BERLIN, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- PrimeBOT, ein Unternehmen für verkörperte Intelligenz, wird seine neuesten Personalroboter für Endverbraucher PrimeBOT T1 und PrimeBOT Q1 auf der IFA 2026 vorstellen. Während der gesamten Messe finden Live-Vorführungen am Stand H25-150 statt, außerdem gibt es am 3. September eine zusätzliche Vorschau bei ShowStoppers.

Ausgehend von der Vision von PrimeBOT, „durch verkörperte Intelligenz ein besseres Leben zu schaffen", veranschaulichen die beiden Produkte den Ansatz des Unternehmens, persönliche Robotik durch Mobilität, Lernen, Kreativität, Individualisierung und Gesellschaft in den Alltag zu integrieren.
PrimeBOT T1 ist der erste transformierbare Personalroboter, der zwischen humanoidem und vierbeinigem Modus wechseln kann und somit für den kontinuierlichen Einsatz in Innen- und Außenbereichen ausgelegt ist. Zu seinen Funktionen zählen intelligente Nachführung, autonomes Filmen, mehr als 15 professionelle Vorlagen für Kamerabewegungen sowie auf den Bildungsbereich ausgerichtete Interaktionsmöglichkeiten, die Kindern helfen sollen, sich mit KI, Prompting und der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI vertraut zu machen.
Der PrimeBOT Q1 ist der erste persönliche Roboter, der umfassende Anpassungsmöglichkeiten, Programmierbarkeit, multimodale Interaktion und fortschrittliche Bewegungsabläufe in einer 88 cm großen Plattform vereint. Er verfügt über 22 Freiheitsgrade, unterstützt mehr als 10 Kampfsportbewegungen und wurde für sicherere, natürlichere Interaktionen im Nahbereich entwickelt. Nutzer und Entwickler können das Aussehen, die Stimme, die Persönlichkeit, das Verhalten und zukünftige Anwendungen individuell anpassen.
Medienvertreter, Entwickler, Partner und IFA-Besucher sind herzlich eingeladen, beide Roboter persönlich am PrimeBOT-Stand H25-150 zu erleben. PrimeBOT wird zudem am 3. September an der Veranstaltung ShowStoppers @ IFA teilnehmen und dort bereits frühzeitig die Möglichkeit zu praktischen Vorführungen und Produktgesprächen bieten.
Informationen zu PrimeBOT
PrimeBOT ist ein Unternehmen im Bereich der verkörperten Intelligenz, das Pionierarbeit in der aufstrebenden Kategorie der persönlichen Roboter für Endverbraucher leistet. Das Unternehmen entwickelt programmierbare Roboter für Gesellschaft, Lernen, Kreativität, Mobilität und Unterstützung im Alltag. Durch die Kombination von Robotik, fortschrittlichen Werkstoffen, Bewegungssystemen, Mensch-Roboter-Interaktion und offenen Entwicklungsplattformen baut PrimeBOT ein Ökosystem für persönliche Robotik auf, das künstliche Intelligenz mit der physischen Welt verbindet.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.