Voltage Energy präsentiert auf der Intersolar Europe 2026 vorgefertigte Verkabelungslösungen

25.06.2026

Mit LYNX PLUS und IBEX PLUS demonstrieren die Lösungen eine EBOS-Lösung auf Systemebene für eine schnellere, einfachere und effizientere Umsetzung von Solaranlagen im Versorgungsmaßstab (Utility-Scale-Anlagen).

CHAPEL HILL, N.C., 25. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vom 23. bis 25. Juni stellte die Voltage Energy Group („Voltage Energy"), ein weltweit führender Anbieter von EBOS-Lösungen (Electrical Balance of System) für Solarkraftwerke im großtechnischen Maßstab, seine EBOS-Lösungen auf Systemebene auf der Intersolar Europe 2026 in München vor. In diesem Jahr demonstrierte das Unternehmen, wie sich seine vorgefertigten Flaggschiff-Verkabelungslösungen LYNX PLUS und IBEX PLUS nahtlos in eine umfassendere EBOS-Lösung auf Systemebene einfügen, die darauf ausgelegt ist, die nächste Generation von Hochspannungs- und Hochleistungs-Solarprojekten zu unterstützen.

Voltage Energy at Intersolar Europe 2026

Von Verkabelungsprodukten bis hin zu EBOS-Lösungen auf Systemebene

Da sich Solarkraftwerke im großtechnischen Maßstab zunehmend in Richtung von Architekturen mit höherer Leistung und höherer Spannung entwickeln, hat Voltage Energy sein Angebot über einzelne Verkabelungsprodukte hinaus erweitert und bietet nun eine umfassende, auf Systemebene vorgefertigte Verkabelungslösung an, die das gesamte Spektrum an Anwendungen hinsichtlich der Strombelastbarkeit abdeckt. Damit unterstützt das Unternehmen Entwickler und EPC-Anbieter dabei, die Projektplanung zu optimieren, die Komplexität der Installation zu reduzieren und die langfristige Zuverlässigkeit der Anlage zu verbessern.

Im Vergleich zu herkömmlichen Verlegungsverfahren, bei denen jedes Kabel einzeln verlegt wird, können diese Lösungen den Kabelverbrauch um bis zu 33 % senken und die Installationszeit um bis zu 50 % verkürzen, was dazu beiträgt, Projektzeitpläne zu beschleunigen und die Effizienz bei der Bereitstellung zu verbessern.

„Solarentwickler und EPC-Unternehmen stehen unter zunehmendem Druck, größere Projekte mit weniger Installationsressourcen und engeren Zeitplänen zu realisieren", sagte Bob Slack, CTO von Voltage Energy. „Wir sind davon überzeugt, dass die Zukunft von EBOS in integrierten Lösungen auf Systemebene liegt, die die Implementierung vereinfachen, zur Senkung der Projekt-LCOE beitragen und gleichzeitig die Kunden auf Hochspannungsarchitekturen vorbereiten."

Lösungen für alle Herausforderungen im Bereich Stromkapazität

Das Lösungsportfolio von Voltage Energy umfasst LYNX PLUS, IBEX PLUS, LYNX, IBEX und ALEX, die für unterschiedliche Projekttopologien und elektrische Lasten ausgelegt sind.

  • LYNX PLUS wurde speziell für Anwendungen mit höheren Stromstärken entwickelt und unterstützt Hauptleitungskapazitäten von bis zu 400 mm2 (853 A). Im Vergleich zu herkömmlichen 240 mm2-Konstruktionen reduziert es den Spannungsabfall um bis zu 34 % und macht herkömmliche Combiner-Boxen überflüssig, wodurch Installation sowie Betrieb und Wartung vereinfacht werden.
  • IBEX PLUS schließt die entscheidende Lücke im Bereich der mittleren Stromstärken von 70–168 A. Dank seiner zu 97 % flexiblen Aluminiumkabelkonstruktion ist es bis zu 41 % leichter als herkömmliche Kupferalternativen und kann die Investitionskosten um bis zu 27 % senken. Hybride Schnittstellen aus Kupfer und Aluminium bieten mehr Flexibilität bei der Konstruktion und ermöglichen gleichzeitig eine Optimierung von Material und Logistik.

Entwickelt für 2-kV-fähige Solaranlagen

Voltage Energy integriert in seinen vorgefertigten EBOS-Lösungen innovative flexible Aluminiumleiter, optimierte elektrische Anordnungen und 2-kV-fähige Architekturen. Damit trägt das Unternehmen zur Steigerung der Installationseffizienz bei und wird gleichzeitig den sich wandelnden Anforderungen von großtechnischen Solarkraftwerken gerecht. Sowohl LYNX PLUS als auch IBEX PLUS haben in den USA die UL-2-kV-Zertifizierung erhalten; die Zertifizierungsverfahren in Europa laufen derzeit, wodurch Voltage Energy in die Lage versetzt wird, eine breitere Einführung fortschrittlicher EBOS-Lösungen auf Systemebene in ganz Europa zu unterstützen.

Informationen zur Voltage Energy Group

Die 2016 gegründete Voltage Energy Group („Voltage Energy") ist ein weltweit führender Anbieter von EBOS-Lösungen (Electrical Balance of Systems) für großtechnische Solarkraftwerke mit Hauptsitz in Chapel Hill, North Carolina. Voltage Energy bietet innovative, auf Wertschöpfung ausgerichtete Technologien und Dienstleistungen, die die Installationseffizienz steigern, die Sicherheit erhöhen und die langfristige Systemleistung optimieren.

Wir sind eine Gruppe innovativer Menschen, denen die Branche der erneuerbaren Energien wirklich am Herzen liegt. Weitere Informationen über uns finden Sie auf www.voltageenergy.com.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.