Die Integration verbindet die KI-Plattform von Glean für Unternehmen und Unternehmensdaten mit der Data Security Intelligence Ebene von Seclore ARMOR – und bietet regulierten Organisationen damit eine kontextbezogene Vertraulichkeitsklassifizierung sowie Kontrollmechanismen für entsprechende Abhilfemaßnahmen.
SANTA CLARA, Kalifornien, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Seclore, Anbieter von Data Security Intelligence für Unternehmen, gab heute die Integration von ARMOR DSPM und Glean, der führenden KI-Plattform für Unternehmen, bekannt. ARMOR DSPM nutzt die kontextbezogenen Daten von Glean als Grundlage für die Vertraulichkeitsklassifizierung, bietet Kunden ein einheitliches Toolkit für Abhilfemaßnahmen, mit dem sie auf die identifizierten Ergebnisse reagieren können, und schreibt Kennzeichnungen direkt in die Quelldateien, wo sie dauerhaft erhalten sowie für Glean lesbar bleiben. Für Glean-Kunden aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Rechtsdienstleistungen sowie öffentliche Verwaltung baut die Integration auf der sicheren Grundlage von Glean auf und schafft einen schnelleren Weg zur Identifizierung und Kontrolle von Daten für den KI-Einsatz über die gesamte Datenlandschaft hinweg.
Kontextbezogen: Eine Klassifizierung, die widerspiegelt, wie das Unternehmen Daten tatsächlich nutzt
Der Enterprise Graph von Glean indexiert Daten aus allen Systemen, die ein Unternehmen nutzt, und bildet ab, wie Inhalte, Personen sowie Arbeitsabläufe miteinander verknüpft sind. ARMOR DSPM verarbeitet den Dokumentinhalt sowie die Metadaten, nutzt diese als Eingabe für seine Klassifizierungs-Engine und weist jeder Datei auf der Grundlage ihres tatsächlichen Inhalts eine Vertraulichkeitsstufe, einen Informationstyp und ein Offenlegungsrisiko zu. Derselbe Klassifizierungskontext bildet die Grundlage für die Zuordnung zur DSGVO, zu HIPAA, zum indischen DPDP Act und zu anderen regulatorischen Rahmenwerken. Glean-Kunden erhalten eine Klassifizierung, die denselben Datenumfang abdeckt, den Glean bereits indexiert hat – statt eines parallelen Datenermittlungsprozesses für eine Teilmenge der Systeme.
Umsetzbar: Integrierte Abhilfemaßnahmen und integriertes Posture Management
Die Identifizierung ist der Anfang, nicht das Ende. Sobald ARMOR DSPM sensible Daten klassifiziert hat, können Kunden mit dem ARMOR-Toolkit für Abhilfemaßnahmen darauf reagieren: darunter nativ integriertes EDRM für dauerhafte Verschlüsselung auf Dateiebene und Nutzungskontrollen, welche die Datei über Benutzer, Systeme sowie externe Empfänger hinweg begleiten; außerdem eine Zugriffskontrolle, die je nach Vertraulichkeitsstufe und Kontext festlegt, wer Daten öffnen, weitergeben oder ändern darf. Für Glean-Kunden können Inhalte, die über die sichere Plattform von Glean unter Berücksichtigung von Berechtigungen bereitgestellt werden, weiterhin demselben dauerhaften Kontrollrahmen unterliegen.
Dauerhaft: Kennzeichnungen, die Daten begleiten
ARMOR DSPM schreibt Klassifizierungen direkt in die Quelldateien. Kennzeichnungen bleiben unabhängig von der jeweiligen Plattform mit der Datei erhalten: Sie bleiben über Indexierungszyklen hinweg erhalten, folgen den Daten zwischen Systemen und bleiben intakt, unabhängig davon, ob die Datei in ihrer Quellanwendung geöffnet oder über Glean angezeigt wird. Da sich die Kennzeichnung in der Datei selbst befindet, erkennt jedes System, das die Datei liest, dieselbe Klassifizierung.
Was dies für Glean-Kunden in regulierten Branchen bedeutet
Für Glean-Kunden aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Rechtsdienstleistungen und öffentliche Verwaltung trägt die Integration dazu bei, KI schneller einzusetzen sowie gleichzeitig die in regulierten Umgebungen erforderlichen Kontrollmechanismen aufrechtzuerhalten.
Beschleunigte unternehmensweite Klassifizierung. ARMOR DSPM nutzt die von Glean indexierten Daten, um die Vertraulichkeitsklassifizierung in den bereits von Glean abgedeckten Systemen anzustoßen und so die Zeit bis zur Abdeckung zu verkürzen. ARMOR-Konnektoren werden dort eingesetzt, wo Abhilfemaßnahmen erforderlich sind.
Identifizierung führt direkt zu Maßnahmen. Klassifizierung, Posture Management und EDRM-basierter Schutz bilden ein einheitliches Kontrollmodell – sensible Daten werden nicht nur identifiziert, sondern auch geschützt.
Unternehmensweiter Compliance-Nachweis. Die kontinuierliche Zuordnung zu den geltenden regulatorischen Rahmenwerken verschafft Kunden für denselben Datenumfang, den Glean bereits abdeckt, eine belastbare Compliance-Position.
„Glean hat die branchenweit umfassendste KI-Plattform für Unternehmen entwickelt, und der ihr zugrunde liegende Unternehmenskontextgraph indexiert Daten aus allen Systemen, auf die sich das Unternehmen stützt. Mit ARMOR erhalten Glean-Kunden eine Vertraulichkeitsklassifizierung über denselben Datenumfang hinweg, EDRM-basierten Schutz, der die Datei begleitet, sowie eine belastbare Compliance-Position, die gegenüber Aufsichtsbehörden Bestand hat. Für regulierte Branchen bedeutet das einen schnelleren Weg von der Identifizierung zur Kontrolle", sagte Dr. Vishal Gauri, Geschäftsführer von Seclore.
„Regulierte Branchen möchten den Einsatz von KI vorantreiben, benötigen aber zugleich Sicherheit darüber, wie mit sensiblen Informationen umgegangen wird. Durch die Kombination der Unternehmenskontextebene von Glean mit Seclore ARMOR können Kunden wichtige Daten mit mehr Kontext identifizieren, diese Erkenntnisse mit den richtigen Kontrollmechanismen verknüpfen und KI mit größerer Sicherheit in weitere regulierte Arbeitsabläufe integrieren. Das ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie das Ökosystem von Glean Kunden dabei unterstützt, vertrauenswürdige KI in weitere regulierte Arbeitsabläufe mit hoher Wertschöpfung zu integrieren", sagte Zubin Irani, Bereichsleiter für Partnerschaften bei Glean.
Verfügbarkeit
Die Integration steht ab sofort für Unternehmen zur Verfügung, die ARMOR DSPM und Glean einsetzen.
Informationen zu Seclore
Seclore ist das Unternehmen für Data Security Intelligence im Zeitalter der KI in Unternehmen. Da KI-Systeme zunehmend Daten lesen, generieren und auf deren Grundlage handeln, ohne dass eine direkte menschliche Aufsicht stattfindet, benötigen Unternehmen mehr als nur Transparenz – sie brauchen Erkenntnisse, Kontrolle sowie Nachweise. Seclore ARMOR vereint Datenermittlung, kontextbezogene Erkenntnisse, dauerhaften Schutz, kontinuierliche Durchsetzung und Einblicke in die Nutzung in einem einzigen Kontrollmodell. Indem Seclore die Daten selbst schützt und sicherstellt, dass der Schutz sie überallhin begleitet, können Unternehmen KI sicher einsetzen, Compliance kontinuierlich nachweisen sowie das Vertrauen zwischen Menschen, Partnern und KI-Systemen aufrechterhalten. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.seclore.com/glean/
Medienkontakt:
Isaac Roybal
isaac.roybal@seclore.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.