ATHEN, Griechenland, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 5. Juni stellte PT Pertamina International Shipping (PIS), die integrierte maritime Logistik-Tochtergesellschaft von PT Pertamina (Persero), auf der Posidonia 2026, einer der weltweit größten und einflussreichsten Schifffahrtsmessen, Indonesiens wachsende maritime Kapazitäten und seine globalen Wachstumsambitionen vor.
In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Indonesien (KBRI) in Athen veranstaltete PIS ein Sonderforum mit dem Titel „Global Outreach: Ein Überblick über die Schifffahrts- und maritime Industrie Indonesiens", das internationale Akteure aus dem maritimen Sektor, Reeder, Investoren, Logistikunternehmen und Branchenführer zusammenbrachte, um Chancen im sich wandelnden maritimen Sektor Indonesiens zu erkunden.
Im Rahmen des Forums hielt Dr. Bebeb A.K. eine Rede. Nugraha Djundjunan, Botschafter in Griechenland, und Surya Tri Harto, Vorstandsvorsitzender von PIS.
Botschafter Djundjunan hob die strategische Lage Indonesiens als größter Inselstaat der Welt und als wichtiges maritimes Tor in Asien hervor. Er umriss Investitionsmöglichkeiten in den Bereichen Schifffahrt, Häfen, Logistik, Schiffebau, Fischerei, Offshore-Energie und Entwicklung der blauen Wirtschaft und hob dabei die Rolle der großen indonesischen Häfen bei der Stärkung der regionalen und globalen Handelsverbindungen hervor.
Ein zentraler Diskussionspunkt war die Stärkung der Verbindungen zwischen Indonesien, der ASEAN, Griechenland und Europa durch ein integriertes Logistikkonzept für See-, Land- und Schienenverkehr zur Unterstützung widerstandsfähiger globaler Handelswege.
Surya Tri Harto stellte unterdessen das langfristige „S4GO"-Konzept von PIS vor, das darauf abzielt, das Unternehmen zu einem führenden integrierten Akteur im See- und Logistikbereich zu machen. Diese Strategie konzentriert sich auf die Stärkung des Kerngeschäfts der Schifffahrt durch den Ausbau des Frachtgeschäfts für Dritte und die Modernisierung der Flotte mit umweltfreundlich konstruierten Schiffen. Darüber hinaus beschleunigt PIS seine globale Expansion durch strategische Partnerschaften und den Aufbau einer kommerziellen Präsenz in wichtigen internationalen Märkten.
Der „S4GO"-Plan umfasst auch die Erweiterung des Offshore-Portfolios von PIS – unter Einbeziehung schwimmender Energieinfrastruktur wie FSO, FPSO und FLNG – bei gleichzeitiger Förderung einer Nachhaltigkeitsagenda. Diese grünen Initiativen legen den Schwerpunkt auf Dual-Fuel-Lösungen, die Betankung mit nicht-fossilen Brennstoffen und die Modernisierung von Terminals. Derzeit bedient PIS 65 internationale Routen mit 63 weltweit operierenden Schiffen und nutzt dabei die geografischen Vorteile Indonesiens.
Das Geschäft von PIS erstreckt sich über fünf Sektoren: Schifffahrt, maritime Dienstleistungen, Hafenbetrieb, Asset-Besitz und Logistik.
„Als Teil seiner langfristigen Vision strebt PIS an, seine Rolle als regionaler Vorreiter in den Bereichen Schifffahrt und Logistik zu stärken, der Indonesien mit den wichtigsten globalen Märkten verbindet. PIS setzt sich dafür ein, Indonesiens Position im globalen maritimen Ökosystem zu stärken", sagte Surya Tri Harto.
Am Rande der Posidonia 2026 führte PIS zudem strategische Geschäftsgespräche mit führenden internationalen Schifffahrtsunternehmen, um zukünftige Kooperationsmöglichkeiten, operative Exzellenz und die Entwicklung maritimer Dienstleistungen zu erörtern.
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Die Schweiz stimmt an diesem Sonntag über eine richtungsweisende Volksinitiative zur Begrenzung des Bevölkerungswachstums ab. Die von der Schweizerischen Volkspartei (SVP) eingebrachte Vorlage «Keine 10-Millionen-Schweiz» will festschreiben, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter der Marke von zehn Millionen Menschen bleibt. Laut jüngsten Umfragen zeichnet sich ein knappes Rennen ab, mit einem leichten Trend zur Ablehnung. Regierung, Parlament und große Wirtschaftsverbände stellen sich geschlossen gegen die Initiative.
Der Vorstoß zielt vor allem auf die Zuwanderung: Erreicht die Bevölkerung 9,5 Millionen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylwesen und beim Familiennachzug eingreifen. Sollte die Zehn-Millionen-Grenze überschritten werden, wären Maßnahmen vorgesehen, um die Einwohnerzahl wieder zu senken – im Extremfall auch durch die Kündigung internationaler Verträge, etwa zur Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Offiziellen Prognosen zufolge könnte die Schweiz um das Jahr 2055 rund 10,5 Millionen Einwohner zählen.
Die SVP argumentiert, die Initiative sei notwendig, um eine aus ihrer Sicht «unkontrollierte» Einwanderung zu bremsen. Sie macht steigende Mieten, überfüllte Züge, zunehmende Zersiedelung und Belastungen für Infrastruktur und Naturschutz maßgeblich an Migration fest. Unterstützer verweisen auf das starke Wachstum seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002: Damals lebten rund 7,3 Millionen Menschen im Land, Ende 2025 waren es bereits 9,1 Millionen, Ausländer stellen inzwischen knapp 28 % der Bevölkerung.
Wirtschaft und Sozialpartner warnen hingegen vor erheblichen Risiken für die exportorientierte Volkswirtschaft. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sprechen von einer «Initiative des Chaos» und fürchten negative Folgen für Beschäftigung und Handel mit der EU, dem wichtigsten Absatzmarkt der Schweiz. Zahlreiche Branchen – von Forschung und Medizin über Bau und Gesundheitswesen bis zur Hotellerie – sind stark auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Im Beherbergungsgewerbe stammen laut Branchenvertretern mehr als die Hälfte der Beschäftigten aus dem Ausland; einzelne Betriebe berichten, ohne ausländisches Personal sei ein regulärer Betrieb kaum möglich.
Unternehmen sehen zudem die Standortattraktivität gefährdet. Vertreter der Biotech-Industrie warnen, ein strikter Deckel könnte die Rekrutierung internationaler Fachkräfte weiter erschweren und Innovation bremsen. Schon heute sei es anspruchsvoll, hochqualifizierte Spezialisten zu gewinnen, heißt es aus der Branche. Eine Begrenzung, die faktisch den inländischen Talentpool zur Obergrenze mache, wird von Kritikern als potenzieller «Showstopper» für forschungsintensive Geschäftsmodelle bezeichnet.
Das Referendum reiht sich in eine breitere europäische Debatte über Migration, Wohnraumknappheit und öffentliche Dienstleistungen ein, in der rechtskonservative Parteien zunehmend Zuspruch finden. In der Schweiz verlaufen die Bruchlinien nicht nur zwischen Parteien, sondern auch regional: In der französischsprachigen Westschweiz deutet vieles auf eine deutliche Ablehnung der Initiative hin, während die Deutschschweiz gespalten ist und sich zudem eine Kluft zwischen städtischen Zentren und ländlichen Regionen abzeichnet. Das Ergebnis dürfte damit nicht nur die künftige Migrationspolitik, sondern auch das Verhältnis zur EU und die wirtschaftliche Ausrichtung des Landes mitprägen.