Rockwell Automation: Cranswick steigert Effizienz seiner Produktionslinie mit präziser robotergestützter Pick-and-Place-Technologie

23.06.2026

Gourmet-Lebensmittelhersteller automatisiert Endverpackungsprozess mit autonox-Robotern und arbeitet dafür mit CWM Automation zusammen

MILTON KEYNES, Großbritannien, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute bekannt gegeben, dass Cranswick Plc, einer der führenden britischen Hersteller von Premium-Gourmet-Lebensmitteln, ein neues robotergestütztes Pick-and-Place-System für die End-of-Line-Verpackung von autonox Robotics in Betrieb genommen.

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Jedes Jahr stellt Cranswick Millionen von „Pigs-in-Blankets" (mit Speck ummantelte Würstchen) für den Weihnachtsmarkt her. Die letzte Phase des Prozesses – die Entnahme der Würstchen vom Förderband und das Einlegen in die Verpackung – wurde bislang noch manuell durchgeführt, was zu Verzögerungen und anderen Einschränkungen geführt hat. Cranswick beauftragte CWM Automation mit der Entwicklung und Lieferung eines vollautomatischen Pick-and-Place-Systems, das es Mitarbeitenden ermöglicht, qualifiziertere Aufgaben zu übernehmen.

„Die Automatisierung dieser Phase des Prozesses stellte uns vor einige komplexe Herausforderungen", sagte Åsa Arvidsson, Regional Vice President EMEA North Region, Rockwell Automation. „Das neue System musste mit hoher Präzision und Geschwindigkeit arbeiten. Durch unsere strategische Zusammenarbeit mit autonox Robotics konnten wir CWM Automation dabei unterstützen, dies zu ermöglichen."

Angetrieben von Rockwell Automation Allen-Bradley® Kinetix VP-Servomotoren mit geringer Trägheit, die von einer Allen-Bradley® GuardLogix® 5380-Sicherheitssteuerung gesteuert werden, erkennt das neue End-of-Line-Pick-and-Place-System präzise das Vorhandensein und die Ausrichtung jedes Würstchens. Anschließend nimmt ein autonox-Delta-Roboter die Wurst auf, richtet sie korrekt aus und legt sie in die entsprechende Verpackung – 240 Mal pro Minute.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem neuen Pick-and-Place-System", berichtet Mark Lundgren, Chief Engineering Manager bei Cranswick Gourmet Sausage. „Dank Rockwell Automation und CWM Automation sind wir in der Lage, unsere Produktionsziele und -termine weitaus effizienter und kostengünstiger einzuhalten. Unsere Arbeitsproduktivität an der Produktionslinie ist stark gestiegen, und das bedeutet, dass unsere Mitarbeiter nicht nur qualifiziertere und komfortablere Arbeit durchführen, sondern oft auch an anderen Produktionslinien arbeiten können."

„Cranswick musste das neue System in Betrieb nehmen, um sein jährliches Produktionsziel zu erreichen", erklärt Mick Williams, Geschäftsführer von CWM Automation, einem Gold-Level OEM von Rockwell Automation. „Um dies zu erreichen, haben wir eng mit dem Ingenieurteam von Cranswick und den Systemberatern von Rockwell Automation zusammengearbeitet. Es war eine  produktive Zusammenarbeit, und wir haben gemeinsam eine sehr anspruchsvolle Frist eingehalten."

Informationen zu Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: (NYSE: ROK), ist ein weltweit führendes Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Vorstellungskraft von Menschen mit dem Potenzial der Technologie, um die Grenzen des Menschenmöglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu machen. Rockwell Automation hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, und beschäftigt am Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 26.000 Problemlöser, die sich für unsere Kunden in mehr als 100 Ländern einsetzen. Um mehr darüber zu erfahren, wie wir das Connected Enterprise® in Industrieunternehmen zum Leben erwecken, besuchen Sie bitte http://www.rockwellautomation.com .

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Knappes Votum, weitreichende Folgen: Schweiz dreht Schraube beim Zivildienst an

15.06.2026

Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.

Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.

Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.

Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.