GUANGZHOU, China, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Während die Einkaufssaison zum Schulanfang an Fahrt gewinnt, steigt die Nachfrage nach Schreibwaren, Lernhilfen und Produkten aus dem Bereich der Bildungstechnologie. Als einer der wichtigsten Bestandteile des täglichen Lernalltags von Schülern bieten die auf der Canton Fair präsentierten Schreibgeräte einen einzigartigen Einblick in die sich wandelnden Kauftrends zum Schulanfang – von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Designs über verbesserte Funktionalität bis hin zu neuen intelligenten Funktionen.
Eine der bemerkenswerten Entwicklungen war der zunehmende Einsatz umweltbewusster Materialien und Designs. Mehrere Aussteller präsentierten Stifte, die aus biobasierten PLA-Materialien hergestellt wurden, welche aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen wie Mais gewonnen werden. Unter industriellen Kompostierungsbedingungen sind diese Materialien biologisch abbaubar und bieten somit eine Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen. Andere Aussteller stellten Kugelschreiber vor, die zu 100 % aus recyceltem Meeresplastik hergestellt wurden. Diese Produkte, die nach dem Global Recycled Standard (GRS) zertifiziert sind, senken die CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Alternativen erheblich und werden gleichzeitig der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Konsumgütern gerecht.
Umweltinnovation erstreckte sich über die Materialien hinaus auch auf das Produktdesign. Die Aussteller präsentierten Schreibwaren aus recycelbaren Rohstoffen sowie nachfüllbare und holzschonende Lösungen, die dazu beitragen, Abfall über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts hinweg zu reduzieren. Ein spitzfreier Bleistift verfügte über einen drehbaren Minenmechanismus und austauschbare Minen, während löschbare Farbstifte, Reibestifte und nachfüllbare Reibefüllfederhalter die Benutzerfreundlichkeit durch flüssiges Schreiben und einfache Korrekturen verbesserten, wodurch die alltäglichen Lernerfahrungen bereichert und gleichzeitig ein nachhaltigerer Konsum gefördert wurden.
Für internationale Einkäufer beginnen erfolgreiche saisonale Verkaufskampagnen oft bereits mit Beschaffungsentscheidungen, die Monate im Voraus getroffen werden. Ob zur Deckung der Nachfrage zum Schulanfang, für Einkaufsveranstaltungen zum Jahresende oder für zukünftige Produkteinführungen – die Canton Fair spielt weiterhin eine wichtige Rolle dabei, Einkäufern zu helfen, neue Produkte zu entdecken, Kontakte zu Lieferanten zu knüpfen und auf sich wandelnde Verbrauchertrends zu reagieren.
Im Oktober dieses Jahres wird die 140. Canton Fair feierlich eröffnet und feiert damit ihr 70-jähriges Bestehen. Ob es nun darum geht, die Nachfrage zum Schulanfang, Einkaufsaktionen zum Jahresende oder künftige Produkteinführungen zu unterstützen – die Canton Fair spielt weiterhin eine wichtige Rolle dabei, Einkäufern dabei zu helfen, neue Produkte zu entdecken, Kontakte zu Lieferanten zu knüpfen und auf sich wandelnde Verbrauchertrends zu reagieren. Im Oktober dieses Jahres wird die 140. Canton Fair feierlich eröffnet, mit der das 70-jährige Jubiläum ihrer Gründung begangen wird. Mit einer riesigen Ausstellungsfläche von 1,55 Millionen Quadratmetern werden dort über 30.000 Unternehmen vertreten sein. In drei Phasen wird das Unternehmen weiterhin eine innovative, nachhaltige und intelligente Entwicklung vorantreiben und globalen Käufern eine Handelsplattform aus einer Hand bieten, die sich durch eine umfassende Ausstellungsvielfalt, qualitativ hochwertige Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen sowie bequeme, effiziente und zuverlässige Dienstleistungen auszeichnet.
Zur Vorregistrierung klicken Sie bitte hier:
https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16.

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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.