Webull Receives Approval to Offer Crypto in the European Union

13.07.2026

AMSTERDAM, July 13, 2026 /PRNewswire/ -- Webull EU, an online investment platform and subsidiary of Webull Corporation (NASDAQ: BULL), announced it has received MiCAR (Markets in Crypto-Assets Regulation) approval to begin offering crypto-assets in the European Union.

As users desire greater access to the ever-evolving crypto space, Webull aims to provide a platform where they can seamlessly manage their portfolios across multiple asset classes. Webull users will be able to use the Webull platform to transmit orders for crypto assets to be custodied by Webull EU. Execution will be carried out through a partnership with Coinbase Luxembourg S.A.

"We are pleased to have received MiCAR approval from the AFM (Autoriteit Financiële Markten), marking an important milestone in Webull's European ambitions," said Andries van Luijk, CEO of Webull Securities (Europe). "As one of the first dual-regulated investment firms to receive MiCAR approval in the Netherlands, we are committed to providing our clients with secure and compliant access to digital assets under the EU's comprehensive regulatory framework."

With this approval, Webull will be able to provide regulated custody services for crypto assets to its European clients, with investor protection and operational standards guaranteed by MiCAR.

Webull EU plans to launch crypto operations in late 2026. Initial approval has been given for the Netherlands, with passporting approval pending for the rest of the EU. 

To learn more about Webull EU and its offerings, visit www.webull.eu

About Webull EU  

Webull Securities (Europe) B.V. is an online investment platform built on next generation global infrastructure. Users of the Webull platform are empowered to pursue their financial goals with advanced charting tools, cutting-edge technology, and real-time market data. Through Webull's online brokerage, self-directed investors can access low-cost trading across a wide range of assets, including European and U.S.-listed equities (stocks), fractional shares, European ETF's and US options. Webull Securities (Europe) B.V. is an AFM authorized investment platform. For more information about Webull Securities (Europe) B.V., please visit www.webull.eu

About Webull Corporation:

Webull Corporation (NASDAQ: BULL) owns and operates Webull, a leading digital investment platform built on next-generation global infrastructure and AI technologies. Through its global network of licensed brokerages, Webull offers investment services in 16 markets across North America, Asia Pacific, Europe, Africa, and Latin America. Webull serves more than 27 million registered users globally, providing retail and institutional investors with 24/7 access to global financial markets. Users can put investment strategies to work by trading global stocks, ETFs, options, futures, fractional shares, and digital assets through Webull's trading platform, which seamlessly integrates market data and information, its user community, and investor education resources. Learn more at www.webullcorp.com

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.