TARS DexHand läutet eine neue Ära der Integration von Hand und Gehirn ein
WIEN, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- TARS krönte seinen wegweisenden Auftritt auf der ICRA 2026, der führenden internationalen Robotikkonferenz des IEEE, mit der internationalen Premiere seiner DexHand-Plattform, die bei Vertretern aus Industrie und Wissenschaft große Beachtung fand.

Dr. Ding, leitender Wissenschaftler und Mitbegründer von TARS, hielt die Grundsatzrede in der Plenarsitzung.
Die DexHand-Demonstration von TARS präsentierte alle 26 Gebärden des englischen Alphabets in Gebärdensprache und lud zu einer Interaktion in Echtzeit mittels Spiegelsteuerung ein, wodurch die biomimetische Genauigkeit und die Reaktionsschnelligkeit des Systems mit geringer Latenz live unter Beweis gestellt wurden.
Das Herzstück von DexHand bildet eine Architektur mit 21 Freiheitsgraden, die 1:1 der Topologie der menschlichen Mittelhandknochen und Fingerknochen nachempfunden ist. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konstruktionen mit parallelen Gelenken, bei denen es bei komplexen Bewegungen zu kinematischen Verzerrungen kommt, bildet DexHand die räumliche Konvergenz der CMC- und MCP-Gelenke des Daumens nach und beseitigt so die Bewegungsblindstellen. Die eigens entwickelten Gelenke verfügen über hochpräzise Untersetzungsgetriebe, die das Spiel auf ein Minimum reduzieren und eine butterweiche Mikromanipulation ermöglichen.
Diese biomimetische Struktur löst auch einen der größten Engpässe der verkörperten KI: die Kluft zwischen Simulation und Realität. Der SenseHub von TARS erfasst Daten aus realen menschlichen Bewegungen und ordnet sie zu, wodurch die Datennutzung ohne Verluste verbessert wird.
In die Fingerspitzen von DexHand sind hochauflösende Miniaturkameramodule integriert, die mikroskopisch kleine Strukturen von nur 0,05 mm bei einer Bildwiederholfrequenz von über 240 Hz erfassen können. Dank des integrierten Grundmodells AWE 3.0 ist der Roboter in der Lage, physikalische Eigenschaften wie Härte, Rauheit und Rutschgefahr zu erfassen und Ereignisse vorherzusagen, anstatt lediglich nachträglich darauf zu reagieren.
Im Fertigungsbereich ist das robuste Quasi-Direktantriebsdesign von DexHand, bei dem lediglich drei Motor- und Getriebetypen zum Einsatz kommen, speziell für automatisierte Fertigungslinien konzipiert.
„Die ICRA 2026 des IEEE bot die ideale Plattform, um die verkörperten KI-Lösungen von TARS in der Praxis zu präsentieren", sagte Dr. Ding, Chefwissenschaftler und Mitbegründer von TARS. „Die DexHand von TARS ist die optimierte Schnittstelle zwischen menschlicher Intelligenz und robotischem Handeln."
Informationen zu TARS: TARS ist ein führendes Unternehmen für verkörperte KI, das Allzweckroboter für reale industrielle Umgebungen entwickelt. Das AWE 3.0-Grundlagenmodell und die DexHand-Plattform stellen eine neue Generation der physischen KI dar, die auf den ersten Prinzipien beruht.
Pressekontakt: TarsPR@tars-ai.com
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Der Genfer Bankensoftware-Anbieter Temenos übernimmt das Zürcher Fintech Additiv und stärkt damit sein Geschäft mit Lösungen für die digitale Vermögensverwaltung. Additiv entwickelt eine Plattform, die Prozesse, Daten und Anwendungen bei Banken, Vermögensverwaltern und Versicherungen in einer zentralen Orchestrierungsschicht bündelt. Institute nutzen die Technologie, um digitale Kundenprozesse über verschiedene Kanäle hinweg aufzubauen und zu steuern. Nach Abschluss der Transaktion wird Additiv unter seinem eigenen Namen als Teil der Temenos-Gruppe weitergeführt.
Temenos zielt mit der Akquisition insbesondere auf den Ausbau seines Angebots im Wealth Management. Im Fokus stehen hybride Vermögensverwaltungsmodelle für vermögende Privatkunden sowie zusätzliche Funktionen für das sogenannte Mass-Affluent-Segment, also Kundinnen und Kunden unterhalb des klassischen Private Banking. Die Additiv-Plattform soll künftig die bestehenden Front-End- und Beratungsangebote von Temenos ergänzen und Finanzinstituten helfen, neue Anlage- und Beratungsservices schneller auf den Markt zu bringen. Laut Temenos-CEO Takis Spiliopoulos stärkt der Zukauf das Wealth-Angebot in einem Markt mit stark wachsender Nachfrage.
Additiv betreut nach eigenen Angaben weltweit rund 30 Kunden aus den Bereichen Vermögensverwaltung, Banking und Versicherung. Das Fintech beschäftigt etwa 200 Mitarbeitende und verfügt neben dem Hauptsitz in Zürich über Standorte unter anderem in Singapur, Frankfurt, Dubai, London, Jakarta und Makati City auf den Philippinen. Die Implementierung der Plattform dauert laut Unternehmensangaben oft nur drei bis sechs Monate und damit deutlich weniger als bei vergleichbaren Lösungen. In den vergangenen drei Jahren legten die wiederkehrenden Umsätze im zweistelligen Prozentbereich zu; zudem verweist Additiv auf eine Kundenbindungsrate von 138 Prozent und einen Net-Promoter-Score von über 90 Punkten.
Für den langjährigen Grossaktionär Martin Ebner markiert der Verkauf den Ausstieg aus einer Beteiligung, die trotz wiederkehrenden Wachstums als anspruchsvoll galt. Ebner hielt direkt und indirekt rund 60 Prozent an Additiv und hatte sich parallel bei Temenos verstärkt, wo er seinen Anteil im Jahr 2024 auf rund 20 Prozent ausgebaut hat. Der Kaufpreis für Additiv wird von den Parteien nicht offengelegt. Damit bleibt offen, in welchem Umfang Ebner von der Integration des Zürcher Fintechs in den deutlich grösseren, börsenkotierten Bankensoftware-Spezialisten profitiert – und wie sich die Transaktion für die übrigen Temenos-Aktionäre auswirkt.