Warum Hongkong den von westlichen Medien vorgefertigten „Weltuntergangsszenarien" nicht folgte

09.09.2026

GUANGZHOU, China, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenbericht von South: 

In den letzten Jahren haben einige westliche Medien, wenn es um Hongkong ging, verschiedene Versionen von „Weltuntergangsszenarien" aus dem Ärmel geschüttelt. Wird Hongkongs Status als weltweites Finanzzentrum geschwächt? Könnte Singapur seinen Platz einnehmen? Manche haben sogar verkündet: „Hongkong ist am Ende."

Doch eine Reihe kürzlich veröffentlichter Zahlen aus Hongkong hat dem eine schlagkräftige Widerlegung geliefert. Hongkong hat den weltweiten Spitzenplatz bei der Kapitalbeschaffung durch Börsengänge zurückerobert. Bei der Wettbewerbsfähigkeit ist es weltweit auf den zweiten Platz vorgerückt und belegt im Global Financial Centers Index den dritten Platz – im asiatisch-pazifischen Raum sogar den ersten. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs die Wirtschaft Hongkongs um 5,1 % – das stärkste Halbjahresergebnis seit fast fünf Jahren.  

Warum ist Hongkong nicht dem scheinbar vorbestimmten Drehbuch gefolgt? Klicken Sie auf das Video, um mehr zu erfahren. 

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.