SwitchBot stellt Lock Ultra Max Vision Pro Combo auf der IFA 2026 vor - für schnelleren, smarteren und vielseitigeren Zutritt

03.09.2026

BERLIN, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der IFA 2026 hat SwitchBot, ein führender Anbieter von Smart-Home-Automatisierung und Embodied-AI-Produkten, heute die Markteinführung von SwitchBot Lock Ultra Max Vision Pro Combo angekündigt. Die umfassende Nachrüstlösung für den smarten Türzugang in europäischen Haushalten kombiniert das brandneue SwitchBot Lock Ultra Max mit SwitchBot Keypad Vision Pro und SwitchBot Hub Mini Matter Enabled.

SwitchBot Lock Ultra Max Vision Pro Combo

Die Combo wurde entwickelt, damit Haushalte ihren vorhandenen Schließzylinder weiterverwenden und zugleich das gesamte Zugangserlebnis an der Tür modernisieren können. Sie vereint eine höhere Schlossleistung, bis zu 19 Möglichkeiten zum Entriegeln, eine mehrstufige Notstromversorgung, lokalen Schutz biometrischer Daten, Statusinformationen in Echtzeit und Matter-Konnektivität. So entsteht ein flexibles Zugangssystem für unterschiedliche Familienmitglieder, Alltagssituationen und Smart-Home-Plattformen. SwitchBot zeigt die Lock Ultra Max Vision Pro Combo auf der IFA 2026. Besucher können das System am Stand H1.2-146 selbst erleben.

Schnellere und noch ausgereiftere Nachrüstlösung

Im Zentrum der Combo steht SwitchBot Lock Ultra Max. Es rüstet ein vorhandenes Türschloss von innen auf, ohne dass Nutzer den Schließzylinder austauschen oder die Tür verändern müssen. Sein bürstenloser UltraDrive-Motor erreicht 160 U/min und damit die 3,2-fache Motordrehzahl von SwitchBot Lock Ultra. Im Max Mode lässt sich das Schloss in nur 1,1 Sekunden entriegeln; zugleich liefert eine Drehkraft von mehr als 9 kg die nötige Leistung für gängige europäische Schließmechanismen.[1]

Für eine besonders schnelle Reaktion können Nutzer den Max Mode wählen. Der Quiet Mode ermöglicht dagegen ein diskreteres Ver- und Entriegeln bei nächtlicher Heimkehr, am frühen Morgen oder in Wohngemeinschaften. Ein hochpräziser magnetischer Encoder erfasst die Bewegung des Schlosses exakt und unterstützt so auch bei häufiger täglicher Nutzung einen gleichmäßigen, zuverlässigen Betrieb.

Die Leistung wird durch ein hochwertigeres Industriedesign ergänzt. Lock Ultra Max kombiniert ein Gehäuse aus Aluminiumlegierung mit gebürsteten, galvanisierten Edelstahldetails. SwitchBots Fluted Light Design erzeugt dabei dezente Licht- und Schatteneffekte auf der Oberfläche. Zusammen mit einem passgenau anliegenden Basisring wirkt das nachgerüstete Schloss stärker in die Tür integriert und weniger wie ein nachträglich angebrachtes Zusatzgerät.

Bis zu 19 Möglichkeiten zum Entriegeln

SwitchBot Keypad Vision Pro erweitert die Combo zu einem Zugangssystem für mehrere Nutzer – mit 3D-Gesichtserkennung, kontaktloser Handvenenerkennung, Fingerabdruckerkennung, Passcodes und Zugang per NFC-Karte. Im Gesamtsystem stehen Haushalten bis zu 19 Entriegelungsmethoden zur Verfügung, darunter die SwitchBot App, Fernsteuerung, Sprachsteuerung, Smartwatch-Zugriff, Widgets, Home Sharing, Auto-Unlock per Geofencing, ein physischer Schlüssel und SwitchBot Remote.

Für einen freihändigen Zugang projiziert Keypad Vision Pro mehr als 30.000 Infrarotpunkte, erstellt daraus eine millimetergenaue 3D-Gesichtskarte und schließt die Erkennung unter Laborbedingungen in weniger als einer Sekunde ab. Das tiefenbasierte System ist darauf ausgelegt, Täuschungsversuchen mit Fotos oder Videos zu widerstehen. Dank integrierter Infrarotbeleuchtung erkennt es Nutzer auch bei schwachem Licht.

Die kontaktlose Handvenenerkennung erfasst per Nahinfrarotsensorik das einzigartige Venenmuster in der Handfläche. Damit steht Kindern, älteren Familienmitgliedern und Nutzern, deren Fingerabdrücke aufgrund trockener, abgenutzter, nasser oder verschmutzter Finger schwer lesbar sind, eine weitere biometrische Option zur Verfügung. Für Familienmitglieder und Besucher, die vertrautere Zugangsmethoden bevorzugen, bleiben Fingerabdruck, Passcode und NFC verfügbar.

Triple-Power-System für zuverlässigen Zugang im Alltag

Lock Ultra Max nutzt drei Ebenen der Stromversorgung, damit die Tür auch bei unerwartet niedrigem Akkustand zugänglich bleibt. Der wiederaufladbare 4.200-mAh-Hauptakku ermöglicht bei typischer Nutzung eine Laufzeit von bis zu neun Monaten. Eine unabhängige CR123A-Backup-Batterie hält das Schloss betriebsbereit, wenn der Hauptakku zum Laden entnommen oder entladen ist, und unterstützt etwa 500 Ver- oder Entriegelungsvorgänge.

Auch bei entladenem Akku sammelt Micro-Power Unlock etwa 30 Sekunden lang Restenergie und ermöglicht anschließend bis zu fünf Notentriegelungen. Die SwitchBot App zeigt außerdem den Status von Hauptakku und Backup-Batterie an und sendet Benachrichtigungen bei niedrigem Ladestand. So bleibt genügend Zeit, die jeweilige Energiequelle aufzuladen oder auszutauschen.

Keypad Vision Pro verfügt über einen wiederaufladbaren 5.000-mAh-Akku, der bei typischer Nutzung mit einer Ladung bis zu zwölf Monate durchhalten soll. Die Annäherungserkennung aktiviert die biometrische Erkennung, sobald sich ein Nutzer nähert, und reduziert dadurch unnötigen Energieverbrauch zwischen den Zutritten.

Sicherheit, Datenschutz und Überblick an der Tür

Die Combo bietet mehrere Schutzebenen für Kommunikation, biometrische Datenspeicherung, Verriegelung, Warnmeldungen, Statusüberwachung und Stromversorgung. Eine AES-128-Verschlüsselung schützt die Zugangskommunikation. Gesichts-, Handvenen- und Fingerabdruckdaten werden lokal auf dem Gerät verarbeitet und gespeichert, anstatt über Smart-Home-Plattformen von Drittanbietern verfügbar gemacht zu werden.

Auto-Lock sorgt dafür, dass die Tür nach dem Betreten oder Verlassen wieder gesichert wird. In der SwitchBot App können Nutzer Schloss- und Türstatus, Akkustände, Benachrichtigungen und den Ereignisverlauf einsehen. Lock Ultra Max gibt zudem Sprachhinweise direkt am Gerät und Textbenachrichtigungen in der App aus. Diese informieren unter anderem über einen niedrigen Ladestand des Hauptakkus, die Nutzung der Backup-Batterie, eine offen oder unverschlossen gebliebene Tür sowie 13 Kategorien von Wetterwarnungen, etwa vor Regen, Schnee, Gewittern und Nebel.

Für europäische Türen und vernetzte Smart Homes entwickelt

SwitchBot Lock Ultra Max ist auf die Unterstützung von 99 % der europäischen Schlösser ausgelegt. Dazu zählen gängige EU-Profilzylinder, Knaufzylinder, Schweizer Rundzylinder und britische Ovalzylinder; für weniger verbreitete Einbausituationen sind zusätzliche Adapter erhältlich. Das Schloss wird auf der Türinnenseite montiert, während der vorhandene Zylinder erhalten bleibt. Keypad Vision Pro lässt sich außen kleben oder verschrauben, sodass viele Haushalte die Aufrüstung ohne Bohren oder dauerhafte Veränderungen durchführen können.

SwitchBot Hub Mini Matter Enabled ist in der Combo enthalten und ermöglicht die Fernsteuerung über die SwitchBot App, ohne dass ein separater Hub gekauft werden muss. Über Matter over Bridge bindet er das Schloss außerdem in kompatible Smart-Home-Ökosysteme wie Apple Home und Home Assistant ein. Nutzer können Zugangsabläufe damit mit ihrem übrigen Zuhause verknüpfen, anstatt ein separates System rund um das Schloss aufzubauen.

Max Service für mehr Sicherheit nach dem Kauf

Für mehr Sicherheit nach dem Kauf erhalten Kunden, die SwitchBot Lock Ultra Max Vision Pro Combo im Einführungszeitraum erwerben, Max Service für Lock Ultra Max ohne Aufpreis. Max Service kombiniert eine zusätzliche einjährige Garantie mit schneller Unterstützung bei Rückgabe und Austausch und soll die Nutzung vom ersten Tag an einfacher und sorgenfreier machen.[2]

Preise und Verfügbarkeit

Vorbestellungen für SwitchBot Lock Ultra Max Vision Pro Combo starten am 3. September 2026 über die offiziellen EU-Websites von SwitchBot. Die UVP beträgt 339,99 EUR.

Für die einjährige Garantieverlängerung von Max Service gilt eine UVP von 24,90 EUR.

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen SwitchBot-Website und folgen Sie SwitchBot auf X, Instagram, Facebook und YouTube.

Pressekit: SwitchBot Lock Ultra Max Vision Pro Combo


[1] Unter Testbedingungen im SwitchBot-Labor

[2] Das kostenlose Max-Service-Angebot gilt vom 3. September 2026 bis zum 30. September 2026 ausschließlich über die offiziellen EU- und UK-Websites von SwitchBot. Die Garantieverlängerung gilt nur für das in der Combo enthaltene Lock Ultra Max; SwitchBot Keypad Vision Pro und SwitchBot Hub Mini Matter Enabled sind ausgeschlossen. Die Verlängerung muss zusammen mit einem Lock Ultra Max erworben werden und ist nicht separat erhältlich.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

 

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.