ISTANBUL, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- In mehr als drei Jahrzehnten internationaler Geschäftstätigkeit hat Rönesans über 1.000 Projekte in fast 40 Ländern abgeschlossen und bis heute einen internationalen Projektumsatz von 50 Milliarden USD erzielt. In Zusammenarbeit mit 3.500 türkischen Herstellern und Zulieferern bringt das Unternehmen zudem türkisches Ingenieurswissen, Produktionskapazitäten und Dienstleistungen auf Märkte weltweit.
Das ENR-Ranking basiert auf den außerhalb des Heimatmarktes eines Unternehmens erzielten Umsätzen; daher sagt es mehr über die Fähigkeit eines Unternehmens aus, Aufträge zu gewinnen und im internationalen Wettbewerb zu bestehen, als über seine Gesamtgröße. Genau das macht den Erfolg von Rönesans in diesem Ranking so bemerkenswert: Das Unternehmen hält nun bereits seit elf Jahren in Folge einen Platz unter den Top 50 und nimmt auch unter den europäischen Bauunternehmen weiterhin eine starke Position ein.
Diese Leistung ist für Rönesans von besonderer Bedeutung, da die Geschichte des Unternehmens außerhalb der Türkei begann. Das Unternehmen machte sich durch internationale Expansion und den direkten Wettbewerb mit einigen der weltweit größten Firmen einen Namen und nutzte diese Erfahrungen anschließend, um in der Türkiye zu investieren. Rönesans tauchte erstmals 2006 im ENR-Ranking auf, und zwar auf Platz 86.
Bis heute hat Rönesans bei seinen internationalen Projekten mit 3.000 Herstellern und 500 Zulieferern mit Sitz in der Türkei zusammengearbeitet. In seinen internationalen Niederlassungen beschäftigt das Unternehmen 28.853 türkische Fachkräfte, darunter 3.500 Ingenieure und Architekten, und die Gesamtzahl der an diesen Projekten beteiligten Mitarbeiter beläuft sich auf 271.888.
Dr. Erman Ilıcak über elf Jahre in den weltweit Top 50 International Contractors
Im Rückblick auf die mehr als drei Jahrzehnte währende internationale Entwicklung von Rönesans sagte Dr. Erman Ilıcak, Ehrenpräsident der Rönesans Holding:
„Elf Jahre sind eine lange Zeit, um sich zu behaupten. In dieser Zeit hat sich die Welt mehr als einmal verändert – wir haben eine Pandemie durchlebt, es sind Kriege ausgebrochen, es kam zu einer Energiekrise, und die Finanzierungsbedingungen haben sich unter unseren Füßen verschoben. In jeder Region, in der wir tätig sind – von Europa bis zum Nahen Osten, von den GUS-Staaten bis nach Afrika –, gab es fast jedes Jahr eine neue Herausforderung."
„In solchen Momenten ist es entscheidend, wie man reagiert. Unsere Teams haben sich an jede neue Situation angepasst, Lösungen gefunden, den Kurs geändert, wenn es nötig war, und sind weiter vorangekommen. Auf lange Sicht macht euch gerade das stark, wie ihr euch gemeinsam anpasst, wenn sich der Plan ändert."
„Seit 11 Jahren gehören wir zu den weltweit Top 50 International Contractor In dieser Zeit hat sich die Welt verändert, und wir haben uns ebenfalls verändert. Wir haben neue Märkte erschlossen, neue Partnerschaften aufgebaut und neue Kompetenzen entwickelt. Wir sind jedoch unserer Kultur der Zusammenarbeit und der Problemlösung treu geblieben."
„Hinter der Rangliste steckt so viel mehr. Ein unglaublich kompetentes Team, auf das ich stolz bin, hat weltweit an einem Strang gezogen – unsere Ingenieure und Architekten, unsere Finanzexperten und unsere Geschäftspartner. Es handelt sich um eine große Organisation, die im Laufe der Jahre gemeinsam gewachsen ist. Die Stärke von Rönesans liegt darin, dass das Unternehmen in verschiedenen Regionen und unter unterschiedlichen Bedingungen stets nach dem gleichen Prinzip handelt."
„Unsere Erfahrung mit internationalen Projekten im Wert von 50 Milliarden USD und unsere elfjährige Präsenz in Folge auf dieser Liste bedeuten für uns eine noch größere Verantwortung für die Zukunft." „Ich möchte mich bei allen Kollegen von Rönesans weltweit bedanken, die Verantwortung übernehmen und uns dabei helfen, die neuen Herausforderungen zu meistern, die jedes Jahr mit sich bringt."
Vom höchsten Gebäude Europas zum längsten Autobahntunnel der Niederlande
Seit dem Start seiner internationalen Aktivitäten im Jahr 1993 hat Rönesans eine Präsenz in zahlreichen Regionen weltweit aufgebaut. Zu seinem internationalen Portfolio zählen einige der komplexesten Ingenieurprojekte überhaupt, darunter das Lakhta Center, Europas höchstes Gebäude, der Gotthard-Basistunnel unter den Schweizer Alpen, der Gaasperdammertunnel in den Niederlanden, der längste Autobahntunnel des Landes, sowie eine Anlage zur Umwandlung von Erdgas in Benzin in Turkmenistan.
Die unsichtbare Exportmacht der Türkei
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der internationalen Tätigkeit von Rönesans reichen weit über die eigenen Projektumsätze des Unternehmens hinaus. Das internationale Baugewerbe umfasst eine breite Wertschöpfungskette, darunter Ingenieurwesen, Architektur, Finanzen, Rechtsdienstleistungen, Baumaterialien, Logistik und Technologie. Durch seine Zusammenarbeit mit mehr als 3.500 Herstellern und Zulieferern mit Sitz in der Türkei hat Rönesans allein in den letzten zehn Jahren Waren und Dienstleistungen im Wert von über 2 Milliarden USD beschafft und exportiert.
Diese Arbeit eröffnet türkischen Unternehmen den Zugang zu neuen Märkten und ermöglicht türkischen Ingenieuren, Architekten und Managern gleichzeitig, bei einigen der weltweit größten Projekte praktische Erfahrungen zu sammeln.
Anhaltendes Wachstum in Europa
Europa spielt weiterhin eine zentrale Rolle in der internationalen Wachstumsstrategie von Rönesans. Im Jahr 2009 erwarb das Unternehmen eine Beteiligung von 10 % an dem österreichischen Baukonzern PORR – einer seiner ersten bedeutenden Schritte auf dem europäischen Markt. Darauf folgten 2013 die Übernahme einer Tochtergesellschaft der Alpine Bau Group, 2014 die Übernahme des traditionsreichen deutschen Ingenieurunternehmens Heitkamp und 2015 die Übernahme des niederländischen Bauunternehmens Ballast Nedam. Nach einer umfassenden Umstrukturierung unter der Leitung von Rönesans kehrte Ballast Nedam innerhalb von drei Jahren in die Gewinnzone zurück.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.