werden.

Erweiterte Farbkorrektur für Studiokameras

Panasonic stellt neue Funktionen zur Farbkorrektur[7] für die Studiokamera AK-UCX100 und die Multifunktionskamera AK-UBX100 vor. Die neuen Funktionen werden im vierten Quartal 2026 verfügbar sein. Sie helfen, die gewünschte Farbdarstellung schnell zu erreichen und vereinfachen das Color-Matching zwischen Kameras bei Live-Events mit LED-Wänden, in Broadcast-Studios und bei virtuellen Produktionen.

Die Color-Temperature-Blend Funktion kombiniert die Farbtemperaturwerte von LED-Wänden und Bühnenbeleuchtung, um einen optimalen Weißabgleich für die jeweilige Aufnahmesituation zu erzeugen. Dadurch wird eine Abstimmung zwischen realen Motiven und den Inhalten auf der LED-Wand erreicht.

Mit Target-Color-Correction können Anwender bestimmte Farben auswählen und Farbton, Sättigung und Luminanz gezielt anpassen. So lassen sich beispielsweise Unternehmensfarben oder Sponsorenlogos auf einer LED-Wand präzise korrigieren. Dabei können bis zu drei Farbtabellen gleichzeitig konfiguriert werden.

Mit der Chroma-Suppression Funktion lässt sich eine naturgetreue Farbwiedergabe beibehalten, während Farbverschiebungen und Übersättigungen in besonders farbintensiven Bildbereichen reduziert werden. Dies ist insbesondere bei Aufnahmen von LED-Displays mit kontrastreichen computergenerierten Inhalten, etwa bei Konzerten oder anderen Live-Events, von Vorteil und unterstützt eine hochwertige Bilddarstellung.

[1] Einige Funktionen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung. Daher können sich Spezifikationen und Veröffentlichungstermine noch ändern.

[2] Aktuelle Informationen zur Verfügbarkeit der Produkte finden Sie auf der jeweiligen Produktwebsite.

[3] Einige Funktionen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung. Daher können sich Spezifikationen, Benutzeroberflächen, unterstützte Modelle sowie Veröffentlichungstermine noch ändern.

[4] Die Farbkorrektur mithilfe einer Referenzkamera wird ausschließlich von Panasonic-Kameras unterstützt. Als Referenzkamera kann jedoch auch ein Modell eines Drittanbieters verwendet werden.

[5] Aktuelle Informationen zur Verfügbarkeit von Firmware-Updates finden Sie auf der jeweiligen Produktwebsite.

[6] Die automatische Farbangleichung ist für alle mit Image Adjust Pro (AW-SF600) kompatiblen Modelle verfügbar.

[7] Die Bereitstellung erfolgt per Firmware-Update.

Panasonic Connect Logo

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Schweiz stimmt über Bevölkerungsdeckel ab – Freizügigkeit mit der EU unter Druck

15.06.2026

In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.

Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.

Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.

Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.