Spirox führt Hochgeschwindigkeits-Inspektionssystem für TGV-Risse ein, um die Inspektion von Glassubstraten in großen Stückzahlen zu unterstützen

08.09.2026

HSINCHU, 8. September 2026 /PRNewswire/ -- Spirox (TWSE: 3055) war heute Gastgeber des „Advanced Packaging Technology Forum", bei dem Experten von Corning und DNP zusammenkamen, um Erkenntnisse zu Glass Core, TGV, Zuverlässigkeit und Prüfverfahren für KI- und HPC-Anwendungen der nächsten Generation auszutauschen. Spirox stellte zudem sein Hochgeschwindigkeits-TGV-Rissprüfsystem SP7000G vor und stärkte damit sein Angebot an Prüflösungen für die Serienfertigung von Glass Core und TGV.

Spirox hosted the “2026 Advanced Packaging Technology Forum,” focusing on the development and challenges of Glass Core and TGV technologies for next-generation AI/HPC applications. Pictured from left to right are Paul Yang, and Peter Chin of Spirox; Odessa Petzold of Corning; Satoru Kuramochi of DNP; Dandy Yeh of GIGABYTE; and Jack Chen of Spirox.

Da KI, HPC und HBM die Entwicklung fortschrittlicher Verpackungstechnologien beschleunigen, entwickeln sich Glass Core und TGV zu Schlüsseltechnologien für die Verpackung der nächsten Generation. Odessa Petzold von Corning sagte: „Wir freuen uns, am Forum von Spirox teilzunehmen und uns mit Branchenpartnern über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Glass Core auszutauschen. Die Laser-Tomographie-Scantechnologie von Spirox stellt einen innovativen Ansatz für die zerstörungsfreie Prüfung von Glasmaterialien dar. Ihre einzigartigen optischen Prüfmöglichkeiten können Defekte in Glasstrukturen erkennen, ohne das Material zu beschädigen. Damit ist sie ein wertvolles Werkzeug für fortschrittliche Verpackungsprozesse wie TGV und trägt dazu bei, Prozesse zu verbessern und den Übergang zur Serienfertigung zu beschleunigen."

Satoru Kuramochi von DNP merkte an: „Da KI-Server die Nachfrage nach leistungsstarken Verpackungen mit hoher Dichte weiter ankurbeln, werden Zuverlässigkeit und Fehleranalyse zunehmend an Bedeutung gewinnen, während Glass-Core-Technologien in die Serienfertigung übergehen. Wir freuen uns, an diesem Forum teilzunehmen und unsere Arbeit zur Verbesserung der Zuverlässigkeit von Glass-Core-Substraten für große KI-Datenserver-Packages vorzustellen. Zerstörungsfreie Prüftechnologien für TGV und Glassubstrate werden voraussichtlich eine wichtige Rolle bei der Identifizierung von Fehlern und dem Verständnis von Problemen spielen, die in verschiedenen Phasen des Herstellungsprozesses auftreten können. Fortschritte bei den Prüf- und Analysetechnologien werden dazu beitragen, die Zuverlässigkeit von Glass Core zu verbessern und ein umfassenderes Technologie-Ökosystem zu entwickeln."

Das SP7000G kann einen vollständigen Scan eines 510 mm × 515 mm großen Glassubstrats in weniger als 20 Minuten durchführen und ermöglicht so die effiziente Erkennung innerer Mikrorisse nach Metallisierungs- und ABF-Aufbauprozessen. Es trägt dazu bei, die Prüfeffizienz zu verbessern, die Prozessqualität und die Fehlerverteilung zu überwachen sowie die Ausbeute zu optimieren.

Paul Yang von der Spirox Corporation erklärte: „TGV bewegt sich in Richtung einer Massenfertigung, wodurch Inspektionseffizienz und Qualitätskontrolle für die Produktion von entscheidender Bedeutung sind. Das auf die Anforderungen der Massenfertigung ausgerichtete SP7000G ergänzt das für Forschung und Entwicklung sowie Qualitätskontrollanalysen geeignete SP8000G von Spirox und bietet Kunden dadurch schnellere, präzisere und zerstörungsfreie Inspektions- und Analysemöglichkeiten für das gesamte Substrat. Spirox wird seine proprietären Prüftechnologien weiter ausbauen und Kunden dabei unterstützen, die Massenfertigung von Verpackungstechnologien der nächsten Generation voranzutreiben."

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.