Weltweit erstes Tennismatch zwischen autonomen humanoiden Robotern: GALBOT-Roboter absolvieren mehr als 100 Rallyes in Folge

24.08.2026

Von AlphaGo bis AstraTennis: Humanoide Roboter bringen KI in die physische Welt

BEIJING, 24. August 2026 /PRNewswire/ -- Ein neuer Meilenstein in der künstlichen Intelligenz und Robotik wurde erreicht, als humanoide Galbot-Roboter im weltweit ersten live übertragenen autonomen Tennismatch zwischen humanoiden Robotern gegen menschliche Athleten antraten; die Übertragung erfolgte weltweit während der Eröffnungsfeier der zweiten Weltmeisterschaften der humanoiden Roboter.

Während des Matches erzielten die Galbot-Roboter mehr als 100 aufeinanderfolgende autonome Ballwechsel, stellten damit einen neuen Weltrekord im humanoiden Robotertennis auf und demonstrierten ein neues Niveau an physischer Echtzeit-Intelligenz.

Dieses bahnbrechende Ereignis zeigte humanoide Roboter, die autonom in einer echten Sportumgebung gegeneinander antraten – sie nahmen das Spiel wahr, trafen Entscheidungen, bewegten sich über den Platz und interagierten in Echtzeit mit menschlichen Spielern.

2016 markierte der Sieg von AlphaGo über den Go-Weltmeister Lee Sedol einen entscheidenden Moment in der Geschichte der KI und zeigte, dass Maschinen Menschen in komplexen strategischen Spielen herausfordern können.

Ein Jahrzehnt später betritt die KI eine neue Arena: die physische Welt.

Der AstraTennis-Moment steht für diese nächste Grenze – an der KI nicht mehr auf digitale Umgebungen beschränkt ist, sondern in realen Szenarien wahrnehmen, handeln und antreten kann.

Während des Live-Spiels traten humanoide Galbot-Roboter gegen menschliche Athleten an, verfolgten dabei autonom schnell fliegende Tennisbälle, positionierten sich auf dem Platz und führten eine breite Palette an Tennisfertigkeiten aus, darunter Aufschläge, Vorhandschläge, Rückhandschläge, Returns, Grundlinien-Rallyes, Netzspiel und schwierige Rettungsschläge.

Im Doppel spielten die Galbot-Roboter in Echtzeit mit menschlichen Tennis-Champions zusammen und passten ihre Bewegungen und Strategien an die sich ändernde Dynamik des Spiels an. Selbst nachdem sie bei rasanten Ballwechseln das Gleichgewicht verloren hatten, konnten sich die Roboter sofort wieder fangen und den Wettkampf fortsetzen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Roboterdemonstrationen, bei denen der Fokus auf einzelnen Fähigkeiten lag, erfordert autonomes Tennis, dass ein humanoider Roboter an einem kompletten Spiel teilnimmt – dabei einen sich schnell bewegenden Ball verfolgt, entscheidet, wie er reagieren soll, seinen gesamten Körper koordiniert und sich in Echtzeit an einen Gegner anpasst.

Über das menschenähnliche Aussehen hinaus ist der wichtigere Durchbruch, dass die Galbot-Roboter das Spiel selbst verstanden haben:

Sie führten nicht einfach nur vordefinierte Bewegungen aus. Sie passten ihre Positionierung an, wählten verschiedene Schläge aus, passten ihre Strategien an, arbeiteten mit menschlichen Teamkollegen zusammen und reagierten kontinuierlich auf die sich ändernde Dynamik des Spiels.

Dies war keine nach Drehbuch ablaufende Demonstration. Es war ein Live-Wettkampf zwischen Mensch und Roboter, bei dem humanoide Roboter in einer komplexen realen Umgebung selbstständig wahrnahmen, Entscheidungen trafen und handelten.

Vor zehn Jahren betrat AlphaGo das Go-Brett und zeigte, dass KI den Menschen in der digitalen Welt herausfordern kann.

Heute betritt AstraTennis den Platz und demonstriert die Fähigkeit der KI, in die physische Welt einzutreten – wahrzunehmen, zu denken, sich zu bewegen und in Echtzeit anzutreten.

Vom Schachbrett bis zum Tennisplatz – KI dehnt sich über die virtuelle Intelligenz hinaus in die physische Welt aus.

Das ist der AstraTennis-Moment.

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.