Vom Teilnehmenden zum Vorreiter: Experten von MAXHUB schlagen zwei neue internationale IEC-Normen vor

09.06.2026

BUDAPEST, Ungarn, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Vor kurzem fanden in Budapest die Sitzungen der Beratungsgruppe des Vorsitzenden (CAG) und der Arbeitsgruppen des 11. IEC/TC100 (Audio-, Video- und Multimediasysteme und -geräte) statt. Experten aus mehr als zehn Ländern weltweit tauschten sich über laufende Normungsarbeiten, neue Projektinitiativen und innovative Technologien aus. Zwei neue internationale Normungsvorschläge unter der Leitung der MAXHUB-Technikexperten Chen Cai und Li Qin fanden vorläufige Anerkennung und durchliefen erfolgreich die CAG-Prüfung. Die Vorschläge sind in die nächste Entwicklungsphase vorgerückt, wobei nun eine Abstimmung über den „Preliminary Work Item" (PWI) ansteht. Dieser Erfolg markiert MAXHUBs historischen Sprung vom Teilnehmer zum Vorreiter in der globalen Standardisierung und unterstreicht den gewachsenen Einfluss des Unternehmens in der weltweiten audiovisuellen Branche.

Li Qins Vorschlag mit dem Titel „Benutzererlebnis (QoE) bei KI-gestützter visueller Interaktion in Multimedia-Konferenzdiensten" konzentriert sich auf die Analyse der Auswirkungen von KI-gestützter visueller Interaktion auf die Benutzererfahrung in Konferenzszenarien und legt einheitliche, standardisierte Bewertungsmethoden für solche KI-gestützten interaktiven Szenarien fest. Sobald der Standard offiziell verabschiedet ist, wird er eine solide theoretische Grundlage und praktische Leitlinien für die Optimierung der Benutzererfahrung und das Produktdesign von KI-gestützten intelligenten Multimedia-Konferenzdiensten weltweit bieten.

Chen Cais Vorschlag mit dem Titel „Audio-, Video- und Multimedia-Systeme und -Ausrüstung für Bildung und Ausbildung" zielt darauf ab, einen einheitlichen Standardrahmen für Anwendungsszenarien in Bildung und Ausbildung zu schaffen. Angesichts der besonderen Natur von Bildungsumgebungen besteht ein dringender Mangel an internationaler Standardforschung sowohl auf der Ausrüstungs- als auch auf der Systemseite. Sein Vorschlag sieht die Formulierung eines vollständigen Satzes von Standardspezifikationen vor, die die gesamte Industriekette abdecken, von der Konfiguration der Hardware-Ausstattung bis hin zur interaktiven Erfahrung der Endnutzer.

Bis heute hat MAXHUB die Ausarbeitung von über 100 nationalen, industriellen und Verbandsstandards geleitet und daran mitgewirkt. Durch die Vorreiterrolle bei diesen beiden neuen Vorschlägen für internationale IEC-Standards bringt das Unternehmen wertvolle Branchenerfahrung und chinesisches Fachwissen ein, um die hochwertige Entwicklung der globalen Branchen für intelligente Bildung und intelligente Konferenzen voranzutreiben.

 

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Mit Additiv-Deal beschleunigt Temenos digitale Kundenprozesse im Wealth Management

10.06.2026

Der Genfer Bankensoftware-Anbieter Temenos übernimmt das Zürcher Fintech Additiv und stärkt damit sein Geschäft mit Lösungen für die digitale Vermögensverwaltung. Additiv entwickelt eine Plattform, die Prozesse, Daten und Anwendungen bei Banken, Vermögensverwaltern und Versicherungen in einer zentralen Orchestrierungsschicht bündelt. Institute nutzen die Technologie, um digitale Kundenprozesse über verschiedene Kanäle hinweg aufzubauen und zu steuern. Nach Abschluss der Transaktion wird Additiv unter seinem eigenen Namen als Teil der Temenos-Gruppe weitergeführt.

Temenos zielt mit der Akquisition insbesondere auf den Ausbau seines Angebots im Wealth Management. Im Fokus stehen hybride Vermögensverwaltungsmodelle für vermögende Privatkunden sowie zusätzliche Funktionen für das sogenannte Mass-Affluent-Segment, also Kundinnen und Kunden unterhalb des klassischen Private Banking. Die Additiv-Plattform soll künftig die bestehenden Front-End- und Beratungsangebote von Temenos ergänzen und Finanzinstituten helfen, neue Anlage- und Beratungsservices schneller auf den Markt zu bringen. Laut Temenos-CEO Takis Spiliopoulos stärkt der Zukauf das Wealth-Angebot in einem Markt mit stark wachsender Nachfrage.

Additiv betreut nach eigenen Angaben weltweit rund 30 Kunden aus den Bereichen Vermögensverwaltung, Banking und Versicherung. Das Fintech beschäftigt etwa 200 Mitarbeitende und verfügt neben dem Hauptsitz in Zürich über Standorte unter anderem in Singapur, Frankfurt, Dubai, London, Jakarta und Makati City auf den Philippinen. Die Implementierung der Plattform dauert laut Unternehmensangaben oft nur drei bis sechs Monate und damit deutlich weniger als bei vergleichbaren Lösungen. In den vergangenen drei Jahren legten die wiederkehrenden Umsätze im zweistelligen Prozentbereich zu; zudem verweist Additiv auf eine Kundenbindungsrate von 138 Prozent und einen Net-Promoter-Score von über 90 Punkten.

Für den langjährigen Grossaktionär Martin Ebner markiert der Verkauf den Ausstieg aus einer Beteiligung, die trotz wiederkehrenden Wachstums als anspruchsvoll galt. Ebner hielt direkt und indirekt rund 60 Prozent an Additiv und hatte sich parallel bei Temenos verstärkt, wo er seinen Anteil im Jahr 2024 auf rund 20 Prozent ausgebaut hat. Der Kaufpreis für Additiv wird von den Parteien nicht offengelegt. Damit bleibt offen, in welchem Umfang Ebner von der Integration des Zürcher Fintechs in den deutlich grösseren, börsenkotierten Bankensoftware-Spezialisten profitiert – und wie sich die Transaktion für die übrigen Temenos-Aktionäre auswirkt.