Qblox treibt hybrides Quantencomputing durch die Integration von NVIDIA DGX Spark unter Nutzung von NVIDIA NVQLink voran.

22.10.2026

Der Qblox Cluster wurde mit mehreren NVIDIA GPUs integriert und ermöglicht so die Echtzeitsteuerung für hybrides Quanten-Klassisches Rechnen mit einer Roundtrip-Latenz von unter 4,0 µs auf NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell und unter 7,2 µs auf NVIDIA DGX Spark.

DELFT, Niederlande, 22. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Qblox, ein führender Anbieter skalierbarer Quantensteuerungsarchitekturen, gab heute die Integration von NVIDIA DGX Spark  mit einem Quantensystemcontroller mittels NVIDIA NVQLink bekannt. Dabei wurde eine gemessene Roundtrip-Latenz von unter 4,0 µs auf NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell und unter 7,2 µs auf NVIDIA DGX Spark erreicht. Dies ermöglicht es Qblox, hybride Quanten-Klassik-Anwendungen in Echtzeit zu unterstützen, mit einem einzigen Desktop-System, das Quanten-, KI- und Simulations-Workloads über NVIDIA CUDA-Q hosten kann. Derselbe Code wird dann bei der Skalierung der Systeme auch auf die Grafikprozessoren (GPUs) der Rechenzentren übertragen.

Qblox logo

Durch die Integration wird die GPU-Beschleunigung in den Echtzeit-Regelkreis eingebunden – ein wichtiger Baustein für die Skalierung von Quantensystemen zur Unterstützung logischer Qubits. Die Q1-Sequenzprozessoren und LINQ von Qblox liefern die geringe Latenz und den hohen Durchsatz, die der Qblox-Cluster benötigt, um Hand in Hand mit der GPU zu arbeiten. GPU-beschleunigte Kalibrierungsroutinen aktualisieren die Qubit-Parameter während der Experimente, anstatt zwischen ihnen. Für die Quantenfehlerkorrektur erreichen Syndromdaten GPU-basierte Decoder mit geringer Latenz, was dazu beiträgt, Fehler in Echtzeit zu erkennen und zu korrigieren.

Dieser Meilenstein baut auf der bisherigen Arbeit von Qblox mit NVIDIA NVQLink auf, die im Oktober 2025 angekündigt wurde, sowie auf der Unterstützung von Qblox für die NVIDIA CUDA-Q Echtzeit-API im März 2026. Es verlagert die Integration von der Architektur hin zur messbaren Hardware-Performance und demonstriert damit die Fähigkeit von Qblox, die für die Echtzeit-Verbindung von Quantensteuerung und GPU-Computing erforderliche niedrige Latenz zu liefern.

„Quantencomputer werden nur so schnell skalieren wie die klassischen Kontrollsysteme, die sie umgeben", sagte Niels Bultink, CEO und Mitbegründer von Qblox. „Durch diese Entwicklungen werden die GPUs Teil dieses Regelkreises und ermöglichen es Quantensystemen, in Echtzeit auf die benötigte Rechenleistung zuzugreifen. Qblox ist stolz darauf, mit NVIDIAs NVQLink zusammenzuarbeiten, um die GPU-Integration voranzutreiben und der Quantenindustrie eine schnellere Kalibrierung und Fehlerkorrektur zu ermöglichen."

„Mit DGX Spark erhält jeder Quantenforscher einen KI-Supercomputer", sagte Sam Stanwyck, Leiter der Abteilung für Quantenprodukte bei NVIDIA. „Die Integration von Qblox mit NVQLink und CUDA-Q verbindet diese Rechenleistung mit Quantenhardware und vereint Simulation, Echtzeitkalibrierung und Fehlerkorrektur auf einer einzigen Entwicklungsplattform. Forscher können neue Ansätze auf ihren Desktop-Computern entwickeln und testen und denselben Code dann auf GPU-Supercomputer skalieren, wenn ihre Quantensysteme wachsen."

Über Qblox

Qblox beschleunigt die Quantenrevolution als globaler Marktführer im Bereich der skalierbaren Quantenkontrolle. Das Unternehmen stellt die unverzichtbare Steuerungsengine bereit, die es Forschenden und Ingenieurinnen und Ingenieuren ermöglicht, leistungsstarke, robuste und skalierbare Systeme zu entwickeln. Qblox genießt das Vertrauen führender Vertreter aus Industrie und Wissenschaft weltweit, setzt Maßstäbe im Bereich der Quantensteuerung und liefert das Rückgrat für eine neue Ära der Datenverarbeitung. Mehr erfahren Sie unter www.qblox.com.

‍Annie Marshall

amarshall@benchmark-strategies.com

508-560-0454

 

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Roche beschleunigt Entwicklungszeiten und rückt wachstumsstarke Projekte in den Vordergrund

08.10.2026

Roche versucht nach einer Phase von Forschungsrückschlägen und Belastungen durch auslaufende Patente, das Tempo in der Medikamentenentwicklung deutlich zu erhöhen. Am Pharma-Investorentag unterstrich die Pharmasparte des Basler Konzerns den Anspruch, in Forschung und Entwicklung weiter zur Spitzengruppe zu gehören. Zentral sind dabei ein strengeres Management der Pipeline, Effizienzprogramme und der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz entlang der Wertschöpfungskette.

Pharma-Chefin Teresa Graham verwies auf eine sichtbar verbesserte Bilanz seit dem letzten „Pharma Day“: In zehn zulassungsrelevanten Studien habe Roche die gesetzten Ziele erreicht, sechs Programme seien in die zulassungsrelevende Phase vorgerückt, drei weitere in Phase II. Insgesamt verfügt Roche nach eigenen Angaben über bis zu 20 neue Wirkstoffe, die bis 2030 auf den Markt kommen könnten. Einzelne Kandidaten wie das Brustkrebsmittel Giredestrant traut der Konzern dabei jeweils Spitzenumsätze im zweistelligen Milliardenbereich zu.

Um diese Ambitionen abzusichern, verschärft Roche die internen Selektionskriterien. Ende 2023 führte der Konzern mit „The Bar“ einen neuen Bewertungsrahmen für die Pipeline ein. Nur Wirkstoffkandidaten, die klar definierte Anforderungen erfüllen, werden weiterentwickelt. Medizinchef Levi Garraway bezeichnete „The Bar“ als Leitbild für Forschung und Entwicklung. Die Auswahl potenzieller Projekte sei damit spürbar strenger geworden – mit dem Ziel, Ressourcen konsequent auf die Erfolg versprechendsten Programme zu konzentrieren und die Erfolgsquote in späten Studienphasen zu stabilisieren oder weiter zu erhöhen.

Parallel dazu treibt Roche ein Effizienzprogramm voran, um Mittel aus weniger renditestarken in wachstumsstärkere Projekte umzuschichten. Die Entwicklung neuer Medikamente soll deutlich beschleunigt werden, was insbesondere in umkämpften Indikationen wie Onkologie sowie in wachstumsstarken Bereichen wie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen an Bedeutung gewinnt. Damit will Roche erwartete Umsatzeinbussen durch Patentabläufe mehr als kompensieren und sich bis zum Ende des Jahrzehnts ein Portfolio aufbauen, das von mehreren potenziellen Blockbustern getragen wird.