Branchenveteran tritt dem Unternehmen bei, um die Einführung von „Physical AI" als nächste grundlegende Technologieplattform für die gebaute Umwelt voranzutreiben.
SALT LAKE CITY, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- PassiveLogic, das Unternehmen, das das autonome Betriebssystem für gewerbliche und industrielle Infrastruktur entwickelt, gab heute die Ernennung von Thomas Kiessling zum Chief Executive Officer bekannt. Kiessling, ehemaliger Chief Technology Officer bei Siemens Smart Infrastructure und erfolgreicher Unternehmer im Bereich sauberer Technologien, wird PassiveLogic in die nächste Phase führen, die von kommerzieller Skalierung, Marktführerschaft in diesem Segment und weltweitem Wachstum geprägt sein wird.
Seine Ernennung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die weltweite Infrastruktur. Gewerbe- und Industriegebäude verbrauchen fast 40 % der weltweiten Energie, doch weniger als 5 % davon werden als wirklich intelligente Anlagen betrieben. Das Gebäudemanagement wird nach wie vor durch jahrzehntealte Steuerungsarchitekturen eingeschränkt, deren Entwicklung kostspielig und deren Skalierung schwierig ist und die nur für einen kleinen Teil des Marktes wirtschaftlich rentabel sind. Infolgedessen werden die meisten Gebäude weit unter ihrem Potenzial betrieben – sie verbrauchen übermäßig viel Energie, verursachen steigende Instandhaltungskosten, bieten den Nutzern keine angemessene Qualität und keinen Komfort und belasten die alternden Stromnetze zunehmend.
Während im letzten Jahrzehnt Cloud Computing und KI die Informationssysteme grundlegend verändert haben, wird das nächste Jahrzehnt die physischen Systeme grundlegend verändern. Gebäude, Energieinfrastruktur und Industrieanlagen entwickeln sich zu intelligenten, autonomen Akteuren der Wirtschaft. PassiveLogic wurde mit einer kühnen Vision gegründet: einer Welt, in der jedes Gebäude als autonome, effiziente und netzinteraktive Anlage fungiert – und seinen Nutzern höchsten Komfort bietet.
Um diese Vision zu verwirklichen, hat PassiveLogic die branchenweit erste autonome Plattform für die bebaute Umwelt entwickelt. Auf der Grundlage von „Quantum", dem physikbasierten Weltmodell und der Ontologie des Unternehmens, sowie von „Hive", der autonomen Edge-Plattform, die „Quantum" im Gebäude umsetzt, generiert PassiveLogic automatisch digitale Zwillinge der Gebäudeinfrastruktur und nutzt thermodynamische, physikbasierte KI, um die Gebäudeeffizienz kontinuierlich zu optimieren. Anstatt sich auf Tausende von Stunden maßgeschneiderter Entwicklungsarbeit zu verlassen, ermöglicht die Plattform es Gebäuden, sich kontinuierlich selbst zu optimieren und zu betreiben.
Das Ergebnis ist ein grundlegender Wandel in der Wirtschaftlichkeit der Gebäudeautomation: deutlich geringere Implementierungskosten, branchenführende Energieeinsparungen, autonome Wartung, überragender Komfort für die Nutzer und beispiellose Netzflexibilität. Zum ersten Mal wird ein intelligentes Gebäudemanagement auch im breiteren Gewerbe- und Industriemarkt wirtschaftlich rentabel, wodurch sich die Reichweite intelligenter Infrastruktur weit über einen kleinen Prozentsatz von Premium-Objekten hinaus ausdehnt.
„Wir erleben gerade die Entstehung einer neuen Technologiekategorie", sagte Thomas Kiessling, CEO von PassiveLogic. „Gebäude, Energiesysteme und Infrastruktur werden zu autonomen Akteuren in der Wirtschaft, und PassiveLogic hat die technologische Grundlage geschaffen, um diese Zukunft zu ermöglichen. Ich freue mich darauf, dazu beizutragen, diese Vision weltweit umzusetzen."
Kiessling verfügt über drei Jahrzehnte Erfahrung in der Leitung globaler Technologieunternehmen und bei Initiativen zur industriellen Transformation. Während seiner Tätigkeit bei Siemens war er maßgeblich an der Gestaltung der industriellen KI-Strategie des Unternehmens beteiligt und leitete bedeutende Innovationsprogramme, darunter die Entwicklung von „Building X", der cloudbasierten digitalen Gebäudepplattform von Siemens. Zuvor war er Mitbegründer von AMPLY Power und trug maßgeblich zur Pionierarbeit im Bereich „Charging-as-a-Service" für Elektrofahrzeugflotten bei, bevor das Unternehmen von BP übernommen wurde.
Informationen zu PassiveLogic
PassiveLogic ist der Entwickler der weltweit ersten autonomen Infrastrukturplattform. Durch die Kombination von Physical AI, dem PassiveLogic-Weltmodell, autonomer Steuerung und einem vertikal integrierten Technologie-Stack ermöglicht PassiveLogic den Betrieb von Infrastruktur als intelligente, selbstverwaltende Systeme, die Leistung, Energieverbrauch, Ausfallsicherheit und Nutzererlebnis kontinuierlich optimieren. Die Mission des Unternehmens besteht darin, das Ingenieurwesen zu demokratisieren und den Übergang zu einer intelligenteren, nachhaltigeren und autonomeren bebauten Welt zu beschleunigen. Das Unternehmen wird von führenden Investoren unterstützt, darunter NVentures, Prologis Ventures, Addition, Johnson Controls, noa, Brookfield Growth, G2 Venture Partners und Keyframe Capital.
Weitere Informationen finden Sie auf www.passivelogic.com.
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Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.
Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.
Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.
Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.