Mit humanoiden Robotern, die über 41 Freiheitsgrade verfügen, Rohrinspektionsrobotern mit einer Positioniergenauigkeit von ±1 mm sowie 51 industrietauglichen KI-Agenten
SHANGHAI, 25. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Arbeitsabläufe bei der Fertigung hochwertiger Ausrüstung finden häufig auf engem Raum statt und umfassen komplexe Objekte sowie feinmotorische Handhabungsaufgaben, die dauerhaft eine hohe, gleichbleibende Präzision erfordern. Auf der kürzlich veranstalteten World Artificial Intelligence Conference and High-Level Meeting on Global AI Governance (WAIC 2026) präsentierte Shanghai Electric (SEHK: 02727, SSE: 601727) sein umfassendes Portfolio an Lösungen für verkörperte Intelligenz, die auf eine Vielzahl industrieller Anwendungsszenarien zugeschnitten sind.
Unter dem Motto „AI for All: Smart Squad, Shining Without Limits" (KI für alle: ein intelligentes Team, das grenzenlos glänzt) stellte Shanghai Electric seine Kompetenzen bei Robotern mit verkörperter KI, Kernkomponenten für Roboter sowie KI-nativen Lösungen für intelligente Fabriken heraus und demonstrierte durchgängige Fähigkeiten, die von vollständigen Robotersystemen sowie zentralen Komponenten bis hin zu Industriesoftware und Architekturen intelligenter Fabriken reichen.
„Der wahre Wert verkörperter Intelligenz liegt darin, reale industrielle Aufgaben zu verstehen und die Stärke, Präzision sowie Stabilität von Maschinen mit der Erfahrung und der Urteilskraft des Menschen zu verbinden, um ein echtes Paradigma der ‚maschinengestützten Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine' voranzutreiben", sagte Wang Chunlei, stellvertretender General Manager des Geschäftsbereichs Robotik bei der Shanghai Electric Automation Group.
Das Robotikportfolio von Shanghai Electric deckt fünf zentrale industrielle Anwendungsszenarien ab: das Einsetzen von Steckverbindern, elektrische Bedienvorgänge, flexibles Sortieren, intelligente Montage sowie Rohrbearbeitung. Zu den Highlights gehören:
Shanghai Electric präsentierte zudem sein Portfolio an Kernkomponenten, das von Antriebskomponenten bis hin zu Endeffektoren reicht. Dazu gehört der Planetenwälzgewindetrieb, der eine mehr als dreimal so hohe Tragfähigkeit wie herkömmliche Kugelgewindetriebe bietet, während die hochbewegliche Roboterhand DexHand für vielfältige Greif- und Handhabungsanforderungen ausgelegt ist.
Shanghai Electric brachte im Rahmen seiner Reihe „StarCloud Intelligent Manufacturing" 51 KI-Modelle und -Agenten für drei Bereiche auf den Markt: Forschung, Entwicklung und Konstruktion, Produktion und Fertigung sowie Betrieb und Wartung – für zentrale Anlagenprozesse wie Prozessoptimierung und Wartung von Windkraftanlagen.
Diese industriellen Agenten sind in die Entscheidungssysteme von Robotern und die Betriebslogik KI-nativer intelligenter Fabriken eingebettet und wandeln industrielles Fachwissen in digitalisierte, wiederverwendbare Fähigkeiten um. Sie unterstützen die Ablaufplanung von Produktionslinien, Qualitätsprüfungen sowie die vorausschauende Wartung und treiben damit die Entwicklung von Fertigungssystemen von erfahrungsbasierten zu datengesteuerten Abläufen voran.
Shanghai Electric veröffentlichte zudem das „AI-Native Smart Factory Technology White Paper" (Whitepaper zur Technologie der KI-nativen intelligenten Fabrik), in dem eine Architektur für die aktive Weiterentwicklung vorgeschlagen wird, die eine Echtzeitoptimierung von Produktionsdaten im geschlossenen Regelkreis ermöglicht und der Fabrik Fähigkeiten zur Selbstwahrnehmung, eigenständigen Entscheidungsfindung sowie selbstständigen Ausführung verleiht. Die auf Grundprinzipien basierende KI-native intelligente Fabrik integriert Prozessabläufe, Industriesoftware, Agenten sowie intelligente Anlagen vertikal, um traditionelle Hierarchien aufzulösen, und überwindet zugleich Datensilos auf horizontaler Ebene. Die Architektur umfasst drei Kernschichten: das KI-Fabrikgehirn als „Steuerzentrale", industrielle Agenten und verkörperte Roboter als „Ausführungsnetzwerk" sowie den physischen Zwilling als „digitalen Spiegel".
Auf der Grundlage seiner fundierten Branchenexpertise und umfassenden Lösungskompetenz wird Shanghai Electric die Umsetzung von KI in industriellen Umgebungen weiter vorantreiben, technische Herausforderungen bewältigen, vor denen verkörperte Intelligenz in komplexen Szenarien steht, den Einsatz KI‑nativer intelligenter Fabriken in großem Maßstab beschleunigen und reproduzierbare Lösungen für vielfältige Fertigungsumgebungen bereitstellen.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/shanghai-electric-prasentiert-auf-der-waic-2026-sein-portfolio-an-robotern-mit-verkorperter-intelligenz-sowie-ki-native-losungen-fur-intelligente-fabriken-302834515.html
Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.