IRVINE, Kalifornien, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- PeproMene Bio, Inc. gab heute bekannt, dass in The Lancet, einer der weltweit führenden medizinischen Fachzeitschriften, die Ergebnisse seiner klinischen Phase-1-Studie zur Bewertung von PMB-CT01, der auf BAFF-R gerichteten CAR-T-Zell-Therapie des Unternehmens und ersten ihrer Klasse, bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom veröffentlicht wurden.
Die Veröffentlichung berichtet von anhaltenden vollständigen klinischen Remissionen sowie einem günstigeren Sicherheitsprofil im Vergleich zu zugelassenen CAR-T-Zell-Therapien. Sieben von neun behandelten Patienten (80 %) erreichten ein vollständiges Ansprechen (CR), darunter vier von sechs Patienten, bei denen nach einer konventionellen CD19-gerichteten CAR-T-Zell-Therapie eine Progression eingetreten war („CAR after CAR"). Zum Zeitpunkt des Datenstichtags hielten alle vollständigen Remissionen weiterhin an, ohne beobachtete Rückfälle, und die längste anhaltende vollständige Remission betrug 35 Monate, was auf die Wahrscheinlichkeit einer Heilung hindeutet.
PMB-CT01 erwies sich als bemerkenswert sicher, da alle Fälle des Zytokinfreisetzungssyndroms (CRS) und die beiden gemeldeten Fälle des Immuneffektorzell-assoziierten Neurotoxizitätssyndroms (ICANS) auf Grad 1 beschränkt waren.
Aufgrund dieser vielversprechenden Ergebnisse wurde die Phase-1-Studie von einem einzigen Studienzentrum bei City of Hope, einer Organisation für Krebsforschung und -behandlung, auf mehrere weitere medizinische Zentren in den Vereinigten Staaten ausgeweitet. In der Veröffentlichung wird zudem berichtet, dass der erste in der Erweiterungsphase behandelte Patient – bei dem ein hochgradiges Triple-Hit-B-Zell-Lymphom nach einer CD19-gerichteten CAR-T-Zell-Therapie fortgeschritten war – bei der ersten Krankheitsbeurteilung ebenfalls ein vollständiges Ansprechen erzielte.
„Die Veröffentlichung dieser von Fachkollegen begutachteten Daten in The Lancet stellt eine bedeutende Anerkennung dieser neuartigen Therapie dar", sagte Larry W. Kwak, M.D., Ph.D., wissenschaftlicher Gründer von PeproMene Bio. „Da keine Rückfälle aufgetreten sind, sind wir davon überzeugt, dass PMB-CT01 eine bahnbrechende CAR-T-Zell-Therapieoption für Blutkrebserkrankungen darstellt, die bislang als unheilbar galten. Sein herausragendes Sicherheitsprofil könnte zudem eine ambulante Verabreichung ermöglichen – und damit den Zugang für unterversorgte Patienten verbessern – sowie zugleich neue Möglichkeiten für die Behandlung von Autoimmunerkrankungen eröffnen, bei denen sich die B-Zell-Depletion bereits bewährt hat."
„Diese ersten Ergebnisse sind vielversprechend, insbesondere für Patienten, deren Erkrankung nach einer gegen CD19 oder CD20 gerichteten T-Zell-Therapie fortgeschritten ist", sagte Stephen Forman, M.D., Mitautor der Veröffentlichung und Direktor des Hematologic Malignancies Institute bei City of Hope. „City of Hope wird die Studie weiterhin als Koordinationszentrum und Produktionsstandort sowie bei der Patientenrekrutierung unterstützen."
Im Dezember 2024 stellte das Institute for Follicular Lymphoma Innovation (IFLI) bis zu 11 Millionen US-Dollar zur Unterstützung der klinischen Entwicklung von PMB-CT01 bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem follikulärem Lymphom bereit. „Für Patienten, bei denen das Lymphom nach einer CD19-gerichteten CAR-T-Zell-Therapie wieder auftritt, kann ein neues Ziel eine neue Chance bedeuten. IFLI ist stolz darauf, PeproMene Bio bei der Weiterentwicklung der BAFF-R-CAR-T-Zell-Therapie zu unterstützen, und sieht das frühe und anhaltende Ansprechen als ermutigend an", sagte Mehrdad Mobasher, M.D., M.P.H., geschäftsführender Partner beim Institute for Follicular Lymphoma Innovation.
Angaben zur Veröffentlichung
Titel: BAFF-R-CAR-T-Zell-Therapie bei rezidivierten oder refraktären B-Zell-Lymphomen
Zeitschrift: The Lancet (Forschungsbrief)
DOI: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(26)01329-2/fulltext
Informationen zu PMB-CT01
PMB-CT01 ist eine autologe CAR-T-Zell-Therapie, die als erste ihrer Klasse auf den Rezeptor für den B-Zell-aktivierenden Faktor (BAFF-R) abzielt und derzeit in laufenden Phase-1-Studien bei rezidiviertem/refraktärem B-NHL sowie rezidivierter/refraktärer B-ALL untersucht wird. BAFF-R wird fast ausschließlich auf B-Zellen exprimiert und ist für das Überleben der B-Zellen unerlässlich, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Entkommens durch Antigenverlust verringert wird. PeproMene Bio hat von City of Hope geistiges Eigentum im Zusammenhang mit PMB-CT01 lizenziert.
Informationen zu PeproMene Bio
PeproMene Bio, Inc. ist ein Biotechnologieunternehmen in der klinischen Entwicklungsphase mit Sitz in Irvine, Kalifornien, das neuartige Therapien zur Behandlung von Krebserkrankungen und Immunerkrankungen entwickelt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Hazel Cheng, Ph.D., Betriebsleiterin von PeproMene Bio, Inc.: Hazel.Cheng@pepromenebio.com oder besuchen Sie https://pepromenebio.com/.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen, darunter Risiken im Zusammenhang mit der klinischen Entwicklung, behördlichen Entscheidungen, dem therapeutischen Potenzial sowie der Vermarktung. PeproMene Bio übernimmt keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.
Medienkontakt, IFLI
Laura DiCaprio, APR
McDougall Communications
Laura@McDougallpr.com
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Eine anonyme E-Mail an die US-Botschaft in Bern hat kurz vor dem Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos ein Ermittlungsverfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft ausgelöst – und zur Festnahme einer WEF-Mitarbeiterin geführt. Inzwischen ist klar: Die gegen die IT-Expertin erhobenen Vorwürfe eines geplanten Attentats waren nicht zu belegen. Die Bundesanwaltschaft teilte mit, die in der Sache eröffneten Ermittlungen wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu einem Mord seien eingestellt worden.
Die Warnmail war laut Medienberichten der Tamedia-Gruppe wenige Stunden vor Trumps Rede eingegangen. Der anonyme Absender schilderte in fehlerhaftem Englisch eine angeblich „dringliche Bedrohung“ für das Leben des US-Präsidenten in Davos und bezeichnete die später festgenommene Frau iranischer Herkunft als Agentin, die eine entsprechende Operation koordiniert habe. Die US-Botschaft leitete den Hinweis an die Schweizer Behörden weiter; diese erklärten, sie hätten die Warnung „sehr ernst“ genommen und seien „sofort aktiv“ geworden.
Tatsächlich arbeitete die Beschuldigte nicht am Tagungsort in Davos, sondern in der WEF-Zentrale im Genfer Vorort Cologny. Dort wurde sie nach Angaben der Bundesanwaltschaft festgenommen, mehrere Stunden lang bis tief in die Nacht vernommen und ihre Telefone sowie ihr Computer wurden beschlagnahmt und ausgewertet. Im Zuge dieser Maßnahmen habe sich jedoch gezeigt, dass sich keiner der in der anonymen E-Mail erhobenen Punkte erhärten ließ. Für alle Aspekte der Anschuldigungen seien keine Beweise gefunden worden, hieß es zur Begründung für die Einstellung des Verfahrens.
Die betroffene Mitarbeiterin, eine gebürtige Iranerin, war nach den Medienberichten kurz nach dem Vorfall beim WEF nicht mehr beschäftigt. Zu den Gründen äußerte sich die Organisation nicht; auf entsprechende Anfragen gab es zunächst keine Stellungnahme. Damit bleiben nach dem spektakulären Fehlalarm vorerst Fragen offen – etwa zur Herkunft und Glaubwürdigkeit des anonymen Hinweises –, während die Schweizer Strafverfolger den Fall strafrechtlich abgeschlossen haben.