Rockwell Automation führt mit FactoryTalk Conductor eine KI-native Orchestrierungsplattform für industrielle Automatisierung ein

21.10.2026

Neue Software verbindet KI-Agenten, Funktionen und Workflows während des Automatisierungslebenszyklus

MILWAUKEE, 21. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute die Einführung von FactoryTalk® Conductor™ bekannt gegeben. Diese neue KI-native Orchestrierungsplattform wurde entwickelt, um KI-gestützte Tätigkeiten während des Lebenszyklus der industriellen Automatisierung zu koordinieren. So wird eine Grundlage für KI-gestützte Workflows vom Systemdesign über den Betrieb bis zur Wartung geschaffen. Die Software wird auf der Automation Fair® 2026 in Boston erstmals öffentlich vorgestellt. Besucher erhalten dort einen exklusiven ersten Einblick, bevor die Lösung planmäßig ab dem ersten Quartal 2027 am Markt verfügbar sein wird.

Rockwell Automation Introduces FactoryTalk Conductor, an AI-Native Orchestration Platform for Industrial Automation

Laut dem „Bericht zum Stand der intelligenten Fertigung 2026" von Rockwell Automation wird bereits ein Drittel der Fertigungsabläufe KI-gestützt ausgeführt. Es ist davon auszugehen, dass sich die Einführung in den kommenden Jahren beschleunigen wird. Da Hersteller von KI-Experimenten zu einem umfassenderen Einsatz übergehen, benötigen sie praktische Möglichkeiten, um Technologie, Arbeitsabläufe und Fachwissen zu verbinden. FactoryTalk Conductor wurde entwickelt, um diesen Bedarf durch eine einzige Plattform zu decken, die KI über Engineering-Umgebungen hinweg zusammenführt.

„Die nächste Phase der industriellen KI wird stärker durch Orchestrierung als durch einzelne Copiloten geprägt", sagte Craig Resnick, Vice President, ARC Advisory Group. „Hersteller benötigen KI-Technologien, die Aufgaben über Softwaresysteme, Engineering-Tools und Betriebsdaten hinweg koordinieren können. FactoryTalk Conductor spiegelt die Entwicklung der Branche hin zur agentenbasierten Automatisierung wider, indem KI-Agenten, Workflows und Branchen-Expertise in einer einheitlichen Umgebung kombiniert werden."

FactoryTalk Conductor ermöglicht es Benutzern, Engineering-Aufgaben mit Prompts in natürlicher Sprache zu starten. Software, KI-Fähigkeiten und Workflows sind auf intelligente Weise miteinander verbunden, um die Aufgaben abzuschließen. Zum Launch wird die Plattform mit den Lösungen Studio 5000 Logix Designer®, Logix Echo™, Emulate3D® und FactoryTalk® Optix™ integriert, um die wichtigsten Arbeitsabläufe in den Bereichen Design, Entwicklung, Simulation und Tests abzudecken. Zusätzliche Integrationen mit dem Software-Portfolio von Rockwell Automation, einschließlich FactoryTalk® Design Studio™, FactoryTalk® Historian, Plex® und Fiix®, sind geplant und erweitern die KI-gestützten Arbeitsabläufe über den Lebenszyklus der industriellen Automatisierung hinweg.

„FactoryTalk Conductor zeichnet sich durch die einzigartige Kombination aus KI-Orchestrierung und bewährtem Branchen-Know-how aus", sagte Matheus Bulho, Senior Vice President, Software & Control, Rockwell Automation. „Kunden können von Rockwell Automation verifizierte Agenten und Funktionen nutzen, Fähigkeiten auf ihr Unternehmen zuschneiden und KI über Software, Daten und Services hinweg einsetzen. Dies schafft eine skalierbare Grundlage, um Aufgaben des Engineerings zu beschleunigen und gleichzeitig die in industriellen Umgebungen erforderlichen Standards einzuhalten."

Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:

  • Unterstützung von Anforderungen der Unternehmens-KI und Governance, was es Organisationen ermöglicht, in FactoryTalk Hub gehostete KI-Services zu nutzen oder ihre bevorzugten großen oder kleinen Sprachmodelle anzubinden. Dies beinhaltet auch lokal gehostete Open-Weight-Modelle, die dazu beitragen können, die laufenden Kosten für den Token-Verbrauch zu senken.
  • Beschleunigung von Engineering-Workflows während des Automatisierungslebenszyklus durch die Koordination von Aktivitäten in Design-, Entwicklungs-, Test- und Verifizierungsumgebungen.
  • Reduzierung der Komplexität von Softwareanwendungen durch KI-gestützte Workflows, die Studio 5000 Logix Designer, Logix Echo, Emulate3D, FactoryTalk Optix und andere Lösungen von Rockwell Automation umfassen.
  • Vertrautere und zuverlässigere Anwendung von KI durch von Rockwell Automation entwickelte Integrationen, die Software, Daten und Services für industrielle Abläufe verbinden.
  • Erweiterung des bewährten Know-hows im Bereich Automatisierung durch von Rockwell Automation verifizierte Agenten und Funktionen. Diese unterstützen Teams dabei, die Arbeit mit speziell für industrielle Anwendungen entwickelten Fähigkeiten zu beschleunigen.

Hersteller, die an der Automation Fair 2026 teilnehmen, können Demonstrationen von FactoryTalk Conductor in mehreren Bereichen der Messe erleben, darunter im Technology & Services Showcase, im Industry Pavillion, bei Innovations sowie in speziellen technischen Sitzungen.

Weitere Informationen zu FactoryTalk Conductor und zur Automation Fair finden Sie unter www.rockwellautomation.com.

Häufig gestellte Fragen

Was ist FactoryTalk Conductor?

FactoryTalk Conductor ist eine KI-native Orchestrierungsplattform, die KI-Agenten, Funktionen, Workflows und Automatisierungssoftware miteinander verbindet, damit Ingenieure Systemdesign, -entwicklung und -tests durch Interaktionen in natürlicher Sprache und bewährtes Branchen-Know-how beschleunigen können.

Wie unterscheidet sich FactoryTalk Conductor von einem KI-Copiloten?

Während herkömmliche KI-Copiloten bei einzelnen Aufgaben helfen, können mithilfe von FactoryTalk Conductor mehrere KI-Agenten, Workflows und Softwaretools an Engineering-Prozessen zusammenarbeiten. Dies ermöglicht eine umfassendere Automatisierung komplexer, mehrstufiger Aktivitäten, die sich über verschiedene Anwendungen, Datenquellen und Teams erstrecken.

Wann wird FactoryTalk Conductor verfügbar sein?

FactoryTalk Conductor wird auf der Automation Fair 2026 in Boston vorgestellt und voraussichtlich im ersten Quartal 2027 auf dem Markt verfügbar sein.

Mit welchen Produkten von Rockwell Automation kann FactoryTalk Conductor zusammenarbeiten?

FactoryTalk Conductor ist dafür ausgelegt, mit einem wachsenden Portfolio von Rockwell Automation-Software zusammenzuarbeiten. Zum Launch werden Studio 5000 Logix Designer®, Logix Echo™, Emulate3D® und FactoryTalk® Optix™ unterstützt. Künftig sind zusätzliche Integrationen für FactoryTalk® Design Studio™, FactoryTalk® Historian, Plex®, Fiix® und andere Lösungen geplant.

Können Kunden ihre eigenen KI-Agenten und -Funktionen erstellen und bereitstellen?

Ja. Zusätzlich zu den von Rockwell Automation verifizierten Agenten und Funktionen können Kunden ihre eigenen Agenten und Funktionen erstellen und bereitstellen, um Unternehmensstandards, Branchenanforderungen und eigene Engineering-Workflows zu unterstützen.

Über Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen. Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise® in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com. 

Rockwell Automation logo

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.