Neue Führung bekräftigt das Engagement von RBC für die europäische Expansion
LONDON, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ --Die Royal Bank of Canada (RBC) gab heute die Ernennung von Sian Hurrell und Robin Beer zu Co-CEOs von RBC Europe Limited (RBCEL) bekannt. Die Ernennungen spiegeln die Strategie von RBC wider, das Wachstum im europäischen Geschäft zu beschleunigen und die Chancen des kombinierten Geschäftsportfolios in der Region bestmöglich zu nutzen.
In ihren erweiterten Funktionen werden Sian und Robin die strategische Ausrichtung in der gesamten Region festlegen und gemeinsam mit dem Führungsteam daran arbeiten, nachhaltiges Wachstum für die RBC zu erzielen. Zudem werden sie für die Unternehmensführung und die aufsichtsrechtliche Überwachung der Kapitalmarkt- und Vermögensverwaltungsaktivitäten der RBC in Europa verantwortlich sein. Beide behalten ihre derzeitigen Positionen als Leiterin des Bereichs Kapitalmärkte Europa bzw. Leiter des Bereichs Global Sales & Relationship Management sowie als CEO von RBC Wealth Management Europe bei.
Die RBC hat eine starke europäische Plattform aufgebaut, die ihre drei Geschäftsbereiche Vermögensverwaltung, Kapitalmärkte und Vermögensberatung umfasst. Diese Plattform basiert auf Zusammenarbeit und wird von dem gemeinsamen Ziel getragen, Ergebnisse für Kunden zu erzielen, die ihnen beim Wachstum helfen. Die Bank hat ihr Kapitalmarktgeschäft über verschiedene Kundensektoren und Regionen hinweg stetig ausgebaut und sich dabei auf Bereiche konzentriert, in denen sie klare Wettbewerbsvorteile hat. Umfangreiche Investitionen in den Bereich Vermögensverwaltung, insbesondere die Integration von Brewin Dolphin, haben RBC zu einem der fünf führenden Anbieter im Vereinigten Königreich gemacht.
„Mit der Integration von RBC Brewin Dolphin sind das Vereinigte Königreich und Europa ein wichtiger Teil unserer globalen Wachstumsziele, und wir konzentrieren uns darauf, unsere Marktpräsenz auszubauen", sagte Neil McLaughlin, Group Head bei RBC Wealth Management. „In einer Zeit globaler Veränderungen im Handelsbereich und in einem fragmentierten Markt konzentriert sich die RBC darauf, mehr Kunden in der gesamten Region vertrauenswürdige Einblicke und Beratung zu bieten."
„Nach vielen Jahren des Aufbaus und der Investitionen sind wir bereit, unsere Wachstumsziele in Europa voranzutreiben", sagte Derek Neldner, Group Head bei RBC Capital Markets. „Wir verfügen über drei starke europäische Geschäftsbereiche, einen vertrauenswürdigen Ruf, beneidenswerte Finanzkraft und Spitzenkräfte. Durch eine geschlossene Zusammenarbeit in der gesamten Region werden wir unsere gebündelte Größe nutzen, um das Wachstum voranzutreiben, mehr Kunden zu betreuen und Marktanteile zu gewinnen."
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Informationen zur RBC
Die Royal Bank of Canada ist ein globales Finanzinstitut, das mit einem zielorientierten und prinzipiengeleiteten Ansatz führende Leistungen erbringt. Unser Erfolg beruht auf unseren mehr als 101.000 Mitarbeitern, die ihre Kreativität und ihre Erkenntnisse einsetzen, um unsere Vision, unsere Werte und unsere Strategie zum Leben zu erwecken, damit wir unseren Kunden zum Erfolg und unseren Gemeinden zum Wohlstand verhelfen können. Als Kanadas größte Bank und gemessen an der Marktkapitalisierung eine der größten der Welt verfügen wir über ein diversifiziertes Geschäftsmodell mit Schwerpunkt auf Innovation und der Bereitstellung außergewöhnlicher Kundenerlebnisse für unsere mehr als 19 Millionen Kunden in Kanada, den USA und 27 weiteren Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter rbc.com.
RBC in Europa
Seit der Eröffnung unserer ersten Niederlassung in London 1910 ist die RBC ein vertrauenswürdiger Partner für Unternehmen, Institutionen und vermögende Privatpersonen. Heute beschäftigen wir mehr als 5.400 Mitarbeiter in 11 Ländern Europas.
Mit einem tiefgreifenden Verständnis der europäischen Märkte verbinden wir globale Einblicke mit lokalem Wissen, um unseren Kunden fachkundige Beratung und maßgeschneiderte Lösungen in vier Schlüsselbereichen anzubieten: Bankgeschäft, Kapitalanlagen, Vermögensverwaltung und Kapitalmärkte. Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns und stützen uns dabei auf die Stärke unserer Muttergesellschaft, der RBC. Diese Lösungen bieten wir über drei Geschäftsbereiche in der Region an:
RBC BlueBay Asset Management
Ein aktiver Vermögensverwalter mit Fachkompetenz und Anlagelösungen in einer Vielzahl von Anleihe-, Aktien- und alternativen Anlageklassen. Wir helfen unseren Kunden, sich auf komplexen Märkten zurechtzufinden, indem wir ihnen das Wissen und die Ideen liefern, die sie benötigen, um ihre Anlageentscheidungen zu treffen und die Renditen ihres Portfolios zu steigern.
RBC Capital Markets
Eine weltweit führende Investmentbank. Von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen bis hin zu Fusionen und Übernahmen helfen wir unseren Kunden, sich in den komplexen europäischen und globalen Märkten zurechtzufinden – durch vorausschauende Beratung, innovative Produkte und Dienstleistungen sowie unser Bekenntnis zu exzellenter Ausführung.
RBC Wealth Management
Ein beratungsorientierter, kundenfokussierter Vermögensverwalter. Indem wir verstehen, was für unsere Kunden am wichtigsten ist, können wir ihre Angelegenheiten effektiv verwalten und Ergebnisse liefern, die ihre Erwartungen erfüllen und übertreffen.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.