PANASONIC STELLT DIE WELTWEIT ERSTEN PTZ-KAMERASERIEN MIT GLOBAL SHUTTER VOR

02.09.2026

Die neuen Kameras sind die ersten Modelle mit Global Shutter MOS-Sensoren und ermöglichen hochauflösende 4K Aufnahmen mit hoher Geschwindigkeit für Sportübertragungen, Studioproduktionen und Live-Events.

WIESBADEN, Germany, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Panasonic bringt mit den AW-UE200/AW-UER200-Serien die weltweit ersten [1] 4K PTZ-Kameras mit Global Shutter 1,2-Typ MOS-Sensoren auf den Markt. Die Kameras verfügen über eine besonders schnelle Schwenk- und Neigemechanik zur präzisen Erfassung schneller Bewegungen sowie einen 22-fachen optischen Zoom für gestochen scharfe Bilder auch in großen Veranstaltungsstätten.

Panasonic AW-UE200 PTZ camera

Ultra-High Speed Performance

Die Global Shutter Technologie und der Schwenk-Neige-Mechanismus der UE200 Serie ermöglichen hochpräzise Aufnahmen sowohl bei langsamen Bewegungen als auch bei ultradynamischen Sequenzen. Mit einer Schwenkbeschleunigung von 1800°/s[2] kann sie selbst schnell bewegte Motive sofort verfolgen und präzise erfassen. Die für das erste Quartal 2027 geplante Kamera ist ideal für vielfältige Produktionsumgebungen geeignet, insbesondere Sport- und Live-Events sowie Studioübertragungen.

Nahtloses Streaming auf Social Media

Die Markteinführung der UER200 Serie ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Ihr innovativer Rollmechanismus eignet sie ideal für direktes Streaming auf Social Media. Dank eines Rotationsbereichs von −200° bis +200° um die Rollachse ermöglicht die Kamera unter Nutzung der gesamten Sensorfläche eine flexible Videoausgabe im Hochformat 9:16 sowie im Querformat 16:9. Damit entfallen zudem die Einschränkungen einer festen Kamerapositionierung.

Kontinuierliche Brancheninnovation

Die Global Shutter Technologie der UE200/UER200-Serien eliminiert Verzerrungen beim Aufzeichnen sich schnell bewegender Objekte. Die PTZ-Kameras minimieren Flimmern im Einsatz mit LED-Wänden bei Studioproduktionen und durch Bühnenbeleuchtung bei Live-Events. Beide bieten integrierte Auto-Tracking- und Auto-Framing-Funktionen ohne die Nutzung externer Software.[3]

Die Serien unterstützt variable Zoomgeschwindigkeiten, um die Steuerung flexibel an die jeweilige Bildkomposition anpassen zu können. Der reaktionsschnelle Zoom kann in 0,5 bis maximal 120 Sekunden von der Tele- zur Weitwinkelposition erfolgen.  Beide Kameras unterstützen außerdem hochauflösende Aufnahmen mit Bildraten von bis zu 180 fps, ideal für die Aufzeichnung von Zeitlupen-Wiederholungen bei Sportveranstaltungen.[4]Die UE210- und UER210-Varianten unterstützen standardmäßig SMPTE ST 2110 und Dante®[5] Protokolle für nahtlose IP-basierte Video- und Audio-Workflows.

Einfache Installation

In Kombination mit dem 80° FoV Weitwinkelobjektiv ermöglichen die UE200/UER200-Kameras eine großflächige Abdeckung auch bei begrenztem Installationsraum. Die AW-UER200 verfügt über eine horizontale Nivellierung per Knopfdruck, die eine schnelle Einrichtung an schrägen Montageorten ermöglicht. Die UE200/UER200 Modelle unterstützen die gängigen Protokolle, die die zentrale Steuerung verschiedener Panasonic-Kameramodelle innerhalb einer Installation vereinfachen.

„Die UE200- und UER200-Serien zeigen, wie Panasonic als führender Anbieter im PTZ-Markt kontinuierlich Innovationen vorantreibt. Sie erfüllen die wachsende Nachfrage nach besserer Benutzerfreundlichkeit, beeindruckender 4K Bildqualität und einer nahtlosen Integration in bestehende Produktionsumgebungen und Workflows. Der Global Shutter MOS-Sensor sorgt für eine präzise Bildwiedergabe und erfasst dynamische Bewegungen unverfälscht. Dadurch eröffnen sich Anwendern neue Möglichkeiten, immersive und dynamische Bilder zu schaffen", erklärt André Meterian, Director of Professional Video Systems bei Panasonic Europe.

[1] Basierend auf Untersuchungen von Panasonic zu MOS-Sensoren in PTZ-Kameras, Stand September 2026.

[2] Ungefähr 9 Mal schneller als die Panasonic AW-UE160 PTZ-Kamera.

[3] Hierfür ist die Media Production Suite von Panasonic nicht erforderlich. Konfiguration über eine webbasierte Benutzeroberfläche.

[4] Unterstützung per Firmware-Update ab September 2027 geplant.

[5] Dante® ist eine eingetragene Marke

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.