Nach dem plötzlichen Tod des Mitbegründers und CEO Khadim Batti bestätigt Whatfix die Kontinuität in der Unternehmensführung, da der langjährige Technik- und Produktarchitekt die Rolle des CEO übernimmt.
BENGALURU, Indien, und SAN JOSE, Kalifornien, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Whatfix, der weltweit führende Anbieter von agentenbasierten Digital-Adoption-Plattformen (DAPs) für Unternehmen, gab heute bekannt, dass Mitbegründer Vara Kumar mit sofortiger Wirkung zum Chief Executive Officer ernannt wurde. Vara tritt die Nachfolge seines verstorbenen Mitbegründers Khadim Batti an, der am 1. September 2026 plötzlich verstorben ist.
Seit der gemeinsamen Gründung von Whatfix mit Batti 2014 war Vara als Architekt der Produkt- und Forschungsstrategie des Unternehmens tätig und leitete dessen Expansion von einem Start-up in der Frühphase zu einem weltweit führenden Anbieter im Bereich der digitalen Einführung, der Fortune-500-Unternehmen weltweit betreut. Als CEO wird Vara die nächste Wachstumsphase des Unternehmens leiten und dabei die seit der Gründung etablierten Grundwerte und die kundenorientierte Kultur bewahren.
„Khadim war ein visionärer Anführer, ein Partner und ein lieber Freund", sagte Vara Kumar, Mitbegründer und CEO von Whatfix. „In den vergangenen zwölf Jahren haben wir Whatfix auf der gemeinsamen Überzeugung aufgebaut, dass Technologie Menschen befähigen und ihnen nicht im Weg stehen sollte. Mit meinem Amtsantritt als CEO bleiben unser Führungsteam und ich der Verwirklichung dieser Vision, der Unterstützung unserer globalen Kunden und Partner sowie dem Aufbau eines beständigen Unternehmens, das auf soliden Fundamenten ruht, weiterhin fest verpflichtet."
Unter der gemeinsamen Führung von Vara und dem Führungsteam, unterstützt vom Vorstand, arbeitet Whatfix weiterhin nahtlos in allen Regionen und unterstützt seinen globalen Kundenstamm, sein Ökosystem aus Technologiepartnern sowie seine Belegschaft.
Informationen zu Whatfix:
Whatfix ist die KI-native Plattform für digitale Adoption, die für moderne Unternehmen entwickelt wurde. Sie hilft Unternehmen dabei, die Akzeptanzlücke zu schließen, indem sie es Anwendern ermöglicht, Software effektiv in den Arbeitsablauf zu integrieren, und gleichzeitig Aufschluss darüber gibt, wo Anwender Schwierigkeiten haben.
Whatfix bietet eine KI-native Plattform, die digitale Akzeptanz, Analytik, Simulationsschulungen und intelligente Agenten kombiniert, um Unternehmen dabei zu helfen, den Nutzen ihrer Technologieinvestitionen schneller zu realisieren. Angetrieben von KI und ScreenSense™ versteht die Plattform den Kontext und die Absichten der Anwender, um Echtzeit-Anleitungen zu geben, den Support zu automatisieren, Reibungspunkte zu identifizieren und eine kontinuierliche Prozessoptimierung voranzutreiben. Dies ermöglicht es Unternehmen, die Akzeptanz zu beschleunigen, die Produktivität zu steigern, die Compliance zu stärken und höhere Erträge aus Unternehmenssoftware und KI-Initiativen zu erzielen.
Whatfix genießt das Vertrauen von 600 Unternehmen weltweit, darunter mehr als 80 Fortune-500-Unternehmen wie Shell, Schneider Electric, Mercedes-Benz, Heineken und UPS Supply Chain Solutions. Whatfix hilft Unternehmen dabei, die Softwareakzeptanz zu beschleunigen, die Produktivität zu steigern und den Wert von Investitionen in die digitale Transformation und KI zu maximieren. Mit einer globalen Präsenz in Nordamerika, Großbritannien, Europa, im asiatisch-pazifischen Raum und in Australien betreut Whatfix führende Unternehmen in einigen der komplexesten und am stärksten regulierten Branchen der Welt. Unterstützt von Investoren wie Warburg Pincus, SoftBank Vision Fund 2, Dragoneer, Peak XV Partners, Eight Roads und Cisco Investments – mit Whatfix klappt die Software. Weitere Informationen finden Sie auf der Whatfix-Website.
Medienkontakt:
whatfix@icrinc.com
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Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.
Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».
Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.
Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.