Hunde reisen nun auf Flügen zwischen den Vereinigten Staaten und vier nordeuropäischen Städten in der Kabine – niemals im Frachtraum.
NEW YORK und LONDON, 23. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vicuna Air, ein in London ansässiges privates Luftfahrtunternehmen für den Transport von Haustieren, bietet nun gemeinsame Charterflüge zwischen den Vereinigten Staaten und vier nordeuropäischen Städten an: Paris, Amsterdam, Frankfurt und Brüssel. Auf jedem Flug reisen Haustiere an Bord einer Gulfstream GV in der Kabine neben ihren Besitzern. Es gibt keine Laderäume, keine Kisten und keine Abtrennungen.

Die neuen Strecken verbinden New York, San Francisco und Los Angeles mit weiteren Zielen auf dem europäischen Festland und erweitern damit ein transatlantisches Streckennetz, das zuvor die Vereinigten Staaten mit London und Paris verband. Passagiere buchen einzelne Sitzplätze auf planmäßigen Privatjet-Flügen zusammen mit anderen Tierhaltern und verbinden so den Komfort der privaten Luftfahrt mit einem günstigeren Preis als bei der Anmietung eines gesamten Flugzeugs.
Reisen in der Kabine auf jedem Flug
Der Shared-Charter-Service von Vicuna Air sorgt dafür, dass jedes Haustier zusammen mit seinem Besitzer in der Kabine reist, unabhängig von Größe oder Rasse. Der Service richtet sich an Besitzer, die zwischen den Vereinigten Staaten und Europa umziehen, sowie an diejenigen, die mit ihren Begleitpersonen reisen. Jede Buchung umfasst den Transfer mit Chauffeur zu Beginn und am Ende der Reise sowie die vollständige Abwicklung der Reisedokumente für das Haustier gemäß den Bestimmungen der.
Durchgängige Dokumentationsabwicklung
Vicuna Air übernimmt für seine Kunden die gesamte Abwicklung der Formalitäten – genau den Teil der internationalen Haustierreisen, den Tierhalter oft als am schwierigsten empfinden. Dazu gehören USDA-Gesundheitsbescheinigungen, EU-Einfuhrbestimmungen, Tollwut, Unterlagen sowie die Zollabfertigung. Das Unternehmen betreibt unter außerdem „Biscuit Class", einen Reiseservice für Haustiere, die ohne Begleitung fliegen, mit einem eigenen Vicuna-Concierge.
„Nordeuropa ist einer der verkehrsreichsten Korridore für Reisen und Umzüge weltweit, und für die meisten Hunde bedeutete diese Reise stundenlanges Alleinsein im Frachtraum", sagte Jamie Everett, Gründer von Vicuna Air und ehemaliger Pilot der RAF. „Wir haben Vicuna Air ins Leben gerufen, damit es nicht so sein muss. Auf unseren Flügen reist Ihr Haustier neben Ihnen, nicht unter Ihnen. Das sind, keine ‚Cargo'. Sie sind Freunde."
Über Vicuna Air
Vicuna Air ist ein privates Luftfahrtunternehmen für den Transport von Haustieren mit Sitz in London. Das von Jamie Everett gegründete Unternehmen betreibt unter gemeinsame Charterflüge mit Privatjets, bei denen Hunde neben ihren Besitzern in der Kabine reisen. Vicuna Air bedient Strecken im Vereinigten Königreich, in den Vereinigten Staaten und in Europa.
Instagram: @vicunaair
YouTube: @vicunaair
www.vicunaair.com
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.