Servier completes the acquisition of Edgewise Therapeutics' Muscular Dystrophy Business

13.07.2026
  • Acquisition supports Servier's strategic ambition in rare neurology with sevasemten, a late-stage investigational treatment for Becker and Duchenne muscular dystrophies.  



  • The acquired asset and expert team strengthen Servier's commitment to innovate for patients with high unmet medical needs.  

SURESNES, France, July 13, 2026 /PRNewswire/ -- Servier, an independent international pharmaceutical group governed by a foundation, today announced that it has completed the acquisition of the muscular dystrophy business of Edgewise Therapeutics Inc. (Nasdaq: EWTX), for up to $2.65 billion, including upfront payment of $1.55 billion as well as up to $1.1 billion in regulatory and commercial milestone payments. This announcement follows regulatory clearance and customary closing conditions. 

The acquisition significantly advances Servier's rare neurology pipeline with a late-stage asset, sevasemten, currently being investigated in a pivotal cohort in Becker muscular dystrophy (BMD), and in phase 2 in Duchenne muscular dystrophy (DMD). It also provides Servier with additional capabilities by integrating Edgewise Therapeutics' expertise to advance the development of sevasemten. 

Sevasemten is an orally administered potential first-in-class fast skeletal myosin inhibitor designed to preserve and protect unstable muscle against contraction-induced damage in individuals living with rare muscular dystrophy. BMD is a rare, X-linked genetic disorder that causes progressive muscle loss, with currently no approved treatment for patients. The loss of muscle function is irreversible and impacts patients' abilities to perform everyday activities like walking. DMD is a more severe, recessive X-linked genetic, degenerative muscle disorder beginning at birth that causes patients to lose their walking ability by their early teens. It is the most common type of muscular dystrophy with a median life expectancy of around 30 years. 

"Delivering precision therapies to people with rare and devastating conditions is at the heart of Servier's mission. The combination of Edgewise's expertise in muscular dystrophy with Servier's global capabilities is a major step forward to accelerate the development of innovative treatments for people living with Becker and Duchenne", said Olivier Laureau, President of Servier. "This acquisition is a strategic milestone in achieving our Servier 2030 ambition in rare neurology." 

"Servier's strong commitment to patients, growing focus on rare neurology, and established global capabilities position them as the optimal partner to advance the muscular dystrophy business", said Kevin Koch, Ph.D., President and Chief Executive Officer of Edgewise Therapeutics. 

Contacts

Servier Group, Olympe Muller

olympe.muller@servier.com

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.