TOKIO, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- SOLIZE PARTNERS Corporation und Dassault Systèmes in Japan haben eine Vereinbarung im Rahmen des „Consulting & System Integration Partner Program" geschlossen, um Fertigungsunternehmen dabei zu unterstützen, die digitale Transformation zu beschleunigen, die betriebliche Effizienz zu steigern und Innovationen voranzutreiben.
Die Vereinbarung wurde in Tokio offiziell von Yusuke Inoue, Präsident der SOLIZE PARTNERS Corporation, Philippe Godbout, Geschäftsführer für Japan bei Dassault Systèmes, und Mahadevan V. S., CEO und Direktor von SOLIZE PARTNERS India, unterzeichnet und läutet damit ein neues Kapitel in der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der SOLIZE-Gruppe und Dassault Systèmes ein.
Als Partner in Japan wird SOLIZE PARTNERS sein Know-how in den Bereichen Engineering und Fertigung mit der 3DEXPERIENCE-Plattform von Dassault Systèmes kombinieren, um Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg – vom Design über das Engineering bis hin zur Fertigung – zu unterstützen und so eine schnellere Entwicklung, verbesserte Qualität, geringere Kosten und eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Seit mehr als 35 Jahren unterstützt SOLIZE PARTNERS Hersteller bei der Lösung komplexer technischer Herausforderungen durch Engineering-Dienstleistungen, digitale Technologien und additive Fertigung. Das 1981 gegründete Unternehmen Dassault Systèmes bietet ein Lösungsportfolio für Branchen in den Bereichen Fertigung, Life Sciences und Gesundheitswesen sowie Infrastruktur und Städte. Die 3DEXPERIENCE-Plattform des Unternehmens vereint Funktionen für 3D-Modellierung, Simulation, Zusammenarbeit und Datenintelligenz.
Die Partnerschaft zielt auf eine wachsende Herausforderung der Branche ab: Während Hersteller weiterhin in digitale Technologien investieren, haben viele Schwierigkeiten, den Nutzen zu maximieren, da Engineering-Daten nicht miteinander verknüpft sind und wichtiges Wissen zur Produktentwicklung verloren geht. Gemeinsam werden SOLIZE PARTNERS und Dassault Systèmes Unternehmen dabei unterstützen, Konstruktions- und Geschäftsdaten zu integrieren, die Wissensnutzung zu verbessern und vernetzte digitale Konstruktionsumgebungen zu schaffen, die eine schnellere und fundiertere Entscheidungsfindung ermöglichen.
Die Vereinbarung baut zudem auf der langjährigen Beziehung der SOLIZE-Gruppe zu Dassault Systèmes in Indien auf. Seit mehr als 25 Jahren erbringt SOLIZE PARTNERS India Pvt. Ltd Beratungs-, Implementierungs- und Supportleistungen für das gesamte Portfolio von Dassault Systèmes, einschließlich der Anwendungen CATIA, ENOVIA und DELMIA sowie der 3DEXPERIENCE-Plattform. Die neue Partnerschaft ermöglicht es SOLIZE PARTNERS in Japan, diese umfassende Erfahrung, das technische Fachwissen und die bewährten Umsetzungsfähigkeiten zu nutzen, um Herstellern in ganz Japan besser zu dienen.
Diese Partnerschaft markiert einen weiteren Meilenstein in der globalen Wachstumsstrategie der SOLIZE-Gruppe und bekräftigt ihr Engagement, Hersteller bei der Transformation von Konstruktion und Fertigung durch vernetzte digitale Technologien und praxisorientiertes Ingenieurswissen zu unterstützen.
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Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.
US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.
Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.
Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.
Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.