BERLIN, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- Tuya Smart (NYSE: TUYA; HKEX: 2391), ein weltweit tätiger Anbieter von KI-Cloud-Plattformdiensten, hat heute auf der IFA 2026 Doova, seinen neuen KI-Begleitroboter für zu Hause, vorgestellt. Doova wurde speziell für alleinlebende Senioren entwickelt und geht über die herkömmlichen Funktionen von Sicherheitsgeräten und Haushaltsrobotern hinaus, indem er proaktiven Schutz, emotional intelligente Begleitung sowie nahtlose Smart-Home-Koordination verbindet und so zu einem sichereren, vernetzteren sowie komfortableren Alltag beiträgt.

Für viele Senioren, die selbstständig leben, ist nicht der Unfall an sich die größte Sorge, sondern die Zeit, die vergeht, bis jemand bemerkt, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Doova ist mit LDS-LiDAR, einem System zur Schallquellenortung mit vier Mikrofonen sowie KI-gestützten Algorithmen zur Skeletterkennung ausgestattet. Sollte ein Nutzer stürzen oder in eine andere Notsituation geraten, kann er „Hey Tuya, Hilfe" rufen, woraufhin Doova den Nutzer umgehend orten, zu ihm eilen und die Situation in Echtzeit einschätzen wird.
Wird innerhalb von 60 Sekunden keine Reaktion festgestellt, leitet Doova automatisch einen Notfall-Workflow ein und sendet einen Alarm in Form eines bidirektionalen Live-Videoanrufs an Familienangehörige, damit unverzüglich Hilfe organisiert werden kann.
Ein KI-Begleiter für den Alltag
Doova vereint emotionale Begleitung, Unterstützung im Alltag und Unterstützung des Wohlbefindens in einem einzigen KI-gestützten Begleiter für zu Hause, der speziell für ältere Menschen entwickelt wurde. Seine Konversationsfähigkeit basiert auf einem multimodalen großen Sprachmodell, wodurch er natürliche, fließende Gespräche führen kann, anstatt nur auf festgelegte Befehle zu reagieren.
In ruhigen Momenten zu Hause kann Doova Gespräche führen, Gesellschaft leisten sowie Unterhaltungsinhalte abspielen, um das Gefühl der Einsamkeit zu lindern. Im Alltag kann er dabei helfen, komplexe Rechnungen und Briefe zu verstehen, potenzielle Betrugsrisiken zu erkennen und Nutzer bei der Bedienung smarter Haushaltsgeräte zu unterstützen. Im Bereich Gesundheit und Alltagsorganisation kann Doova Erinnerungen an die Einnahme von Medikamenten, Wetterberichte sowie Terminpläne bereitstellen und gleichzeitig Nutzer mit einfachen interaktiven Spielen unterhalten.
Mit der Zeit lernt Doova die Vorlieben des Nutzers kennen und bietet in alltäglichen Bereichen wie Essensvorschlägen, Gartentipps und Outfit-Empfehlungen zunehmend individuellere Unterstützung. Für die Zukunft plant Tuya zudem die Einführung von Mehrwertdiensten, darunter die autonome Suche nach Gegenständen im gesamten Haus, um die Sorge um verlegte Gegenstände zu verringern.

Intelligentere Überwachung zu Hause für mehr Sicherheit
Wenn Nutzer nicht zu Hause sind, sorgt Doova dafür, dass die Überwachung des Zuhauses einfacher und weniger aufdringlich wird.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Sicherheitsgeräten im Patrouillenstil, die festen Routen entlang der Wände folgen und den Eindruck einer offensichtlichen Überwachung erwecken können, nutzt Doova eine knotenorientierte Abdeckungsstrategie, die auf den Mittelpunkt jedes Raums ausgerichtet ist. Er kann sich mithilfe eines Zweiradantriebs mit Lenkrollen von Raum zu Raum bewegen, an jedem Standort eine 360-Grad-Erfassung durchführen und automatisch einen Sicherheitsbericht erstellen, der auf das Mobiltelefon des Nutzers gesendet wird, sodass dieser sich von überall aus leichter über die Situation im gesamten Zuhause informieren kann. Doova unterstützt zudem das autonome Andocken und Aufladen, sodass die Überwachung ohne tägliche Eingriffe fortgesetzt wird.
Ein unaufdringlicher Smart-Home-Hub für den Alltag
Dank des ausgereiften AIoT-Ökosystems von Tuya fungiert Doova zudem als zentrale Smart-Home-Steuerungseinheit. Mit einfachen Sprachbefehlen können Nutzer vernetzte Geräte im ganzen Haus, darunter Beleuchtung, Vorhänge, Küchengeräte und Geräte im Badezimmer, steuern, ohne dass eine komplizierte Einrichtung oder Bedienung erforderlich ist, wodurch die Einstiegshürde in das smarte Wohnen für Senioren gesenkt wird.
Doova ist zudem so konzipiert, dass er sich eher wie ein natürlicher Bestandteil des Haushalts anfühlt als wie ein Gerät. Seine weiche, geschwungene Form hebt sich von dem kühlen, mechanischen Erscheinungsbild ab, das oft mit Robotern assoziiert wird, sodass er sich natürlicher in Wohnräume einfügt. Die Höhe des Geräts ist so optimiert, dass die Interaktion sowohl im Stehen als auch im Sitzen oder in liegender Position möglich ist, während ein 10,1-Zoll-HD-Display und dynamische Gesichtsausdrücke dafür sorgen, dass Gespräche herzlicher und ansprechender wirken.
Doova stieß bei den Besuchern der IFA 2026 auf großes Interesse, was die wachsende Nachfrage nach KI-Lösungen widerspiegelt, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Mit Doova baut Tuya sein AI+IoT-Ökosystem weiter auf neue Bereiche des Alltags aus und verbindet Sicherheit, Gesellschaft und vernetztes Leben für Senioren, die sich dafür entscheiden, im Alter selbstständig zu leben.
Informationen zu Tuya Smart
Tuya Inc. (NYSE: TUYA; HKEX: 2391) ist ein weltweit führender Anbieter von KI-Cloud-Plattformdiensten, der sich dafür einsetzt, KI in den Alltag zu integrieren. Durch sein Open-Source-Entwicklungsframework TuyaOpen und universelle KI-Agent-Engines, einschließlich der KI-Agent-Entwicklungsplattform, integriert Tuya multimodale KI-Funktionen, um Hindernisse für die KI-Entwicklung abzubauen, die Verwirklichung eines KI-gesteuerten Lebensstils effizient voranzutreiben und die Integration von KI in die physische Welt zu beschleunigen. Tuya bietet mithilfe seiner Fähigkeiten in den Bereichen Cloud Computing und räumliche Intelligenz innovative physische KI-Lösungen für intelligente Geräte, kommerzielle Anwendungen sowie Entwickler in der Industrie. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein vollständiges, offenes und neutrales globales AIoT-Ökosystem.
Zum 30. Juni 2026 zählte die Tuya AI Developer Platform über 2 092 000 registrierte KI-Entwickler aus mehr als 200 Ländern und Regionen.
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Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.
Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.
Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.
Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.
Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.
Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.