Zweite Auszeichnung als führender DEX-Anbieter innerhalb eines Monats; neue und erweiterte Enterprise-Verträge für TeamViewer ONE
GÖPPINGEN, Deutschland, 9. Juli 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer ist im IDC MarketScape: Worldwide Digital Employee Experience 2026 Vendor Assessment (Doc #US53014625, Juni 2026) als Leader eingestuft worden. Die Platzierung ist TeamViewers zweite Einstufung als DEX-Leader durch ein führendes Analystenhaus innerhalb eines Monats. Sie erfolgt vor dem Hintergrund neuer Enterprise-Abschlüsse und des Ausbaus bestehender großer Verträge für TeamViewer ONE, der integrierten IT-Management-Plattform des Unternehmens.
Der IDC MarketScape bewertet Anbieter sowohl anhand des aktuellen Leistungsumfangs als auch ihrer strategischen Ausrichtung für eine produktive, nahtlose Digital Employee Experience. TeamViewer sieht in der Platzierung in der Kategorie „Leaders" eine Bestätigung der Stärke seines integrierten Plattformansatzes und seiner fortlaufenden Investitionen in KI und IT-Automatisierung.
Im Zentrum der Strategie steht die Plattform TeamViewer ONE, die Remote Connectivity, DEX und Autonomous Endpoint Management (AEM) zusammenführt. Durch die Kombination proprietärer Daten, Echtzeit-Telemetrie und agentischer KI schließt die Plattform die Lücke zwischen der Erkennung und der Behebung von IT-Problemen. TeamViewer ONE ermöglicht IT-Teams den Übergang von reaktiven zu proaktiven und schließlich autonomen Support-Prozessen.
Die Analystenplatzierungen fallen mit einer anhaltend guten Nachfrage nach TeamViewer ONE zusammen. In den vergangenen Monaten hat TeamViewer Enterprise-Verträge namhafter Kunden hinzugewonnen und ausgebaut. Unter den Kunden sind eine der weltweit größten Fluggesellschaften, ein führendes globales Unternehmen für Luftfahrttechnologie, zwei führende globale Finanzdienstleister, ein großer US-Krankenhausbetreiber sowie eine der größten Institutionen des öffentlichen Sektors in Nordamerika.
Zudem erhielt TeamViewers DEX-Plattform vor Kurzem den FedRAMP®-Status „In Process", mit dem U.S. Department of Veterans Affairs als sponsernde Behörde. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Plattform auch den US-Bundesbehörden mit ihren hohen Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verfügbar zu machen.
In der Bewertung stellte der IDC MarketScape fest: „TeamViewers DEX-Plattform ist auf Autonomous Endpoint Management und umfangreiche Automatisierung ausgerichtet, die darauf abzielt, die Zeitspanne zwischen Erkennung und Behebung in hybriden, dezentralen und Frontline-Umgebungen zu verkürzen." Der Bericht stellte außerdem fest: „Business-Impact-Analysen quantifizieren Ausfallstunden, das Verhältnis von Automatisierungen zu Tickets sowie die Kosteneffekte betrieblicher Veränderungen."
„Unternehmen benötigen Transparenz und Automatisierung, die in hybriden und operativen Arbeitsumgebungen nahtlos zusammenspielen, statt isoliert nebeneinander zu existieren. Die Einstufung von TeamViewer als Leader im IDC MarketScape spiegelt einen integrierten Ansatz für Digital Employee Experience wider, der Erkenntnisse von Endgeräten mit messbaren Geschäftsergebnissen verknüpft", sagte Phil Hochmuth, Research Vice President, Endpoint Management & Enterprise Mobility bei IDC.
„Unternehmen müssen heute immer komplexere IT-Umgebungen zuverlässig betreiben und gleichzeitig produktive digitale Arbeitsplätze sicherstellen. Mit TeamViewer ONE bringen wir zusammen, was bisher oft getrennt war: die frühzeitige Erkennung von Problemen, deren Behebung und die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben. Durch die Verbindung von Echtzeitdaten und agentischer KI unterstützen wir IT-Teams dabei, von reaktivem Support zu einem proaktiven und zunehmend autonomen Betriebsmodell überzugehen. Die Einstufung als Leader im IDC MarketScape bestätigt die Relevanz dieses Ansatzes", sagte Mei Dent, Chief Product & Technology Officer bei TeamViewer.
Über IDC MarketScape
Das IDC MarketScape Vendor Assessment Model bietet einen Überblick über die Wettbewerbsfähigkeit von Technologie- und Serviceanbietern in einem bestimmten Markt. Die Untersuchung nutzt eine strenge Bewertungsmethodik auf Basis qualitativer und quantitativer Kriterien, deren Ergebnis in einer grafischen Darstellung der Position jedes Anbieters innerhalb des jeweiligen Marktes zusammengefasst wird. IDC MarketScape bietet einen klaren Rahmen, in dem Produkt- und Serviceangebote, Fähigkeiten und Strategien sowie aktuelle und zukünftige Markterfolgsfaktoren von Technologieanbietern sinnvoll verglichen werden können. Der Rahmen bietet Technologieeinkäufern zudem eine 360-Grad-Bewertung der Stärken und Schwächen aktueller und potenzieller Anbieter.
Über TeamViewer
TeamViewer bietet eine Digital-Workplace-Plattform, die Menschen mit Technologie verbindet und digitale Prozesse ermöglicht, verbessert und automatisiert, damit Arbeit besser funktioniert.
TeamViewer startete 2005 mit Software, die den Zugriff auf Computer von überall aus ermöglicht, um Reisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern. Die Lösung wurde schnell zum De-facto-Standard für Remote Access und Support und zur bevorzugten Lösung für hunderte Millionen Nutzer weltweit, um anderen bei IT-Problemen zu helfen. Heute verlassen sich mehr als 620.000 Kunden unterschiedlicher Branchen auf TeamViewer, um ihre digitalen Arbeitsplätze zu optimieren, von kleinen und mittleren Unternehmen bis zu den weltweit größten Konzernen, für Mitarbeitende am Schreibtisch ebenso wie für Beschäftigte im Außendienst und in der Produktion.
Unternehmen nutzen TeamViewers Lösungen, um Störungen an digitalen Endpunkten jeder Art zu vermeiden und zu beheben, komplexe IT- und industrielle Gerätelandschaften sicher zu verwalten und Prozesse mit Augmented-Reality-gestützten Workflows und Assistenzfunktionen zu verbessern. Dabei kommen KI-Funktionen zum Einsatz, ergänzt durch nahtlose Integrationen mit führenden Technologiepartnern. Vor dem Hintergrund der weltweiten digitalen Transformation und Herausforderungen wie Fachkräftemangel, hybrider Arbeit, beschleunigter Datenanalyse und neuer Technologien schaffen TeamViewers Lösungen konkreten Mehrwert, indem sie Produktivität erhöhen, Maschinenausfälle reduzieren, die Einarbeitung neuer Talente beschleunigen und die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden verbessern.
Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Göppingen und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 erzielte TeamViewer einen Umsatz von rund 768 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und im SDAX notiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.teamviewer.com.
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.