RTX's Raytheon to deliver Patriot interceptors to Ukraine

14.04.2026

Company investments and European partnerships driving production increases

ANDOVER, Mass., April 14, 2026 /PRNewswire/ -- Raytheon, an RTX (NYSE: RTX) business, signed a contract for $3.7 billion to supply Patriot® GEM-T interceptors for Ukraine.

The new GEM-T production facility in Schrobenhausen, Germany, is planned to play a key role supporting this direct commercial sale and other contracts, ensuring supply chain resiliency and helping to replenish Ukraine's interceptor inventory. The facility is operated by COMLOG, a joint venture between Raytheon and MBDA Deutschland.

"Raytheon is focused on maximizing production capacity, ensuring a steady, reliable supply of these combat-proven interceptors for the U.S. and allies like Ukraine who rely on Patriot to protect their citizens, infrastructure and sovereignty," said Raytheon President Phil Jasper. "Raytheon is investing heavily to increase GEM-T production to support growing global demand, driven by major internal and partner investments, second‑sourcing initiatives and the expansion of our global supply chain."

The Patriot Advanced Capability-2 (PAC-2) Guidance Enhanced Missile-Tactical (GEM-T) -- designed for intercepting all types of airborne threats, including tactical ballistic missiles -- is a primary effector for the combat-proven Patriot® air and missile defense system. Patriot is the foundation of air defense for 19 countries, and the system continues to demonstrate its effectiveness against nearly every type of airborne threat.

About Raytheon

Raytheon, an RTX business, is a leading provider of defense solutions to help the U.S. government, our allies and partners defend their national sovereignty and ensure their security. For more than 100 years, Raytheon has developed new technologies and enhanced existing capabilities in integrated air and missile defense, smart weapons, missiles, advanced sensors and radars, interceptors, space-based systems, hypersonics and missile defense across land, air, sea and space.

About RTX

With more than 180,000 global employees, we push the limits of technology and science to redefine how we connect and protect our world. With industry-leading capabilities, we advance aviation, engineer integrated defense systems for operational success, and develop next-generation technology solutions and manufacturing to help global customers address their most critical challenges. The company, with 2025 sales of more than $88 billion, is headquartered in Arlington, Virginia.

For questions or to schedule an interview, please contact corporatepr@rtx.com.

 

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.