BEIJING, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 8. September hat Waterdrop Inc. (NYSE: WDH) seine ungeprüften Finanzergebnisse für das am 30. Juni 2026 endende zweite Quartal veröffentlicht. Im zweiten Quartal 2026 betrugen die Betriebserlöse des Unternehmens 1.448,2 Millionen RMB, was einem Anstieg von 72,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht; der den Stammaktionären zurechenbare Nettogewinn betrug 125,8 Millionen RMB, womit das Unternehmen bereits das 18. Quartal in Folge Gewinne erzielte. Zum 31. August 2026 hatte das Unternehmen kumulativ rund 62,9 Millionen ADS (American Depositary Shares) am offenen Markt zurückgekauft.
Dank der soliden Leistung im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen ein rasantes Umsatzwachstum. Auch in Zukunft wird Waterdrop seine Investitionen in Innovationen im Bereich der KI-Technologie weiter erhöhen, um Gesundheits- und Finanzdienstleistungen für die Öffentlichkeit zugänglicher zu machen.
Versicherungsgeschäft wächst stetig, KI-Durchdringung steigt weiter
In diesem Quartal verzeichnete das Versicherungsgeschäft ein anhaltend starkes Wachstum, wobei die versicherungsbezogenen Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 80,5 % stiegen. Gleichzeitig verbesserte sich die Rentabilität weiter: Das Betriebsergebnis des Versicherungsgeschäfts erreichte 183,6 Millionen RMB, was einem Anstieg von 20 % gegenüber dem Vorquartal entspricht. Waterdrop treibt den Einsatz von KI-Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Versicherungsbereich umfassend voran. Die durch den „KI-Krankenversicherungsexperten" vermittelten Prämien stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 25,6 %. Die Erstjahresprämien für Langzeitversicherungen wuchsen im Vergleich zum Vorquartal um 33,4 %.
Im Bereich der Produktinnovation hat Waterdrop unter Nutzung seiner umfangreichen Schadensdaten und Nutzerprofilanalysen die traditionelle statische Logik der pauschalen Ablehnung von Personen mit chronischen Erkrankungen durchbrochen und damit die Hindernisse für den Versicherungsschutz von Nutzern mit Vorerkrankungen nach und nach beseitigt. In diesem Quartal brachte Waterdrop „Rongyibao" auf den Markt, das erste Produkt für eine langfristige Versicherung gegen schwere Krankheiten, das keine Gesundheitsangaben erfordert und eine garantierte Verlängerbarkeit für fünf Jahre bietet. Es deckt mehr als 100 schwere Krankheiten ab und verfügt über optionale Zusatzversicherungen für Leistungen bei Unfalltod und Invalidität. Gleichzeitig erweiterte das Unternehmen die „Jixing-Gaozhao"-Reihe um das erste Produkt auf dem Markt für eine lebenslange Versicherung gegen bestimmte Krankheiten, das keine Gesundheitsangaben erfordert.
Waterdrop Medical Crowdfunding: 499 Millionen Nutzer haben 74,7 Milliarden RMB an 3,82 Millionen Patienten gespendet
In diesem Quartal hat Waterdrop Medical Crowdfunding weiterhin seine Rolle bei der Bereitstellung von Nothilfe wahrgenommen. Seit seiner Einführung 2016 haben rund 499 Millionen Spender über Waterdrop Medical Crowdfunding kumulativ 74,7 Milliarden RMB an 3,82 Millionen Patienten mit schweren Krankheiten gespendet.
Waterdrop Medical Crowdfunding hat stets die Philosophie „Tech for Good" verfolgt und mithilfe von KI-Technologie ein doppeltes Sicherheitssystem zur Überprüfung der Echtheit von Fällen und zur Gewährleistung eines transparenten Geldflusses aufgebaut. In diesem Quartal hat Waterdrop Medical Crowdfunding KI im Risikomanagement eingeführt: Auf der Grundlage der semantischen Analysefähigkeiten großer Modelle in Kombination mit strategischer Analyse wurde eine intelligente Erkennungsmatrix für verschiedene Hochrisikoszenarien entwickelt, die Aspekte wie die Erkennung sensibler Identitätsdaten von Spendensammlern und ungewöhnliche Vermögenswerte präzise ermittelt. Dies hat die Genauigkeit und Effizienz der Risikoerkennung auf der Plattform erheblich verbessert und gewährleistet die Echtheit und Zuverlässigkeit der Spendenaktionen.
Darüber hinaus hat Waterdrop Medical Crowdfunding in 548 Städten landesweit KI-Spendenassistenten eingeführt. Mithilfe eines intelligenten, rund um die Uhr verfügbaren Dienstes bieten die Assistenten professionelle Unterstützung für Spendeninitiatoren im ganzen Land – insbesondere für diejenigen in abgelegenen Gebieten und solche, die mit der Nutzung des Internets nicht vertraut sind. Die Dienstleistungen umfassen umfassende Fragen und Antworten zur Spendensammlung, grundlegende Aufklärung über schwere Krankheiten sowie eine effiziente Anleitung zur Spendensammlung. Dadurch wird die Hilfe bei schweren Erkrankungen präziser und bequemer, und Lücken, die durch die menschliche Dienstleistungsabdeckung entstehen, werden geschlossen.
E-Find-Plattform: Umsatz im 2. Quartal: 35,2 Millionen RMB, Partnerschaften mit 255 Pharmaunternehmen und CROs
Das Geschäft mit digitalen Lösungen für klinische Studien von Waterdrop wuchs stetig, wobei der Nettoumsatz der E-Find-Plattform 35,2 Millionen RMB erreichte, was einem Anstieg von 26,8 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. In diesem Quartal ging die E-Find-Plattform Partnerschaften mit 255 namhaften in- und ausländischen Pharmaunternehmen und CROs ein. Bis zum 30. Juni 2026 hatte das Unternehmen kumulativ 1.873 klinische Studienprojekte mit 17.052 eingeschriebenen Patienten durchgeführt.
Im Bereich der sozialen Verantwortung richtete Waterdrop als Reaktion auf heftige Regenfälle und Überschwemmungen in mehreren Gebieten von Guangxi sowie auf Murgangkatastrophen im Hafen von Jilong im Kreis Jilong in Shigatse, Tibet, umgehend ein Notfallteam für Katastrophenhilfe ein und leitete rasch Rettungsmaßnahmen ein. Waterdrop Charity richtete umgehend einen Sonderbereich „Hilfe" auf seiner Homepage ein und leitete in Zusammenarbeit mit mehreren Stiftungen Soforthilfe in die betroffenen Gebiete ein – dabei wurden über 2.000 Hilfspakete in das Katastrophengebiet in Guangxi geliefert und alles getan, um den betroffenen Gemeinden durch die Krise zu helfen.
Shen Peng, Gründer und CEO von Waterdrop Inc., sagte: „Waterdrop hat Technologie stets als unseren zentralen Antrieb betrachtet. Da KI in alle unsere Plattformen integriert ist, sind wir gut aufgestellt, um die wachsende Nachfrage in unseren bestehenden Geschäftsbereichen zu bedienen. Auch in Zukunft werden wir uns dafür einsetzen, unseren Aktionären in den kommenden Jahren einen noch größeren Mehrwert zu bieten."
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In der Schweiz entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am Sonntag über eine weitreichende Begrenzung der Bevölkerungszahl. Zur Abstimmung steht eine Volksinitiative der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), die den Bestand des Landes bis 2050 auf höchstens zehn Millionen Einwohner festschreiben will. Derzeit leben rund 9,1 Millionen Menschen in der Alpenrepublik, darunter etwa 340.000 Deutsche. Die Auszählung der Stimmen beginnt mittags um 12.00 Uhr, Beobachter rechnen mit einem knappen Resultat.
Die SVP, stärkste Kraft im Schweizer Parlament, vermarktet ihren Vorstoß als «Nachhaltigkeitsinitiative». Sie verspricht, mit einer Begrenzung der Zuwanderung Probleme wie Staus auf den Straßen, überfüllte Busse und Bahnen, Wohnungsknappheit, hohe Mieten und steigende Kriminalität in den Griff zu bekommen. Ab einer Schwelle von 9,5 Millionen Einwohnern müsste die Politik nach dem Willen der Initianten konkrete Maßnahmen ergreifen, etwa die Asylvergabe einschränken und den Familiennachzug begrenzen. Nach heutigen Prognosen könnte diese Marke in den 2030er-Jahren erreicht werden.
Reichen diese Einschränkungen nicht aus, sieht die Initiative als weitere Option die Kündigung der vertraglich geregelten Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union vor. Das Abkommen ermöglicht Bürgern aus EU-Staaten bislang einen vergleichsweise einfachen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Eine Aufkündigung hätte nicht nur Konsequenzen für Fachkräfte aus der EU, sondern könnte auch das Verhältnis zum wichtigsten Handelspartner des Landes belasten. Für Deutsche würde ein Ja zur Initiative den Weg zum Arbeiten und Leben in der Schweiz deutlich verkomplizieren.
Bundesrat und Regierungsparteien – mit Ausnahme der SVP – lehnen die Vorlage geschlossen ab. Die Regierung warnt davor, dass ein starrer Bevölkerungsdeckel strukturelle Probleme wie Fachkräftemangel und gesellschaftliche Überalterung nicht löse. Justizminister Beat Jans bezeichnete die Initiative als «leeres Versprechen» und verwies darauf, dass sie neue Unsicherheiten schaffe, ohne die Ursachen von Engpässen auf dem Wohnungs- und Infrastrukturmarkt anzugehen. Umfragen signalisierten lange eine Mehrheit für die Vorlage, zuletzt deutete sich jedoch eine Trendwende an. Angesichts früherer Volksabstimmungen, bei denen die tatsächlichen Ergebnisse zum Teil deutlich von den Erhebungen abwichen, bleibt der Ausgang jedoch offen.