SINGAPUR, 21. April 2026 /PRNewswire/ -- Die programmierbare Compliance ist zum entscheidenden regulatorischen Wendepunkt für die Stablecoin-Branche geworden. Die kürzlich erfolgte Vergabe der ersten Stablecoin-Lizenzen in Hongkong hat den zukunftsweisenden Branchenwert des technischen Ansatzes des in Singapur ansässigen Fintech-Unternehmens Remi Technology erneut bestätigt.
Das firmeneigene grenzüberschreitende Interbank-Clearing- und Abwicklungssystem von Remi hat durchgängig programmierbare Compliance-Kontrollen auf der Smart-Contract-Ebene vollständig implementiert, wobei seine technische Architektur zu 100 % mit den zentralen Zulassungskriterien der ersten Stablecoin-Lizenzen der Hong Kong Monetary Authority (HKMA) übereinstimmt. Aufbauend auf einer „Native Compliance"-Designphilosophie entspricht das System vollständig den globalen Anti-Geldwäsche-Standards der FATF und dem EU-MiCA-Rahmenwerk. Remi ist zudem als Branchenführer federführend an der von der BAFT organisierten Branchenreaktion auf den GENIUS Act der US-amerikanischen OCC beteiligt und damit einer der wenigen Anbieter von Stablecoin-Infrastruktur auf Bankenniveau weltweit, der über eine vollständige regulatorische Abdeckung in den drei wichtigsten Finanzmärkten der Welt verfügt.
Die erste Lizenzvergabe der HKMA hat programmierbare Compliance auf der Smart-Contract-Ebene als zentrale Zugangsvoraussetzung der Branche festgelegt. Der Konsens in der Branche zeigt, dass traditionelle Stablecoins die Anforderungen der Banken an durchgängige Überprüfbarkeit und die Angleichung der regulatorischen Rahmenbedingungen über mehrere Rechtsordnungen hinweg nicht erfüllen können – dies ist das zentrale Hindernis, das regionale und mittelgroße Finanzinstitute daran hindert, grenzüberschreitende Abwicklungen mit Stablecoins zu skalieren.
Die Architektur von Remi bettet regulatorische Anforderungen in den zugrunde liegenden Smart-Contract-Code ein und ermöglicht so eine Vorabprüfung von Transaktionen, die Erkennung von Risiken während der Transaktion sowie eine durchgängige Rückverfolgbarkeit und Prüfpfade nach der Transaktion, die vollständig an globale Mainstream-Regulierungsvorschriften anpassbar sind. Remi hat eine enge strategische Partnerschaft mit der EU-MiCA-lizenzierten Bison Bank geschlossen und fungiert als zentrales Abwicklungsnetzwerk für den konformen Stablecoin der Bank, um eine skalierte kommerzielle grenzüberschreitende Anwendung zu erreichen.
„Die Erteilung der Lizenz durch die HKMA markiert den Beginn der Ära der nativen Compliance für eine globale Stablecoin-Infrastruktur auf Bankenniveau", sagte Sam, CEO von Remi Technology. „Wir bieten global konformen Finanzinstituten einen niederschwelligen Zugang zu einer grenzüberschreitenden Zahlungsinfrastruktur der nächsten Generation, wodurch Partner bereits in nur 6 bis 8 Wochen den Betrieb aufnehmen können."
Informationen zu Remi Technology
Remi Technology mit Hauptsitz in Singapur ist ein weltweit tätiges Fintech-Unternehmen, das ein Blockchain-basiertes System für grenzüberschreitende Zahlungen und Abwicklungen entwickelt hat, das sich an SWIFT orientiert. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, lizenzierten Banken und regulierten Finanzinstituten weltweit eine vollständig konforme Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen bereitzustellen.
Offizielle Website: www.remitech.ai
LinkedIn: Remi Technology
Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.
Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.
SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.
SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.